Ausgabe 
13.10.1918
Seite
2
 
Einzelbild herunterladen

Philister ging auch einher und machte sich zu David, und sein Schildträger vor ihm her/' (1 Sam. 17,3841.)

Die Schlacht wurde geschlagen, und aus dem Bilde sehen wir den Riesen am Boven liegen

Wir wollen es nicht wagen, Deutschland und seine Verbündeten mit David und unsere Feinde mit Goliath zu vergleichen. Und doch, wie zahlen- Mäßig überlegen waren unsere Feinde! Wie waren sie stark und mächtig! Und nun liegt der Riete Rußland und mit ihm Rumänien, Serbien, Monte- negro am Boden. Das ist ein Wunder vor unseren Augen. Aber sind wir nun Gott dafür dankbar? Bringen wir Ihm den Ruhm und die Ehre?

Noch ist der Krieg nicht beendet, die letzten Schlachten sind noch nicht geschlagen.

Denken wir daran, daß Gott dem Hofsärtlgen widersteht, aber dem Demütigen Gnade gibt.

Als Nebukadnezar in seiner großen Pracht prangte und die Stadt ansah, die er erbaut hatte zu Ehren seiner Herrlichkeit", da wurde er unter die Tiere des Feldes verstoßen, daß er Gras wie Ochsen, bis er Gottes gewaltige Hand erkannte.

Herodes hatte die Heiligen Gotles gepeinigt, Jakobus getötet, Petrus in das Gefängnis gelegt, und Gott hatte dazu geschwiegen. Nach einer Rede, die er gehalten, zollte das Volk ihm ungebührliche Ehre, und der König ließ sich ehren, doch da schlug ihn der Engel des HErrn, er wurde von den Würmern gefressen und gab den Geist aus. Ein Ende mit Schrecken!

Gott kann uns segnen und unser Volk erhalten, wenn wir demütig sind und Ihm die Ehre geben und wenn wir unser Vertrauen auf Ihn setzen.

O. D.

David sollte König werden.

Alaune mit goldenem Ringe und herrlichem Klerde spricht:Setze du dich her aufs beste, und zu dem Armen sagt: Stehe du dort oder setze dich her zu meinen Füßen." Von dieser Art ist die Welt voll, sie beherrscht ihreAnstandslehre". Sehen wir wohl zu, daß wir es nicht auch so machen, sondern Gott fürchten und den Menschen nicht nach dem, was vor Augen ist, taxieren, damit wir nicht dem Urteil des HErrn anhcimfallen. Gott sieht das Herz an. Äußerlichkeiten geben bei Ihm nie den Ausschlag, sondern die inneren Vorzüge. Ein Schuster, der den Heiligen Geist hat, gilt vor dem HErrn mehr als ein Prälat ohne Heiligen Geist. Es ist überaus verhängnisvoll, wenn man besonders für einflußreiche Stellungen geistliche Rücksichten hintenansetzt und fleischliche Rücksichten walten läßt. Es kommt ein Tag,^ an dem Gottes Urteil über alle Weltherrlich­keit ergehen wird; da wird dann das glänzen, was vor Gott etwas gilt: es ist ein Herz, das Ihn fürchtet, das demütig ist, das die Geringen achtet und liebt und das für das Höchste hält, was @otf geadelt hat durch Seinen Geist. E. Sch.

'S»

Der König Saul hatte kurze Zeit über Israel regiert, als sich sein Herz erhob und er Gott uu- gehvrsam wurde. Gott verwarf ihn und befahl dem Samuel, einen Sohn Jsais zum König zu salben. Jsai hatte acht Söhne; der erste, Eliab, war ein stattlicher Mann, und als Samuel ihn sah, dachte er: gewiß ist dieser der Gesalbte vor dem HErrn. Darauf antwortete ihm Gott:Siehe seine Gestalt nicht an, noch die Höhe seiner Person, denn Ich habe ihn verworfen; denn es geht nicht wie ein Mensch sieht. Ein Mensch sieht, was vor Augen ist, der HErr aber sieht das Herz au." Nicht der große, stattliche Eliab sollte gesalbt werden, sondern der jüngste Sohn, David. Was schwach ist vor der Welt, das hat Gott erwählt, daß Er zuichanden mache, was stark ist. Wie gar leicht lassen wir Menschen.uns bestechen durch äußere Vorzüge: Schon- heit, Größe, Körperkraft, Reichtum, Beredsamkeit, Wissen; danach trifft man leider vielfach die Wahl, oft auch für Aufgaben im Reiche Gottes. Jakobus nennt das die Person anschen, wenn man zu dem

Ins Uaradies.

Und Jesus sprach: Wahrlich. Ich sage dir. heule wirst du mit Mir im Paradiese sein-" Luk. 23, 43.

Bitte dir eine Gnade aus!" sagte einst ein König zu einem todwunden Soldaten, der sich in der Schlacht sehr tapfer gehalten hatte.Daß ich von meinen Wunden geneie l" antwortete der ßkche Mann. Als dann der König traurig die Achseln zuckte, wandte der Krieger sein Angesicht gegen die Wand und sagte, sein Auge himmelwärts erhebend: So muß ich mir wohl einen mächtigeren HErrn suchen" Ach ja, dem größten Jammer gegenüber sind auch alle Könige und Kaiser der Erde ohn- mächtig. Nicht aber der Mann, der auf Golgatha mitten im Sterben Sein Reich gewann. Er kann nicht nur Balsain für alle Wunden schaffen, nein, Er kann gar die Todeswunden in Lebensquellen ivandeln. Und Er will es auch, wenn Er nur, wie hier bei dem Schächer, dankbares Verständnis für

Sein Lieben und Leiden findet.

Dir geschehe nach deinem Glauben! baue Jesus"öfter gesagt, und Er hatte Sich gewundert über den Glauben der Phönizierin und des römischen Hauptmanns. Schließlich aber hatte doch der ster­bende Israelit, der mit Ihm gekreuzigt war, oie schönste Palme des Glaubens errungen. Und wen nie ein Glaube war, wie dieser Glaube, so konnte auch der Lohn sein, wie nie ein Lohn warr ckn dem Glauben des Schächers spiegelte sich N» Jesum das Morgenrot der vollendeten Erlösung, »» Er schaute darin von fern die Bergesspitzcn eines neuen Himmels und einer neuen Erde ausleuchm

In dem Nachfolge An wendet; ihm antn fant mit e denn schic mit einet sterbendei einen Mi mutig un des Welt zum Hin das Alte wirst mi mit der l und des Schächer Auch u ganz an stellt das Ich teil ihrer Z» ihr Ged> hat die Grabe 8 werde, dennoch geht die währt M

nein, he nur g e i Seite

meint aber sein i

nicht

wo I lische von Krea

dari

so i den