Ausgabe 
1.9.1918
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ftänbe hoch empor und dankte Gott laut mit heißen Tränen daß er sie diese glückliche Entdeckung Hube machen lassen wodurch ihre schweren Leiden nun geendet feien. Dann wandte sie sich an den Pfarrer Scherrer nannte chn ihren Schutzengel, den Gott gesandt habe, um ihrem Herzen Sr Xe ,u geben, und bat ,hn tausendmal nm Ver­zeihung daß sie ihn elend gemacht habe: sie freute sich lemer mil einer außerordentlichen Freude und bat 'Kn auf düs ^rinaendste doch noch langer hier zu verweilen. Da aber das H-lewiner setzt vorüber war und er an demielben Tage noch ; n Len,bürg eintreffen mußte, so konnte er ihre Lutte nicht «füllen, doch versprach er ihr, am nächsten Tage mit seiner Gesellschaft noch einmal hier einznkehren.

Pfarrer Scherrer eilte nun mit einem fr°ben Herzen voll Dank gegen Gott nach Lenzburg, wo er die Frau des Pfarrer in B antraf, der er sogleich dies Ereignis mitteilte, ^ie^e freute sich nun so außerordentlich darüber, daß »e it® «fr t<S scheine ihr nicht billig, daß er den Wunsch der Frau, ihn noch einige Stunden länger bei sich zu haben, unerfüllt lassen, und sie wolle morgen gern wahrend der Mittagszei

in Othmassingen verweilen smtw »in

Dies geschah am folgenden Tage. Wie eine Mutter ein

verlorenes und wiedergefundenes Kind mt pfc ® ar und Zärtlichkeit empfängt, so winde Pfarrer scherrer

in Othmassingen ausgenommen Die Freude der Frau st-eg

aufs höchste, als sie nun auch den Stand und das Änlehen 2 nnen lernte, die der bisher unbekannte St. Galler tzerr, der Pfarrer Scherrer, genoß. Nachdem das ganze Haus ihn und leine Gesellschaft mit allem erdenklichen .Guten Zerhaust hatte, sah sie ihn mit schwerem Herzen abreisen. ^°ch einiger Zeit schickte sie ihm einen großen schönen Käse zu und schrieb chm dabei, daß sie von ihrer Schwermut nun fast ganz ge- heilt sei und ihn, nächst Gott, als ihren größten Wohltäter

aUt ' Nicht nur Lüge, Diebstahl und Mord können sich den Menschen zentnerschwer auf das Herz und Gewissen legen sondern auch Vergehungen, die aus kkuackchsanikeit legangen und dann verschwiegen wurden. Gottes Wort behalt recht, wenn es uns sagt:Die Sünde ist der Leute Verderben l Wie viele Menschenkinder gehen unt« dem Druck einer ge- wissen Verschuldung Monate, ^ahre, Jahrzehnte einher und haben nickt den Mut, ihre Sünden zu bekennen. Wi-Und die Söhne Jakobs mit der Schuld, d>e sie durch den Verkauf

ihres Bruders Joseph auf ihr Gemüsen geladen hatten, viele Jahre von ihren Gewissen, dieser inneren Stimme rm Menschen, gequält worden, und doch, wie haben sie ihre Sunde verheim­licht! Aber es kam ein Tag, da standen ue vor Joieph, und auch ihr Vater war nicht länger zu täuschen.

Was ist es, teurer Leser, was dir so schwer auf dem Gewissen lastet?. Höre die Botschaft Gottes, ^eiusisi

gekommen und will dich erretten von allem was dich drückt und quält, dein durch die Sunde unglückliches Herz 10U glücklich werden. Dein Gewülen soll von der Schuld be- freit werden. Die Strafe, die dich treffen mußte, hat Jesus

getragen. , u Ihm mit deinen Lasten.

Müder Pilger, du!"

Schaue glaubend in Seine Todeswunden, nimm das ewige Leben aus Seinen Händen. Sage dem HErrn Jesu deine ganze Vergangenheit und bringe auch alles vor Menschen in Ordnung, wo Verschuldungen gegen Menschen vorliegen.

Wir müssen alle offenbar werden mit unserem ganzen Lebern Deshalb laß dir raten und verbirg deine Sunden nicht länger, damit du nicht mehr mit Schrecken an den großen Tag denken mußt, wo auch das Tun und Denken deines ganzen Lebens wie ein auigeschlagenes Buch offenbar üt.

