Ausgabe 
18.8.1918
Seite
3
 
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Ihn und Er für dich da sei. Er gesellt Sich zu dir auf deinem Wege; Er kann und will dich nicht lassen, weil Er dich mit einer dein Erkennen und Verstehen übersteigenden Liebe liebt. Und obwohl deine Augen bisher gehalten waren, daß du Ihn nicht kanntest, redet Er doch zu dir in Worten, die in deinem Herzen und Gewissen brennen wie Feuer, so daß es dir ganz gewiß und fest wird, daß das nicht Menschen­worte sind, sondern daß es Jesus ist, dein Heiland, der HErr aus dem Himmel, der bei dir anklopft und mit dir redet. Dieser Jesus sah und kannte deine Not. Er stand in Seiner Macht hoch genug über dir und war in Seiner Liebe dir doch nahe genug, um Sich deiner annehmen zu können. Er ist von Seiner Höhe in deine Tiefe herabgestiegen, hat Sich als Mensch in dein Los und deine Lage eingelebt und ist für dich eingetretcn bis zu dem Erleiden des Todesgerichts am Fluchholz an deiner Statt.

Um die Wegnahme deiner Sünde und ihrer Folgen handelte es sich in dem Wirken, Leiden und Sterben des Menschensohnes. Schon das Propheten­wort des alten Bundes hatte ihn beschrieben als den um unserer Sünde und Missetat willen Ver- wundeten und Zerschlagenen. Und es tönt das ganze, volle Evangelium in der prophetischen Botschaft: Wir gingen alle in der Irre wie Schafe, ein jeg­licher sah auf seinen Weg; aber Gott warf unser aller Sünde auf Ihn." (Jes. 53, 6.) An der Schwelle des neuen Bundes aber weist der Vorläufer Fohannes auf den wandelnden Heiland hin und be­zeugt von Ihm:Siehe, das ist Gottes Lamm,

welches der Welt Sünde hinwegträgt." sJoh. 1, 29.) Was im alten Bunde sinnbildlich geschah, wenn der Hohepriester Aaron alle Sünden und Übertretungen Israels auf das Haupt des Opfer­tieres legte (3 Mose 16, 20 ff.), das sehen wir hier in voller Wirklichkeit. Das gesamte Schriftzeugnis sagt und bestätigt es einheitlich, daß Gott in voller, buchstäblicher Wirklichkeit deine ganze Sündenlast und Schuld von dir hinweggenommen und sie auf Jesum gelegt hat.

Es ist dies eine Tatsache, die gar nicht tief genug gefaßt, deren Wirklichkeit und allumfassende Geltung gar nicht genug erkannt und anerkannt werden kann. Jesus hat deine Sünden in ihrer ganzen Menge und Schwere, mit all dem zeit- lichen und ewigen Fluch, der der Sünde notwendig folgt, auf Sich genommen und hinweggetragen. Es mußte ja nach dem Willen Gottes der Sünde not­wendig die Strafe folgen. Nur aus dem Wege des gerechten Gerichts kann die durch die Sünde verletzte Ehre Gottes wiederhergestellt werden. Dieses Gericht um deiner Sünde willen hat Jesus an deiner Stelle durchkostet. An Ihm selber, als dem Heiligen und Gerechten, hatte die Gerechtigkeit Gottes nichts zu strafen und zu richten. Lediglich unter der Last deiner Sünde floß auf Golgatha Sein teures Blut. Sein Kreuzestod- ist lediglich die blutige Ernte deines

und meines Sündenlebens. Der schwarze Strom unserer Missetaten wandte sich am Kreuze gegen den Sohn Gottes, und Er ward von dieser höllischen Flut mit Leib und Seele ausgenommen.Gott hat Den, der von keiner Sünde wußte, für uns zur Sünde gemacht." (2 Kor. 5, 21.)

Kostbares Evangelium! G. N.

KHristus ein Kl'uch für uns.

Die ganze Sündenschuld der Menschheit ist auf Jesum gelegt, und so faßte sich auch der Fluch, den das Gesetz über die Sünderwelt ausgesprochen hat, gegen den einen zusammen, der auf Golgatha an der Stelle der Sünder stand.Christus hat uns erlöst von dein Fluche des Gesetzes,. da Er ward ein Fluch für uns." (Gal. 3, 13.) Und bis in die letzte der Sündenfolgen, bis in den Tod hinein ist Jesus für den Sünder eingetreten. Der Tod ist der Sünde Sold. Er bedeutet (nach der Schrift) das Dahin- gegcbenwerden des ganzen Menschen in die Gottver­lassenheit und ewige Verdammnis. Wie der Sünder in seiner Sünde Gott verlassen hat, so verläßt hin­wiederum Gott den Sünder in seinem Tode. Jesus aber, der Fürst des-Lebens, hat für alle diesen Tod erlitten. (Ebr. 2, 9.) Er, dessen Platz in dem Schoße des Vaters war, hat an Leib und Seele die Schrecken der Gottverlassenheit gekostet. Er ist hinabgesunken in jene Tiefen, in welche die ganze Sünderwelt hinabzustürzen im Begriff war. , Der Schrei des sterbenden Heilandes:Mein Gott, Mein Gott, warum hast Du Mich verlassen?" tönt aus den unergründlichen Tiefen, in denen Jesus als der Bürge der Menschheit ihre Sünde in Seinem Tode sühnt.

O Leser, hier ist ein Schauspiel, das im Himmel und auf Erden seinesgleichen nicht hat und nicht haben wird. Eine gefallene, entgleiste Menschheit befand sich auf dem Wege zum Abgrund. Jesus läßt sie auf diesem Wege haltmachcn, damit Er selbst diesen Weg an ihrer Statt betrete, damit Er diesen Weg gehe bis zu seinen letzten schrecklichen Zielen hin. Und es erbebt die Erde, die Sonne verliert ihren Schein, Erschütterungen und Bewegungen in der sichtbaren und unsichtbaren Welt künden es, daß in der Tat von Golgatha die alte Welt und Menschheit ihr Ende gefunden, und daß eine neue, erlöste, versöhnte Mensch­heit nun erstehen kann.

Indem aber Jesus am Kreuze den Fluch und Todessold der Menschheit bis auf den letzten Rest kostete, liegt darin auch für dich volle Sühnung und Tilgung deiner Sündenschuld. In dieser Heilandstat liegt aufs völligste dein Heil be­schlossen. Es ist hier zustande gebracht in einer bis zum äußer st en gehenden Wirklichkeit und Wahrhaftigkeit.Die Handschrift, die wider uns war, ist ans Kreuz geheftet und aus dem Mittel getan." (Kol. 2, 14.) Dem Gesetz Gottes ist aufs völligste