können die Zeit, den Ort, die Umstände jagen, da Jesus ihnen nahe war. Sie glauben, wie Satan und seine Dämonen glauben, sie glauben und zittern, aber sie haben keine Hoffnung. Welch entsetzlicher Zustand I Wenn man solche Menschen wie jenen Bergmann fragt: Was hielt dich zurück? Was war es, was dich hinderte, dem Heiland dein Herz zu geben? So lautet die Antwort bei dem einen: die Lust der Welt; bei dem anderen: ich wollte mit der Sünde nicht brechen.
Du nun, der du dies ernste Zeugnis liest, du bist verantwortlich, der suchenden Liebe Gottes zu antworten. Ich weiß nicht, wie oft du in der Vergangenheit gerufen wurdest. Eins weiß ich, und du weißt es auch: Gott ruft dich heute, um Gnade und Frieden zu sinden. Bedenke, daß es für jeden Menschen eine Gnadenzeit gibt, welche vorüber- eilt. Es handelt sich nicht nur darum, daß ein ilötzlicher Tod diese Gnadenzeit abschneiden kann, andern auch darum, daß dein Herz verhärtet werden önnte. Es ist die Wahrheit des Evangeliums, daß die Gnade Gottes alle schuldigen Sünder zum ewigen Leben ruft. Gott will niemand von der Gnade aus- schließen. Er läßt allen Menschen sagen: „Gott will nicht, daß irgendwelche verlorengehe,i, sondern daß alle zur Butze kommen." Aber der Mensch kann sich selbst von der Gnade aus- schließen, wenn er Gott antwortet: „Ich will nicht." Ein solcher kann die Fähigkeit, die Gnade Gottes glaubend zu fassen, verlieren. Darum fasse den ganzen Ernst dieses Wortes: „Heute, wenn ihr Seine Siimme hört, verhärtet eure Herzen nicht!" Denke nicht, daß du zu den Verhärteten gehörtest, nein, das Guadentor steht dir noch offen.
„Zeugnisse eines alten Soldaten."
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Gerechtfertigt.
Ein König mag einen Schuldigen frei geben und einen Verbrecher begnadigen, aber mehr kann er nicht. Er kann ihn nie als gerecht- fertigt entlassen und für gerecht erküren.
Aber was in keines Menschen Herz und Sinn gekommen und in keines Menschen Macht liegt, das tut Gott. Er hat in Seiner Liebe einen Weg gefunken, auf dem der Sünder vor Ihm gerecht- fertigt und gerecht werden kann und zwar un- beschadet der vollkommenen göttlichen Gerechtigkeit und Heiligkeit. Ja, das Wunderbare ist, wenn Gott einen Sünder rechtfertigt, so kommen dabei die göttliche Gerechtigkeit und Heiligkeit ebenso sehr zum Ausdruck und zu ihrem Rechte, als auch die unendliche Liebe Gottes. „Gott ist Licht" und „Gott ist Liebe". Beides kommt bei der Recht- Fertigung des Sünders in gleicher Weise zur Geltung.
Wie Gott den Sünder zu rechtfertigen und gerecht zu machen vermag, lesen wir besonders in
der Epistel an die Römer Kap. 1—8. Dort [ hören wir zunächst, daß „alle Menschen gesündigt haben"; daß hierin „kein Unterschied" besteht vor Gott. Und das Gesetz Gottes, die zehn Gebote vom Sinai, von denen manche meinen, daß durch sie der Mensch gerecht werden könne, zeigen viel- mehr, daß derselbe ein Schuldner ist vor Gott und unter dem Fluche. „Aus Gesetzes Werken wird kein Fleisch (kein Mensch) vor Gott gerechtfertigt werden; denn durch Gesetz kommt Erkennt- nis der Sünde." Und: „So viele unter dem Gesetz sind, sind unter dem Fluche," denn es steht ( geschrieben: „Verflucht ist jeder, der nicht r bleibt in allem, was im Buche des Ge- ! setzes geschrieben steht, um es zu tuu." (Röm. 3, 20; Gal. 3, 10.)
Also Gott sagt, daß alle Menschen von Natur Schuldner sind vor Ihm und unter Seinem Gericht.
Hat dir dein Gewissen noch nie gesagt, daß Gott recht hat? Ja, gewiß. Und begehrst du zu hören, wie Gott deine Schuld vergeben und dich recht- fertigen kann, wie Er deinem Gewissen wahre Ruh« und deinem Herzen göttlichen Frieden zu schenken vermag? So höre denn: „Jesus Christus,
GottesSohn, starb fürSünder undGott- lose. Er starb für dich."
Auf Grund dieser gesegneten und wunderbaren Tatsache kann Gott dich rechtfertigen. Gottes gerechtes und heiliges Gericht kam völlig über Gottes Sohn als Er am Kreuze hing und unsere Strafe trug. Dort litt der Gerechte für die Ungerechten. „Gott hat Ihn, der keine Sünde kannte, zur Sünde gemacht, auf daß wir Goltes Gerechtigkeit würden in Ihm." (2 Kor. 5, 21.)
„Gott hat Ihn dargestellt zu einem Gnaden- stuhl durch den Glauben an Sein Blut." „Er wurde dahiugegeben unserer Übertretungen wegen und aus- erweckt unserer Rechtfertigung wegen. Da wir nun gerecht geworden sind durch den Glauben, so haben wir Frieden mit Gott." (Röm. 5, 1.)
Teurer Leser, siehe im Glauben hin aus Iesum Christum, der für deine Sünden litt und starb. Hier ist nicht nur Vergebung für dich, hier ist der Grund, aus dem du die Gerechtigkeit Gottes erlangen kannst, neues, ewiges Leben, Gottes Heiligen Geist und Kindschaft schon in dieser Zelt und Gottes Erbe und Herrlichkeit in Ewigkeit.
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Mer tu st eines Kindes.
(Aus einer Predigt Woodys.)
An einem schönen Sommertag machten die Schüler und Schülerinnen einer großen Sonntags- schule samt ihren Lehrern einen Ausflug mit der Eisenbahn. Unglücklicherweise fiel ein kleiner Knabe von der Ptattform eines Wagens hinunter, geriet
zwischen i ihn hinw Körper d< gerichtet Aufseher 1 bedeckte, gebäude, Lehrern seine Elt, dem trau der Tür „Geh du die Anti Lehrer hi würfe we des Knal nicht. T um die Eltern n den Vater zuerst mi führte il „Ich Hab zuteilen. von der wurde lei „Ja, liel stürzte d, und schr „Wer?" der mir Geschicht, Ihnen u empfand, rief: »W Führen E Ich sagt Kindes j wiedererk zu mein noch ein, Nachricht geben w, wahr, hi die nicht ein lieb, Weise ve ich pflick aber rr Verlor Ei
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