<^ 2 .

Meue Hinladung.

Die Ruhe, welche die Seelen erlangen, die zu dem HEr-n Jesu, dem Sünderheiland, kommen, besitzt niemand von Natur. Sie ,st ein Geschenk der freien Gnade für alle, die heilsbedürftig und glaubensvoll

zu Ihm kommen. ...

Der natürliche Mensch hat als steten Begleiter das Gewissen, und zwar ein belastetes und anklagendes Gewissen. Dieses mag betäubt oder durch Gleich- qültiqkeit verhärtet sein, so daß seine anklagende Stimme nicht gehört wird. Aber das Gewissen wird nur dann wirklich von Gott zur Ruhe gebracht, wenn die Seele schuldbewußt und gläubig zu vW» eilt. In dem kostbaren Blute Jesu Christi findet sie Rübe.

Bon nun ab hat der Gläubigekein Gewissen" oder Schuldbewußtsein von Sünden mehr (Ebr 10,2). denn die Sünden, sind nunmehr vor dem heiligen Auge Gottes hiniveggetan Das Herz 'st besprengt, gereinigt durch das kostbare Blut Jesu Christ, ba« da rein macht von aller Sünde So sage denn, o Seele, besitzest du einvollkommenes , d h. ein völlig zur Ruhe gebrachtes Gewissen, von dem wn im Worte Gottes lesen? Bist du zu ^esu Christe. dem Heiland der Welt, gekommen, welcher allein deine Sünden tilgen kann? Neu ladet Er dich ein.

Versammlungs-Anzeigen.

n : c. t. cvoSnn impiferr

Bezirk Gictzen. Stadtmission Gießen, Löberstraße 14.

Jeden Sonntag Uhr Sonntagslchule; 4OTr Jungtraiienverein; R ,,, riftr setiammlun«; «»/. Uhr Christlicher Verein iUNger Männer, irtm Mittwoch 8>/> llhr «ibelftunde; jeden Freitag 8',- Uhr Gebeisstunde.

Bezirk Bellnhausen.

2 Uhr Versammlung im Verein-hau» BelluhMtis«

Bezirk Lriedbera. Stadtmission Friedberg, Ludwigstr. 24.

Jeden Sonntag, nachm. 2 Uhr Sonntagslchule: abends 80, Uhr Vertammlim«: jede» Donnerstagabend 8>/r Uhr Bibel- und Gebetsstunde.

Bezirk Sich und Schotten.

N i v d a Jeden Sonntagabend 9 llhr Berjammlnng; jeden Montag, abenc 9 Uhr Gebetssiunde; jeden Dienstagabend 9 Uhr Bibelstunde. Jede, dritten Sonntag iw Monat nachmittags » Uhr GemeinichaftSkonserenz.

Schotten Jeden Soimragmiltag 19 >/. Uhr Sonntagslchule, jeden Sonntagabend 9 llhr Berjamnilung.

Betzenrod- Jeden zweiten und «ertön Sonnt»« im Monat nach- t tz Uhr Berjammlnng

Lißberg. Jeden zweiten und vierten Sonnt«« «*, W»»* 1

mUt»a« 3 Uhr Berjammlmig , , m . ......

Ranstadt Jeden zweiten und vierten Mittwoch im Monat «den« » Uhr Beriaimulung.

Wallernhauien Jeden zweiten »nd vierten Donner«»« «onai abends 9 Uhr Beriaminiung.

Sich. Jeden Sonntagabend 8'/s Uhr «erjammlung ; jeden »«««' abend 9 Uhr Gebctsstuude

Hvizheim Jeden ersten Sonnt«, im M»«»> nachmit«»« Vit Uhr Monaisverjammlung. ^ . . ...

Burkhardtsjeiden. Jede« ersten Mittwoch im Monat «denti

9 Uhr Monatsversammiung.

Ettingshauien. Jeden ersten Donner«,, >w Monat ««°» 9 Uhr Monatgveriawmlung 6

BiUingen Jeden dritten Donner«», t« Monat abend« 9 u« Monalsoerjammtung. ,

Langsdors. Jede» dritte, »mit«« i« «-»> »den»' 9 MonalSverfammlun«

Bezirk Sellnrod.

Sellnrod. Jeden Sonntagabend Vit Uhr SSfr|«otmUui« Mittwoch u»d Freitag Kiiegsgcbetrstunde m« Bibclbetrachtun,.