Ausgabe 
2.12.1917
Seite
4
 
Einzelbild herunterladen

als er damit neue Länder und Schätze entdeckte, da nannten sie jene gefährliche Todesspitze das Kap der guten Hoffnung. So hat Jesus für uns den Weg zum Leben gefunden.

Jesus lebt! Nun ist der Tod Mir der Eingang in das Leben.

Welchen Trost in Todesnot Wird es meiner Seele geben,

Wenn sie gläubig zu Ihm spricht: vErr, .HErrl Meine Zuversicht!" I. H.

L

Aas Wort Gottes.

In einem schwedischen Dorfe, in dem sich mehrere Wassermühlen befinden, wurde einein Kol- Porteur von einem Müllerburschen eine Bibel ab- gekauft. Als der Kolporteur nach drei Jahren dieses Dorf wieder besuchte, erfuhr er erst den merkwürdigen Anlaß zu diesem Kaufe und die noch merkwürdigeren Folgen desselben. Es ging damit nämlich also zu:

Johannes, so hieß der Müllerbursche, war kurz zuvor ins Wasser gefallen, und zwar so gefährlich, daß ihn beinahe Vas Mühlrad ergriffen hätte. Doch kam er mit dem Leben davon, und dies war die Veranlassung, daß er sich eine Bibel anschaffte, fleißig darin las und ernstlich betete. Die Veränderung seines Sinnes konnte nicht lange verborgen bleiben, da er die Wahrheit offen bekannte und ein christliches Leben führte. Er wurde daher bald von dem Müller und der Müllerin, von seinen Kameraden und den Mahlkunden angefeindet. Alle wollten ihm das Lesen der Bibel verleiden; der HErr aber wachte über ihm und erhielt ihn so im Glauben, daß das Wort des Propheten Jeremia an ihm wahr wurde:So du dich zu Mir hältst, so will Ich Mich zu dir halten," und:Ehe du sollst zu ihnen fallen, müssen sie eher zu dir fallen."

Und das erfüllte sich folgendermaßen: Andreas, der zwanzigjährige Sohn des Müllers, ein leichtsinniger,

vergnügungssüchtiger Mensch, welcher sonst mit dem Müllerburschen auf bestem Fuße gestanden hatte und täglich mit ihm zusammen arbeitete, war über die Bekehrung desselben besonders aufgebracht. Er wandte daher alle Mittel an, um ihn wieder in sein früheres unordentliches Leben hineinznziehen. Als aber alle seine Überredungskünste ebenso umsonst waren ivie seine Drohungen, da sann er auf Rache und wollte seinem alten Kameraden einen recht empfindlichen Streich spielen. Eines Tages, als Johannes eben auswärts war, nahm er dessen Bibel und trug fie t dem Wasser zu, um sie hineinzuwerfen. Ehe es aber so weit kam, öffnete er sie fast mechanisch, und seine Blicke fielen auf die Stelle, in welcher es heißt: Zwei werden mahlen auf der Mühle; einer wird angenommen, der andere wird verlassen werden!" (Matth. 24, 41.) Dies Wort drang in sein Herz wie ein zweischneidig Schwert. Eine unbeschreibliche Empfindung bemächtigte sich seiner, so daß er es unterließ, die Bibel ins Wasser zu werfen. Er legte sie vielmehr wieder an ihren Ort, fing an zu beten und kam zur Bekehrung, so daß er hinfort ein Herz und eine Seele wurde mit dem, den er vorher angeseindet hatte. Aber nicht genug; diese beide» Jünglinge wurden durch Gottes Hand das Mittel zu einer Erweckung in dem Dorfe und der Umgegend

&

Eilet, eilt, ihr Sünder. Werdet Gottes Kinder.

Werdet Seiner wert!

Eilt, des HErrn Verehrer, Folgt dem großen Lehrer, Bleibt bei Seiner Herd'! Preiset Ihn.

Daß Er erschien.

Durch das freudige Bestreben. Ihm, nur Ihm zu leben!"

K

Versaininlungs-Anzeiaen

Bezirk Gießen. Stadtmission Gießen, Löberstraße 14.

Jeden Sonntag 1'/, Uhr SonntagSIchule; 4 Uhr Jungtrau'nverein; »>/, Uhr Versammlung: i'h Uhr Christlicher Verein junger Männer: jeden Mittwoch 8h- Uhr Bibelstunde; jeden Freitag 8h- Uhr Gebetsstunde.

Bezirk Bellnhausen.

Jeden Sonntag 2 Uhr Versammlung im Vereinshaus Bellnhausen. Bezirk Friedberg. Stadtmission Frievberg, Lndwigstr. 24.

Jeden Sonntag, nachm. 2 Uhr Sonntagsschule: abends , 8 > » Uhr Versammlung: jeden Donnerstagabend 8 1 /* Uhr Bibel- und Gebetsstunde.

Bezirk kich und Schotten.

Ridda Jeden Sonntagabend 9 Uhr Versammlung; jeden Montag­abend 9 Uhr Gebetsstunde; jeden Dienstagabend 9 Uhr Bibelstunde. Jeden dritten Sonntag im Monat nachmittags 8 Uhr Gemeinschastskonserenz

Schotten Jeden Sonntagmittag 12h» UhrSoniitagSjchule. jeden Sonntagabend 9 Uhr Versammlung.

Betzenrod. Jeden zweiten und vierte» Sonsttag im Monat nach- mittags 8 Uhr Versammlung.

Lißberg. Jeden zweiten und vierten Sonntag i« Monat «*' mittags i Uhr Versammlung

Ranstadt Jeden zweiten und vierten Mittwoch im Monat ax« 9 Uhr Versammlung.

Wallernhausen Jeden zweiten und vierten Donnerst«» >» Monat abends 9 Uhr Versammlung.

Lich. Jeden Sonntagabend 8'/a Uhr Versammlung! jeden Antm abend 9 Uhr Gebetsstunde. ,

Holzhkim Jeden ersten Sonntag im Monat nach»"»!- 8H> Uhr Bionatsversammlung.

Burlhardtsseldcn. Jeden ersten Mittwoch im Monat «KJ» 9 Uhr MonatSversammlung.

Ettingshausen Jeden ersten Donnerstag im Monat «X»

9 Uhr MonatSversammlung ...

Billingen Jeden dritten Donnerstag im Monat abends 9 a MonatSversammlung.

Langsdvrs. Jeden dritten Freitag im Monat abends » MonatSversammlung.

Bezirk Sellnrod.

Sellnrod. Jeden Sonntagabend 8ha Uhr Versamml»»» 1 jeden Mittwoch und Freitag siriegsgebetsstunde mit B-bribetrachtt«»

!

!

Einzelne i Uerlag

Nr. 49/

Die an der i bemessen Untern chknVerh: nissen H derttausei bei arm 1 Armen L doils hau und leb spultet radezu je Beschre bung. ungefegtl Straßen Slums wieder bes situierte L dvner d Viertel nennt, s mit ei dicken D »cm Sta Schmu; Zeitung: fetze», Ab und Un aller Art deckt.

In

°°r, daß schlafen. Gesundtze oerstaudli

Gro

weiblich/