Speisung.
Wir kennen die Begebenheit von der Speisung der sünftausend Mann. Sie steht uns allen wohl schon oon frühester Jugend her in der Erinnerung. Wir sahen den HErrn an dem öden Orte, wo Er voll tiefer Liebe zu der Volksmenge redete und ihre Schwachen heilte, hinten, wie Er Sich ihrer annahm, als die Jünger sie nach Hause senden wollten, und nahmen mit Bewunderung wahr, wie die paar Broie und Fische in Seiner göttlichen Hand zu Riesen- mengen wurden, mehr als ausreichend, um die Tausende zu speisen. Ich möchte deshalb auch weiter nichts über die Begebenheit selbst sagen, sondern nur in kurzem auf ein Gebot Hinweisen, das der HErr bei dieser Gelegenheit gab, nämlich, daß alle sich lagern sollten.
Es war der Wille des HErrn, daß keiner ungesättigt, müde und mit leerem Magen aus Seiner Gegenwart gehen sollte. Und was der HErr lut, tut Er ganz und in vollkommen göttlicher Weise. Ich muß da gerade an die unschönen Bilder denken, die man in unseren Tagen so häufig in den großen Städten sehen kann. Ter lange Krieg hat es mit sich gebracht, daß die Lebensmittel allgemein ver- teilt werden müssen, und die Regierung tut alles, was in ihren Kräften steht, um die Bevölkerung gleichmäßig mit den vorhandenen Vorräten zu ver- sorgen. Aber wie benehnien sich die Leute beim Empfang,des ihnen Zugeteilten? Welch eine Sorge, man könne irgendwie zu kurz kommen!
Bei der Brotverteilung durch den 'HErrn ging es anders zu. Jesus wußte, daß es zu Unordnung, Unruhe und Übelständen aller Art führen würde, wenn die Leute selb» zu Ihm träten, um fick das ihnen Zugedachte zu holen. So erließ Er denn das weise Gebot, daß alle sich auf der Erde lagern sollten. In dieser Verfassung sollten sie Seine Gaben emp- fangen. Man gehorchte willig dem Gebot Sie lagerten sich reihenweise. Dann nahm der HErr Brot und Fische, dankte, brach die Brote und über- gab sie den Jüngern, damit diese sie wiederum der Menge vorlegten. Alles geschah in völligster Ordnung Es muß ein schöner Anblick gewesen sein, die Volksmenge zu beobachten, wie sie in aller Ruhe das emvfing und verzehrte, was der HErr ihr gab. Aber das war noch nicht das Wichtigste. Die liegende oder sitzende Stellung, in der die Leute ihre Mahlzeit zu sich nahmen, war die beste für diesen Zweck. Daß es sehr viel ausmacht, ob man sein Essen stehend und in aller Eile hinuuterschlingt, oder es in Ruhe, möglichst sitzend verzehrt, weiß jeder verständige Mensch. In dem ersten Falle wird wohl der Hunger für den Augenblick gestillt, aber der Körper kann nicht den Nutzen aus der ihm zuge- führten Nahrung ziehen, wie es in dem zweiten geschieht. Das Gebot des HErrn, daß alle sich lagern
sollten, diente also auch dazu, daß die gute Gabe voll und ganz ausgenutzt wurde.
Drittens aber, und das möchte ich vor allem betonen, wollte der HErr allein Geber, und der Mensch sollte nichts als ein Empfänger sein. Das Brot war in der Hand des HErrn; in Seiner Hand geschah das Wunder, und durch Seine Hand empfingen die Jünger-Brot und Fisch zur Weiter- Verteilung an die Menge. Diese hatte nichts zu tun als nur zu nehmen und zu essen, und zwar so zu essen, daß sie gesättigt und nachhaltig gekräfttgl wurden.
Der HErr Jesus ist heute noch derselbe, der Er damals war. Was Er tut, tut Er auch heute noch ganz und in Vollkommenheit. Auch will Er heute noch ganz allein der Geber, und wir sollen nur die Empsänger sein. Merkwürdigerweise fällt letzteres dem Menschen schwer, besonders dann,
wenn es sich darum handelt, von Ihm alles zu
empfangen, was nötig ist, um ins ewige Leben ein- zng.hen Um dies möglich zu machen, hat der
HErr Jesus Sich ja selbst dahingegeben. Er ist „das wahrhaftige Brot aus dem Himmel", Er ist „der, welcher aus dem Himmel herniederkommt und der Welt das Leben gibt". (Joh. 6, 32. 33.) Er hat Sich selbst zum Opfer dargebracht, und
wer Ihn annimmt als das vollkommene Opferlamm, der kann, von allen seinen Sündeu befreit, in den Himmel eingchen. Einen ander n Weg gibt es nicht. Auch kann ' der Mensch nicht das Allergeringste zu seiner Errettung beitragen. Wer das nicht einsehen will, kommt nie zum Ziel. Nur wer von dem „lebendigen Brote" ißt, „das aus dem Himmel herniedergekommen ist, wird leben in Ewigkeit". (Joh. 6, 51.)
Der HErr Jesus ist aber nicht nur selbst das „wahrhaftige Brot", durch dessen Genuß man Leben erlangt. Er reicht auch gute, nahrhafte Speise dar für die Wanderung durch diese Welt. Da ist es nun wichtig, daß wir diese Speise so zu uns nehmen, wie Er sie gibt. Die Speise ist Sein Wort. Wer das Wort aufnimmt, so wie es vom HErrn kommt, empfängt Stärkung und Kraft. Und je mehr wir diese Speise in Stille und ruhiger Sammlung genießen, desto größer ist der Nutzen, den wir aus ihr ziehen. Wer sie gleichsam nur verschlingt, mit anderen Worten, wer das Wort eilig und hastig liest, wird seinen Segen weit weniger verspüren als der, welcher in Ruhe ißt und das Gegessene innerlich verarbeitet.
Noch eins. Von der großen Menge, die vom HErrn gespeist wurde, heißt es, daß sie alle aßen und alle gesättigt wurden. Keiner ging leer aus. Gottes Fülle ist unendlich. Sie ist reich genug, sich über alle zu ergießen. Der HErr sagt: „Wer zu Mir komnit, wird nickt hiingern, und wer an Mich glaubt, wird nimmermehr dürsten." (Joh. 6, 3bj Niemand ist ausgeschlossen, und die Wirkung ist
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