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„Was soll ich lesen?"
„Da, wo uns mitgeteilt wird, wie wir uns für den Himmel bereit machen sollen."
Ich wußte nicht, wo ich beginnen sollte, und öffnete aufs Geratewohl die Bibel. Mein Auge fiel auf den 51. Psalm. Ich begann denselben zu lesen: „Gott, sei mir gnädig nach Deiner Güte und tilge meine Sünde nach Deiner großen Barmherzigkeit. Wasche mich wohl von meiner Missetat und reinige mich von meiner Sünde usw." Als ich zum 12. Verse kam: „Schaffe in mir, Gott, ein reines Herz und gib mir einen neuen, gewissen Geist," unterbrach er mich mit den Worten: „Halt! Das ist es, was ich nötig habe: ein reines Herz! Aber wie sott ich das bekommen? O, wenn meine gute Mutter nur hier wäre, um mir zu sagen, wie ich mich ans den Tod vorbereiten sott!"
Nach einer Panse fragte er: „Gibt es eine Stelle, Kamerad, in welcher gesagt wird, daß solche Sünder, wie ich einer bin, errettet werden können?"
Glücklicherweise kannte ich die Bibel gut genug, um seinem Wunsche entsprechen zu können. Ich schlug l Tim. 1, 15 ans und las: „Das ist gewißlich wahr und ein teuer, wertes Wort, daß Jesus Christus gekommen ist in die Welt, die Sünder- selig zu machen, unter welchen ich der vornehmste bin."
„Kamerad," sagte er, „das ist ein gutes Wort. Kannst du dich noch anderer ähnlicher Stetten er- innern?"
Ich blätterte weiter und fand Ebr. 7, 25: „Daher er auch selig machen kann immerdar, die durch ihn zu Gott kommen, und lebt immerdar und bittet für sie."
„Das ist deutlich. Wenn ich nur wüßte, wie ich Gott nahen muß."
„Wie ein Kind zu seinem Vater kommt," ant- Worte te ich.
„Wie meinst du das?"
„Geradeso wie ein Kind glaubt, daß sein Vater ih« helfen kann in jeder Gefahr, so mußt auch du auf Gott blicken, daß Er dir helfen kann und will. Du weißt ja, daß Er Seinen eingeborenen Sohn sür uns in den Tod gegeben hat, auf daß jeder, der a» Ihn glaubt, nicht verlorengehe, sondern ewiges Leben habe. Wie nun ein Kind sein Vertrauen darin zeigt, daß es bei seinem Vater einen Bergungsart sucht, so mußt du auch auf Gottes Liebe und Gnade dein Vertrauen setzen."
Die Hände des Sterbenden falteten sich, und er betete, wie ich aus einigen halblaut gesprochenen Worten entnehmen konnte, inbrünstig zu Gott. Dann öffnete er seine Augen, und während ein glückliches Lächeln sich über sein ganzes Gesicht verbreitete, sagte er: Gott hat mich lieb. Jesus ist für mich gestorben. Gott hat mir alle Sünden vergeben -— um Jesu willen. Ich bin errettet."
Der Tag brach an; die Sonne erhob sich mit königlicher Pracht über den weiten Ozean und warf ihre glänzenden Strahlen durch das kleine Fenster auf das Sterbelager. Ich hielt die Hand meines jetzt so glücklichen Kameraden in der meinigen, und ich fühlte unwillkürlich das Herannahen des Todes. In diesem Augenblick versuchte Jäkob zu sprechen; als ich mich über ihn beugte, flüsterte er leise und selig: „Er kommt! Er kommt!"
„Wer kommt?"
„Jesus!" war seine Antwort, und er entschlief.
Gottes gnädige tzintridung.
(Jes. 55.)
Das 53. Kapitel des Propheten Jesaja zeigt den wahren Messias, der für die Sünde der Menschen Sich selbst opfert, damit sie gerettet werden. Im 55. Kapitel folgt die dringende Einladung zur Teilnahme an allen Segnungen des neuen Reiches. „Alle": Es ist doch gut, daß die Eingeladenen nicht mit Namen genannt werden. Zwei könnten ja denselben Namen tragen, dann entstünde Streit oder Zweifel darüber, welcher von beiden gemeint seil Die Bibel aber ist allumfassend, jedoch unzweideutig bestimmt. Glaube es nurl Hunger und Durst sind allgemein, jeder kennt sie. Ein Kranker hat keinen Appetit. Gleich dem glühenden Wunsche für das Wohl des Vaterlandes soll das Verlangen nach dem Reiche Gottes und seiner Gerechtigkeit sein.
Der Mensch ist bereit für das, was er haben möchte, Geld zu zahlen, aber die besten Dinge in dieser Welt sind doch bekanntlich die, die man für Geld nicht haben kann und die für alle Menschen ohne Ausnahme kostenlos sind, nämlich Luft, Sonnen- schein, Zufriedenheit, Liebe, Vergebung, Freude und Friede. Vermögen hundert Milliarden diese Güter im Jahre 1917 zu erkaufen? Und doch will der Mensch Geld darwägen, aber — umsonst. Reichtum, Ehre, Vergnügen kann er dafür haben, aber weder Gewissensruhe noch Errettung. Beachte daher Jesu Wort: „Trachtet am ersten nach dem Reiche Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das andere alles zufallen." (Matth. 6, 33.)
Braucht's wirklich soviel Überredung, bis der Mensch erkennt, was das Beste seil Gott gibt ihm sogar Anleitung, wie er es machen solle: Neigt eure Ohren — kommt her zu Mir — hört. Die Gnadengüter Davids (2 Sam. 7, 12—29 und 1 Chrou. 17, 7—21) sollen dem zuteil werden, der kommt! Der Sohn Gottes will selbst für die Richtigkeit und Wahrheit dieses Anerbietens einstehen. Er kennt ja die ganze Schöpfung, was sichtbar und was unsichtbar ist. Er kann daher untrüglich Zeugnis von Gott, Himmel, zukünftigem Leben und dem weit entfernten Reiche geben, das täglich näherrückt.


