Ausgabe 
26.5.1918
Seite
4
 
Einzelbild herunterladen

von der Barmherzigkeit Gottes, der sie von der Finsternis zu Seinem wunderbaren Lichte berufen hatte, Zeugnis abzulegen.

K

Der beste Weweis.

In einem Landstädtchen lebte em ungläubiger Grobschmied. Er hatte viel gelesen und wußte alle Beweise des Christentums zu widerlegen. Ein alter Prediger des Ortes hatte die große Sehnsucht, diesen Mann zum Heiland zu führen. Er studierte zu diesem Zwecke die Schriften der Ungläubigen, und als er glaubte, sich Beweise und Gegenbeweise an den Fingern abzählen zu können, besuchte er den Schmied und begann ein Gespräch. Aber der Schmied war nicht zu überwinden, mit ein paar Worten hatte er gar bald die ganze Beweisführung des Gläubigen über den Haufen gerannt, vergebens suchte dieser dem Schmiede gegenüber die Wahrheit des Christentums zu beweisen. Da brach der Knecht des HErrn schließlich in Tränen aus und jagte: Ich kann gegen Ihre _ Beweisführung nicht auf- kommen, aber ich habe so tiefes Mitleid mit Ihrer Seele." Als er nach Hause kam, ging er traurig auf seine Frau zu und sagte:Ich bin nur ein Hindernis für meinen HErrn, aber Gott weiß, wie weh cs mir tut, daß diese Seele nicht gerettet ist. Ich kann dem Schmiede gegenüber mit meinen Be- weisen nicht aufkommen, in kaum fünf Minuten halte er mich kaltgestellt." In seinem Zimmer kniete dann der greise Mann nieder und betete:O HErr, ich bin nur ein Hindernis für Dein Werk! Du weißt, wie iveh es mir tut, daß diese Seele nicht gerettet ist. aber ich kann ihn nicht widerlegen." Aber bald, nachdem er den Schmied verlassen hatte, war dieser zu seiner Frau gegangen und hatte ge- sagt:Der Prediger hat mir heute einen Beweis

gegeben, den ich nicht verstehen kann. Er sagte, er habe tiefes Mitleid mit meiner Seele, was soll das

heißen?"Nun," meinte die Frau,das weiß auch nicht, es ist wohl das beste, du gehst hin und fragst ihn selber." Gerade als der Schmied die Treppe emporstieg, hörte er noch durch das offene Fenster das Gebet des Predigers:HErr, ich bin

nur ein Hindernis für Dein Werk I Du weißt, wie weh es mir tut, daß diese Seele nicht gerettet ist, ober ich kann ihn nicht widerlegen." Da eilte der Schmied ohne Anklopfen in das Zimmer, wo der Prediger noch auf den Knien lag mit den Worten: Sie sind kein Hindernis für das Werk des HErrn. Ich dachte bisher, ich wüßte alle Beweise des Christentums und könne sie widerlegen, aber heute haben Sie mir einen Beweis gebracht, den ich nicht verstehen und widerlegen konnte: Sie sagten, daß Sie tiefes Mitleid mit meiner Seele hätten. Bitte, beten Sie für mich!" Und der Schmied kniete neben dem Prediger nieder und nahm Jesum als seinen Heiland an. -j, 0r. T

Seufzer eines Westegten.

Hier sind die allen Fehler, hier ist die alte Schuld.

Hast, Jesu. Du verloren nicht endlich die Geduld?

Du Heiliger, Du Reiner, Du großer Heiland Du.

Läßt länger diese Sünde Du ungestrafet zu?

Wie muß Dein Herze blulen. Dein Aug' voll Tränen steh»! Beirübt und ties gebeugel muß ich von dannen gehn Wie Petrus einst ich weiche dem Heilandsblicke aus. Gleich ihm laß ich de» Tränen nun ihren freien Laus.

