versöhnt bist mit dem Vater und zurückkehrst zu Ihm. Du darbst, du hungerst und dürstest nach Glück und Freude,- du willst das nicht ein- resteben — weder dir selbst noch anderen. Teurer Freund, du mutzt heimkehren zum Vater, nichts anderes kann den Durst unserer Seele stillen.
Gott sei Dank, auch wir haben einen Für- sprecher beim Vater, Fesum Christum, den Sohn Gottes.
Geliebter Leser, wenn du noch „in der Fremde" umherirrst, dann zögere nicht, zum Vater zurllckzukehren. Fasse die Hand unseres Erlösers Jesu Christi: Er geht mit dir zum Vater und bittet für dich. Deine Seele darbt, sic schreit nach Glück und Frieden. Aber nichts auf der ganzen weiten Welt kann dix diesen tiefen Frieden schenken. Du mutzt zurückkehren zum Vater. Er will dir alles vergeben: du mußt nur kommen.
Dein Fürsprecher ist da! Glaube es, was 1 Ioh. 2, 1. 2 steht: ,Mnd ob jemand sündigt, so haben wir einen Fürsprecher bei dem Vater, Fesum Christum, der gerecht ist. Derselbe ist die Versöhnung für unsere SündenI" Lebenszeit ist Gnadenzeit: lasse sie nicht ungenutzt oorübergehcn.
„Kehre wieder, kehre wieder,
Der du dich verloren kost.
Sinke reuig, bittend nieder
< Bor dem HErrn mit deiner Last.
Wie du bist, so darsst du kommen Und wirst gnädig ausgenommen.
Sich, der tzErr kommt dir erttgegen,
Und Sein heilig Wart verspricht Dir Vergebung, Sjeil und Segen:
Kehre wieder, zaudre nicht!"
L. v. tz.
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Jer Prophet Jona.
Gott gab einst dem Propheten Zona den Auftrag:
„Mache dich aus, und gehe in die große Stadt Ninive und predige darin; denn ihre Bosheit ist hcraufgekommen vor Mich.
Aber Jona machte sich aus und floh vor dem HErrn und wollte aufs Meer und kam hinab gen Iapho. Und da er einSchiß fand, das aufs Meer wollte sahren^iab er Fährgeld und trat darein, daß er mit ihnen auss Meer führe vor dem HErrn.
Da ließ der HErr einen großen Wind aufs Meer kommen, und erhob sich ein großes tlngewittcr auf dem Meere, daß man meinte, das Schiff würde zerbrechen."
Wie war es möglich, Gott zu entfliehen? Gott sah den Jona ebensowohl aus dem Meere wie auf dem Lande. Jona merkte von dem Sturme nichts, er lag und schlief.
Wie ist es möglich, daß ein Mensch unter solchen Umständen schlafen kann? Doch wie viele IMlionen Menschen schlafen ganz ruhig
inmitten einer größeren Gefahr, die sie von allen, Seiten umgibt. Es mag kein Sturm, es mögen keine Wellen sein, von denen sie bedroht werden, aber die Gefahr ist groß.
Der Tod hält täglich seine Ernte: daheim sowohl wie auf den Schlachtfeldern. Auch du, lieber Leser, hörst und liest, wie unerwartet und plötzlich viele dnhingerafft werden, die durchaus nicht an den Tod dachten. Sic wußten zwar, daß das Leben des Menschen unsicher ist, und sie lvaren überzeugt, daß auch für sie jeden Augenblick die Abschiedsstunde kommen konnte, aber sie schliefen fort, wie Jona es tat.
Jona wurde aufgeweckt durch die Stimme des Schiffsherrn: „Was schläfst du?" Aus
seinem Schlafe aufschreckend, sah er mit Erstaunen die Gefahr, in welcher er sich befand, eine Gefahr, der er nicht mehr entrinnen
konnte, und in die er nicht gekommen wäre, wenn er der Stimme des HErrn gehorcht hätte.
„Stehe auf, rufe deinen Gott an!" wird ihm gesagt. Doch Jona konnte nicht rufen:
er hatte gegen den HErrn gesündigt, und er sah
in dem Sturme und in dem Ungestüm der Wellen deutlich die Hand Gottes, die ihn verfolgte, und deshalb riet er selbst den Schiffsleuten, ihn in die wogende See zu werfen.
Wie zahlreich und ernst sind auch in unseren Tagen die Mahnungen, welche Gott an die Menschen gelangen läßt! Er läßt.zu, daß in einem Augenblick Tausende durch die Sichel des Todes dahingemäht werden; Er beweist, -daß Geld und Gut, Ehre und Ansehen nichtig und eitel sind, und daß derjenige ein Tor ist, welcher auf diese Dinge vertraut.
Gewaltige Stürme sind in den letzten Jahren über Länder und Völker dahingebraust, welche Mächte und Throne zum Wanken gebracht haben. Doch alles das scheint nicht imstande zu sein, den Menschen aus seinem tiefen Schlafe aufzurütteln.
Wie steht es mit dir, mein Leser?
Schläfst du auch noch ruhig weiter?
Fährst du immer noch sorglos fort zu bauen, zu pflanzen, zu arbeiten, die Welt zu genietzeit und Schätze zu sammeln, als ob du immerdar auf dieser Erde bleiben würdest?
Hast du noch nicht Zeit gefunden, an die Ewigkeit zu denken?
Oder weisest du sogar den Gedanken von dir ab, daß du Gott einmal begegnen mußt?
Willst du es machen wie so viele Tausende, die trotz aller Warnungen fort» geschlafen haben, bis der Tod seine kalte Hand aus sie legte?
O wie mancher hätte sich da noch gern zu Gott gewandt; aber cs war zu spät, um dem Verderben zu entrinnen. Krankheit und Tod
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