Ausgabe 
26.5.1918
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Aufwärts!

Gemeinscbattsblatt für Ressen.

Ers cheint wöchentlich einmal.

Einzelne Exemplare bestelle man bei der Post vierteljälirlich

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Redakteur: Stadtmissionar Herrmann-Gießen. Mitarbeiten

Pfarrer Sperber-Cassel und die Prediger der Pilgermission. Druck von I. G. Oncken Nachfolger, G. m. b. v>. Cafiel.

Nr. 22.

Sonntag, den 2. Juni 1918.

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Aückkeyr des Sünders.

Wilhelm hatte dem Vater oie Kummer gemacht, dieser so sehr geliebt« Zohn. Er wollte nicht auf die liebreichen and mahnenden Worte des Vaters höre»,

!i ging eigene Wege. Und dann kam !tn Tag. da fiel er in Sünden und Schande, da fühlte er selbst: Jetzt darf ich meinem Vater nicht mehr vor die Augen treten! Daß er durch aufrichtig« Reue und ehrliches Bekennen des Vaters Vergebung erlangen könne, daran dachte der verzweifelte Sohn nicht. Er verließ das Vaterhaus, weit weg ging er, über das Meer. Aber die Last seiner Schuld ging mit ihm: er hatte keinen Frieden und keine Freude im Herzen, ein Sehnen nach dem Vaterhaus nagte an ihm, abei er trotzte und wollte nicht das Worl der Bitte um Vergebung sprechen.

Da kam ein Brief seiner einzigen Schwester, der brach seinen Trotz, der machte ihm das Herz weich:Der Vatei wartet auf Dich, er will. Dir alles ver­geben, wenn Du nur zurllckkehrst und Dein Unrecht einaestehst. Ich war Dein Fürsprecher beim Vater; kehr heim, komm zurück, ehe es zu spät ist!" Da zögerte Wilhelm nicht mehr, er eilte heim, so rasch als nur möglich: und er fand bei dem Vater nicht nur Vergebung, sondern auch Frieden und Glück.

Geht es mit dir, lieber Leser, vielleicht auchso? Bist auch dufern vomDater"? Dann höre: der Vater wartet auf deine Rückkehr! Du weißt ja gar nicht, wie sehr der Vater im Himmel dich liebt und wieviel 2hm daran liegt, daß du heim­kehrst. Deine Seele findet keine wahre Kutje und keinen Frieden, ehe du

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