Heut' kann ich Dir nicht schauen ins treue Angesicht,

Ich kan» es nicht ertragen. HErr. was Dein Auge spricht. Schmählich Hab' ich mißbrauchet des Paters Freundlichkeit. Treulos bi» ick gesunken der alten Lust zur Beut l

Run lieg' ich hier im Staube und beug' mich ties vor Dir; O Heiland, Hab Erbarmen und neige Dich zu mit 1 sserreiß in mir die Kelten der Welt und ihrer Lust,

Aus daß ich auferstehe, zu ruh'n an Deiner Brust.

Reich mir die Heilandshände. die ich verloren Hab';

Das war die schwerste Strafe, die mir mein Vater «ab Ich will gern alles lassen, nur meinen Jesum nicht,

O Jesus, treuer Heiland, zeig mir Tein Angesicht!

versainnrlungs-Anzeigen.

Bezirk Gietzen. Stadtmission Gießen, Löberstraße 14.

Jeden Sonntag IV« Uhr Sonntagsschule; 4 Uhr Jungsrau nverein; 8'/> Uhr Versammlung; 4Vs Uhr Christlicher Verein junger Männer; seden Mittwoch 8h-Uhr Bibelstunde; jeden Freitag 8/» Uhr iSebetsstundc.

Bezirk Bellnhausen.

Jeden Sonntag 2 Uhr Versammlung im VercinShaus Bellnhausen. Bezirk Lriedbera. Stadtmission Friedberg, Ludwigstr. 24.

Jeden Sonntag, nachm. 2 Uhr Sonntagsichule; abends 8' - Uhr Versammlung; jeden Donnerstagabend 8'/- Uhr Bibel- und Gebetsstunde.

Bezirk Lich und Schotten.

Nidda. Jeden Sonntagabend 9 Uhr Versammlung; jeden Montag, abend 9 Uhr Gebetsstunde; jeden Dienstagabeizd 9 Uhr Bibelstunde. Jeden dritten Sonntag im Monat nachmittags 3 Uhr GemeinschastSkonserenz.

Schotten Jeden Sonntagmittag 12'/« Uhr Sonntagsschule; jeden Sonntagabend !> Uhr Versammlung.

Behenrod Jeden zweiten und vierten Sonntag im Monat nach­mittags 3 Uhr Ver>a»>ml»ng.

Livberg. Jeden zweiten und vleUru Eonolag im Monat nach­mittags 3 Uhr Versammlung.

Ranstadt. Jeden zweiten und vierten Mittwoch im Monat abeudr Uhr Versammlung.

Wallernhausen Jeden zweiten und vierten Donnerstag t» Nonat abends 9 Uhr Versammlung.

Lich. Jeden Sonntagabend 8'/- Uhr Versammlung; jeden Frnta,- bend 9 Uhr Gebetrstunde

Holz heim Jeden ersten Sonntag im Monat nachmittei,' >/, Uhr Monativersammlnng.

Burkhardtsselden. Jeden ersten Mittwoch im Monat abend« Uhr Monatsversammlung.

Ettingshausen Jeden ersten Donnerstag im Monat abend» Uhr MonatSversammlung.

Billingen Jeden dritten Donnerstag im Monat abends S M stonatSvecsammlung.

LangSdors. Jede» dritten Freitag im Movitt abend« » Ud- stonatSversammtung.

Sellnrod. Sonntag, den IS Mai <Pflngsten). Versammlung >« Freien in Unter-Seibertenrod nachm. 27, Uhr. Sonntag, een 2. J*- Dcisamnilung im -dreien in Grofl-Eichen nachm. 27» Uhr Jeden Sonn« abend 87- Uhr Versammlung und jeden Mittwoch und Freitag »W gebctSstunde mit Bidelbetrachtnug.

(£'

Nnzclne Sjeir

vertag der

Nr. 23/

Die g manchem, t danken gen deutung dii serviernngs- mittels vor In Dell! in Form o wonnen, da es in genüg Reinheit r männisch ob rend man Wächst süß »nd darin t Dergmni 5alz wird draucht od durch Sied Wird, wie wiegenden 9 ichen Betrie der Fall ist, fahren angi man dos £ sogenanntes fördert die d Eteinsolzes Mage und : Naffinieröfe unreinigung während sic! ©ips, an d fällt das rei »ns, währei wandte Sc häufig ist d ohne weiter sie zui