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Erscheint wöchentlich einmal.
Einzelne Exemplare bestelle man bei der Post vierteljährlich
Verlag Oer Buchhandlung der Pilgermission Liehen.
Redakteur: Stadtmissionar tzerrmann-Gießen. Mitarbeiter» Pfarrer Sperber-Cassel and die Prediger der Pilgermission Druck von I, G, Sncken Nachfolger, G, m, b. H., Cassel
Nr. 44.
Sonntag, den 4. November 1917.
10. Iahrg.
Das Kamek im Kriegsdienst.
Als die Türkei sich uns als Bundesgenosse nnschloß, requirierte sie bei der Mobilisierung nicht »veniger als 60000 Kamele, die bei Ma'an zusammengezogen wurden und auf den dortigen Weiden der Verwendung harrten. Die bisherigen Er- fahrungen haben ergeben, daß sich das Kamel in dem Welt- Irieg als Reit-, Last- und Zugtier sehr de- währt hat, was auch von feindlicher Seite bestätigt worden ist.
Daß es auch von den Engländern als „K.
B.", als kricgsver- wendungssähig erklärt wurde, mußte um so mehr überraschen, als vor dem Kriege in der Londoner „United Service Gazette” mitgeteilt wurde, man wurde in Zukunft von der Verwendung des Kamels im englischen Militärdienst absehen und hätte in Punjab die Zucht von Kamelen zugunsten der Maultierzucht bereits auf- gegeben. Der Entschluß der englischen Regierung wurde auf die Ermittelungen einer Untersuchungs- lommission zurückgeführt, die ergeben hatten, daß etwa sechzig Prozent der Kamele an der Surra- trankheit, wie man die Tsetseplage in Indien nennt, litten. Es wurde betont, daß die Kamele von diesem Leiden schon seit drei Jahren befallen sein können, ohne daß es von den Besitzern bemerkt wird; was die Ursache steter Ansteckungen sei und mit geringen Ausnahmen für die gesamte indische Aufzucht gelte. Erwähnt sei hier, daß die Kamele im Nildelta der mäude ausgesetzt sind und zur Heilung nach dem
Natrontal gebracht werden, das deshalb auch das „Räudetal" genannt wird. Heute hat alles nur soviel Wert, als es zum Kriegsdienst ausgenutzt werden kann.
Seit dem Tage des Sündenfalles im Paradies ist Kampf und Krieg auf Erden. Die Welt gleicht einem stürmischen Meere, das bis in seine Tiefen unruhig braust.
Heute stehen viele Millionen von Männern im blutigsten und größten aller Kriege, die je auf Erden gewesen sind, unter den Waffen. Die Kanonen donnern im Osten und Westen unseres Vaterlandes, und ganz Europa könnte wohl ein Gefilde des Kampfes genannt werden. Und doch, inmitten aller dieser Kriegswirren gibt es noch Herzen, die Frieden kennen und genießen.
Gott hatte den Menschen geschaffen nach Seinem Bilde, ohne Sünde, und vor dem Fall genoß der Mensch den Frieden mit Gott. Der Mensch ist nicht so, -wie er heute ist, aus Gottes Schöpferhand hervorgegangen; er war einst nicht friedelos, nicht von Gott getrennt. Deshalb ist in jedem sriedelosen Menschen ein Verlangen, ein Sehnen nach Frieden.


