Ausgabe 
4.11.1917
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Durch den Sündenfall im Paradies wurden Adam und Eva die gefallenen Eltern einer gefallenen Menschheit. Nun ist das ganze Menschengeschlecht sündhaft und verderbt.

Aber wir stehen nicht nur vor CL!t als ver- derbte Wesen infolge des Sündenfalles, wir selbst haben alle gesündigt und selbst vor Gott Schuld auf Schuld gehäuft. ,

Das Wort Gottes ruft uns zu:Alle sind ab- gewichen, alle sind untauglich geworden" (Röm. 3, 12) und:Alle haben gesündigt" (Röm. 3, 23). Daß beides wahr ist, das zeigt uns die Geschichte und bestätigt uns die eigene Erfahrung.

Gott selbst, von dem der Mensch sich doch eigenwillig getrennt und wider den er unzählige Male in Gedanken, Worten und Werken gesündigt hat, bietet nun dem Herzen des Menschen Frieden an. Ja, Gott hat in Seiner Liebe Seines eingeborenen Sohnes nicht verschont, sondern hat Ihn für uns alle dahingegeben. (Röm. 8, 32.)

Auch du, mein Leser, hast das Evangelium von der großen Erlösung durch Jesu Opfertod schon mehr als einmal gehört. Aber jetzt betrachte diese Botschaft mit ernsterem Nachdenken als zuvor: Gott gab Seinen Sohn für dich dahin in Tod und Gericht. Nur durch Seinen Tod konnte der Heiland der Welt deinem Herzen Frieden er- werben; denn der Mensch ist ein Übertreter und Schuldner, und nur durch Seinen Tod konnte Er unsere Schuld sühnen. Und Er hat es getan:Er hat Frieden gemacht durch das Blut Seines Kreuzes." (Kol. 1, 20.) Er hat sterbend für uns eine ewige Erlösung zustande gebracht. Die Strafe lag auf Ihm, auf daß wir Frieden hätten, und durch Seine Wunden find wir geheilt. (Jes. 53, 5.)

Wer nun seine Sündenschuld im Lichte des heiligen und gerechten Gottes erkennt und im Glauben auf Jesum blickt, der für ihn gestorben und auferstanden ist, in dessen Seele wird der Friede Gottes einkehreu.

Ja, ein solcher Mensch darf dann freudig Jesum seinen Erlöser rühmen, der alle Sünden- fchuld am Kreuze sühnte durch Sein teures Blut.

O. D.

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Johannes 3, 10.

Also hat Gott die Welt geliebt, daß Er Seinen eingeborenen Sohn gab!" Welch eine Liebe! Es ist hier nicht die Liebe eines Vaters zu gehor­samen und geliebten Kindern, sondern die Liebe Gottes zu einer ungehorsamen, abgefallenen, feind­seligen und gottlosen Welt, die Liebe Gottes zu­verderbten und hassenswürdigen Sündern. Für diese gab Er Seinen eingeborenen und geliebten Sohn. Da ist kein Sünder, der Gott in Wahrheit aeehrt

und gepriesen hätte; im Gegenteil, ein. jeder hat ' Ihn auf alle Weise verunehrt und beleidigt, so daß die Verwerfung des Sünders der gerechte Lohn ist. Was hat aber Gott statt dessen getan? Er hat Seinen Sohn auf dem Kreuze für den Sünder dahingegeben, auf daß Er dessen Sünde trage und Tod und Gericht für ihn schmecke. Welch ein Opfer hat Seine Liebe für uns gebracht!

Ja, nachdem Christus das Erlösungswerk voll- bracht hat, läßt Er die Sünder sogar noch bitten: Laßt euch versöhnen mit Gott!" (2 Kor. 5, 20.) Unermüdlich läßt Er einladen:Kommt her zu Mir \ alle, ihr Mühseligen und Beladenen, und Ich werde euch Ruhe geben." (Matth. 11, 28.) Welch eine Liebe!

Und wer darf Anspruch machen auf diese be- s wunderuugswürdige Liebe? Jeder Sünder, wer er auch sei; denn der HErr fügt aufs neue hinzu: Auf daß alle, die an Ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben." Ein jeder ist willkommen, wenn er nur kommt, wie er ist, als | ein elender, gottloser und verlorener Sünder, und sein ganzes Vertrauen auf das Opfer Christi setzt. Gott fordert nichts von ihm, sondern gibt alles ! umsonst. Er handelt mit ihm nach einer voll­kommenen Gnade. Er hat in Christo alles voll- | bracht, was zu seiner ewigen Errettung nötig ist Christus hat alles für den Sünder getan und ladet ihn jetzt ein, durch den Glauben an Ihn an dieser Errettung teilzunehmen. Und wie glücklich für den Sünder, wenn er dieser Einladung folgt! Für j einen solchen gibt es keine Verdammnis mehr. Alle seine Sünden sind auf immer getilgt, und er ist der gesegnete Teilhaber des ewigen Lebens und der ewigen Herrlichkeit; er ist Sohn und Erbe Gottes und Miterbe Christi.

Ach, welch einer schrecklichen Torheit machen sich alle schuldig, die eine solche Gnade verachten und an einer solchen Liebe herzlos vorübergehen! Denn derselbe Mund, der jene anbetungswürdige Liebe verkündigt, ruft aus:Wer aber nicht glaubt, ist schon gerichtet," und:der Zorn Gottes bleibt auf ihm." Verurteilt und unter dem Zorne Gottes, mag er von Menschen auch noch so geehrt und ge­achtet werden, vollbringt er seine Laufbahn hienieden, bis die Arme einer schrecklichen Verdammnis ihn für immer umschlingen. Nimm es zu Herzen, mein Leser, und laß diese Zeilen dich zu Dem hinführen, der die Liebe ist, undwelcher will, daß alle Men­schen errettet werden und zur Erkenntnis der Wahr­heit kommen"! (1 Tim. 2, 4.) Tritt diese Liebe Gottes nicht mit Füßen! Sie ist dir bis heute nachgegangen; sie weist dich auch jetzt auf Christum - hin. Willst du Ihm nicht dein Herz schenken M > ewigen Heil deiner unsterblichen Seele?

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