Ausgabe 
11.11.1917
Seite
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Ochse kennt seinen Besitzer und ein Esel die Krippe seines Herrn; Israel aber erkennt nicht, Mein Volk merkt nicht auf." (Jes. 1, 3.) Nun erinnerte Gott ihn lebhaft an Seine Worte durch die stumme Predigt, so daß er erschrak und sich sagte:Wie . wahr ist doch Gottes Wort! Mein Ochse kennt mich und dankt mir; ich aber habe meinen Gott nicht erkannt noch auf Ihn gemerkt, vielmehr bis beute ohne Ihn in den Tag hineingelebt."

Diese Erwägung erschütterte so sehr seine Seele, daß er sich verabscheuen lernte und Heil und Errettung als armer Sünder bei Jesu suchte und auch fand.

2.Es ist kein Öl in der Lampe."

Eine sehr weltliche Frau war eines Abends allein in ihrem Zimmer. Ihre Lampe, die sie kurz vorher angezündet hatte, ging auf einmal aus. Laut sagte sie zu sich selbst:Da ist kein Ol tn der Lampe." Diese Worte, im dunkeln Zimmer gesprochen, schienen ihr von den Wänden wie ein Echo widerzutönen. Das Gleichnis von den törichten Jungfrauen, von denen es heißt: ..Die, welche töricht waren, nahmen ihre Lampen und nahmen kein Öl mit sich," fiel ihr ein. Sie tonnte das Wort nicht mehr los werden, und immer wieder fragte sie sich:Was soll aus mir werden, wenn ich kein Ol des Lebens und Heiligen Geistes in meinem Herzen habe?" Unter Furcht und Schrecken fing sie an zu beten und zu Gott zu rufen und hörte nicht auf, bis der HErr Jesus ihrem Herzen Frieden gab.

3 .So kommt einmal der HErr!"

In B. stand ein Mann beim Gewitter am Fenster und schaute hinaus, wie es regnete. Da fuhr ein heller Blitz hernieder und erleuchtete jäh das Halbdunkel. Der Mann, der gläubig war, sagte vor sich hiu:So kommt einmal der HErr. Denn gleichwie der Blitz ausfährt von Osten und scheint bis gen Westen,

^llso wird die Ankunft des Sohnes des Menschen sein." Weiter sagte er nichts. Aber neben ihm stand seine iinbekehrte Frau, die. durch das Wort Gottes getroffen wurde. Sie ging zur Tür hinaus in ihr Zimmer, beugte dort ihre Knie und rief Gott von Herzen an um Gnade für ihre unsterbliche Seele. Sie blickte in ihrer Sünden- und Seeleunot im Glauben auf den gekreuzigten Erlöser, der für Gottlose starb, und fand Frieden.

Teurer Leser, in diesen Tagen redet Gott ge- wattig durch den großen Krieg zu den Menschen, lindern. Aber viel lieber redet. Er durch Sein lebendiges, ewiges Wort. Sage, hat's bei hir noch nicht eingeschlagen und gezündet? O wisse, einmal wird Gottes Wort dich treffen: entweder jetzt, am Tage des Heils, zur Gnade und Rettung, oder später, am Tage des Gerichts, zum Gericht. »G. B. d. F."

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Zur gkfl. Icachtung.

Die Schwierigkeiten des Weltkrieges zwingen uns, an Papier zu sparen, wie dieses die meisten anderen Blätter schon fett Wochen oder Monaten getan haben.

Wir konnten uns nicht dazu entschließen, das Format zu verkleinern, und geben die Nummern 45/46 und 49/50 als Doppel­nummern heraus. Es erscheinen somit in diesem Vierteljahr nicht 13, sondern nur 11 Nummern. Ter Preis ist unverändert und am Fuße eines jeden Bia tes angegeben.

Tie Totenfestnummer kann nicht in höherer Auflage erscheinen, jedoch haben wir noch ci en kleinen Vorrat von den letzten zwei Monaten und geben 160 Stück für Mk. 1.10, 200 Stück für Mk. 2.10, 400 Stück für Mk. 4., ein Postpaket mit 800 Stuck für Mk. 7.50 portofrei.

versammlnngs-Anzergen.

Bezirk Gießen. Stadtmission Gießen. Löberstraße 14.

-r,ben Sonntag 17« Uhr Sonntagsschule: l Uhr Jnngsrair twcrein; Seriammluna; 4/s Uhr Christlicher Setein innger Männer; ^eden Mittwoch 8 '/- Uhr Bibelstunde; jeden Freitag 87« Uhr Gebetsstunde.

Bezirk Bellnhausen.

Jeden Sonntag 2 Uhr Versammlung im Vereinshaus Bellnhausen

Bezirk Lriedberg. Stadtmission Fricdberg. Ludwigstr. 24.

Irden Sonntag, nachm. 2 Uhr SonntagSschnle abend- 8 >. Uhr Versammlung; jeden Donnerstagabend 8'/2 Uhr Bibel- und Geoetsjlunde.

Bezirk Sich und Schotten.

Nidda Jeden Sonntagabend 8 Uhr Versammlung; jeden Montag, abend 8 Uhr GebetSstiindc, jeden Dienstagabend 9 Uhr Bibelstunde. Jeden dritten Sonntag im Monat nachmittags 8 Uhr GemeinschastskoiUereng.

Schotten. Jeden Sonntagmittag 12'/, Uhr Sonnlagsjchute; jeden Sonntagabend « Uhr Versammlung.

Bezirk Sellnrod.

Sellnrod Jeden Sonntagabend 87e Uhr Versammlung und jeden Mittwoch und Freitag Kriegsgebetsstnnde mit Bibelbetrachtung.

Können wir an einen Gott der Gerechtigkeit und Liebe glauben?

Nein! so sage» heute Tausende, weil sie durch den Krieg mit seinem Elend und seinen härten ihren vermein» licben Glauben verloren haben Sie zweifeln an Gottes Liebe und Gerechtigkeit, ja. sie klagen >hn sogar der Harn und de-: cchts an. Solchen Menschen mochte ein VeN

mit obigem Titel, das bei »ns erschienen ,st. dienen, m überzeugen, daß sie mit ihren Zweifeln und Anklagen»» versündigen, und sie zu Jesu führen, der allein da» DunM ihres Herzens erleuchten kann Das Heft kostet elnseln de zogen 10 Pfg. Wer aber gern mit dem Heft Werbcarbeil tun will, dem bieten wir 20 Exemplare zu Mk. -t Selbstkosten» zuzüglich 20 Pfg. Porto an. Wir bittre herzlich, uns bei der Verbreitung duscs-heftes zu helfen Vc schenken Sie es Bekannten, in Lazaretten und schicken L»e re

ins Feld. Buchhandlung der Pilgermission Gießen