Ausgabe 
18.8.1918
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Fragen zu allseitiger Zufriedenheit geregelt worden dank der umsichtigen und aufopfernden Tätigkeit de Zentralstelle, die der Bewegung in dem VereinLand­aufenthalt für Stadtkinder", Berlin^., Potsdamer Straße 134 a, erstanden war. _ ,

Infolge dieser Tätigkeit konnte im vorigen ^ahre nicht weniger als 506 719 Stadtkindern der Land­aufenthalt vermittelt werden, demsre eine Gewichts- Zunahme von durchschnittlich zehn bis zwölf Pfund zu

verdanken hatten. .. . . ,,

Viele Stadtkinder und Stadteltern stnd dankbar für die Vorzüge, die den Kindern geboten werden. Bei manchen Familien entstehen dauernde Freund- ichaftsverhältnisse, und die Pflegeeltern auf dem Lande werden zeitlebens zu Onkel und Tante für die Km er^ Dessen sind wir sicher, obschon uns solche Falle noch nich?bekannt geworden find, daß durch diese sich neu angebahnten Freundschaften auch das Evangelium vom HErrn Jesu in Familien hinemgetragen wird, die bisher verschlossen waren, und dadurch entstehen dann erst recht innige Beziehungen.

Wenn wir irgendeinem Menschen zu Dank ver- pflichtet find, dann find wir es dem, der uns das Evangelium klar und bestimmt bezeugt hat. .^as beste, was ein Mensch dem anderen tun kann, ist das, ihn auf seinen verlorenen Zustand, auf das schreck- liche Ende feines Weges, den er ohne Gott geht, aufmerksam zu machen und ihn hinzuweisen auf das Erlösungswerk des HErrn Jesu. Dieses kann natürlich nur ein solcher tun, der selbst durch Gottes große Gnade und Barmherzigkeit wiedergeboren ist zU einer lebendigen Hoffnung, der selbst bestimmt bezeugen kann, daß er einstens war wie ein irrendes Schaf, aber nun bekehrt ist zu dem Hirten und Bischof seiner Seele.

Gehörst du, teurer Leser, zu diesen Glücklichen i Wenn du diese Frage mit einem freudigenJa" beantworten kannst, dann sei treu im Zeugnis für Jesum und daneben übe dich, zu haben ein unverletzt Gewissen vor Gott und den Menschen. Bist du noch nicht bekehrt, dann strecke deine Hand der dargebotenen Hand des HErrn Jesu, des großen liebevollen Mittlers, entgegen, übergib Ihm dein Herz und dein Leben.

Er liebt dich!

Er starb für dich! O>. D.

Jesus ßhristus, der Sünderyeitand.

Im Herzen des Sünders brennt die alte Frage: Was muß ich tun, daß ich errettet werde?" Auf diese Frage Antwort zu geben, das ist dem Freunde der suchenden Seele schönste und köstlichste Aufgabe. Es ist seinem Herzen die höchste Freude, die Türen weit aufzutun, die zur Erkenntnis des Heils in Christo führen, der Seele den großen Stell- Vertreter zu zeigen, der durch Sein sühnendes Opfer

unser Heil geschaffen hat. Nichts als Je,us und Sein Machwerk ist es, was die suchende Seele braucht. Die Antwort auf alle ihre Fragen, die Rettung aus all ihren Nöten liegt in dem HErrn Jesu Christo, in Ihm persönlich, in Ihm einzig und allein, in Ihm völlig und allgenugsam. Daruni ruht der Freund der suchenden Seele nicht, bis Er ihre ganze Aufmerksamkeit geivonnen und auf das Kreuz gerichtet hat, bis die Augen des Herzens einzig und allein den HErrn Jesum Christum suchen und sich auf Ihn mit aller Beharrlichkeit richten. Jene in der Wüste von der Schlange gebissenen Israeliten schauten, während das Gift in ihrem Körper brannte, auf die eherne Schlange mit festem, begierigem Blick, unverwandt, und so ward ihnen Heilung zuteil. So muß der Sünder auf den lebendigen, gegenwärtigen Christum blicken, um durch den Glaubensblrck auf Ihn seiner Errettung gewiß zu werden

Diese Zeilen find zu dem Zwecke geschrieben, daß der Leser durch den Glauben in eine feste, bleibende Verbindung mit Jesu komme. Dazu ist aber vor- erst vonnöten, daß du in aller inneren Sammlung und Ruhe die Botschaft von Jesu und Seinem retten- den Mittlerwerk anhörst, daß bi» in innerer Stille und Willigkeit deine ganze Aufmerksamkeit dieser Botschaft ungeteilt zuwendest. Die suchende Seele gleicht in ihren Kämpfen und Unruhen vielfach einem bis in die Tiefen hinein aufgewühlten, sturm- gepeitschten Meere. Es gilt aber auch hier dar Dichterwort:

Im Sturm die Sonne spiegelt nicht,

Im Meer ihr heilig Angesicht."

In der Stille zu Zion wohnt Gott. Dort sehen die still Ihm Lauschenden und Vertrauendel, Seine Wunder, dort spüren sie das stille, sanfte Wehen Seines Geistes, dort tönt Ihm ihr Lobgesang. <Ps. 65, 2.) Laß uns, lieber Leser, in die ZwnS- stille miteinander eintreten, um Gottes Evangelium zu hören und Sein Heil zu schauen. Wähne nich, das Evangelium schon zu kennen. Deine ganze Nat- losiakeit und dein Elend kommt daher, daß dui eS nicht kennst. Die seligmachende Wahrheit liegt im Verborgenen (Ps. 51, 8), und nur die Stillei, und Willigen und Einfältigen können ihre heimliche Weisheit lernen und ihre Wunder schauen und ihre

Kraft erfahren. . j.

Eins ist dir ja in deinen Nöten und Kämpfen . gewiß geworden: deine Sünde steht zwischen dir und deinem Gott. All deine Unruhe, deine Furcht, dem verfehltes, bisher nutzloses Leben, alles weist nur auf eine Ursache hin: deine Sünde. Nun aber i> gerade hinsichtlich deiner Sünde ein großes, ein- scheidendes Gotteswerk geschehen. Es ist einer vom Himmel gekommen, der dir sehr nahesteht, nah als irgendein Geschöpf, näher selbst als d,e, m durch Bande des Blutes mit dir verbunden P»- Du trägst Sein Bildnis an dir. Durch vchn wurd du erschaffen. Es war Gottes Wille, daß. du s»

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