Doch größeren Wert als Weizen, Roggen und Kohlen haben die Menschenseelen, die mit den Schissen untergehen oder chie auf den Schlachtfeldern aus dieser Welt abscheiden und vor Gott erscheinen
werden. _
O, wenn doch die lieben Menschenkinder bedenken wollten, was zu ihrem Frieden dient!
In l Tim. 1, 15 wird uns gesagt: „Das Wort ist gewiß und aller Annahme wert, daß Christus Jesus in die Welt geko,innen ist, die Sünder selig zu machen."
Die Jünger des HErrn wurden nicht müde, diese Botschaft zu verkündigen. Der Apostel Paulus konnte nicht Worte genug finden, diese herrliche Tat- i sache immer wieder zu rühmen.
Als 1871 das Lied:
„Friede, Friede tönt's in allen Gauen Von den Alpen bis zur Nordsee bin" mit Begeisterung von jung und alt gesungen wurde, da war dieses wirklich etwas Erhebendes.
Aber niemals gibt es etwas, was dem teuren Evangelium vom HErrn Jes» gleichgestellt werden kann.
Durch das Evangelium wird uns die große Gottestat bezeugt, welche durch Seinen Liebesrat geplant, und als die Zeit erfüllt war, durch Jesum ausgeführt wurde.
Alle Angriffe der Feinde haben weder diesen Grund erschüttert, noch diese Botschaft beeinträchtigt. Diese Botschaft ist gewiß, aller Annahme wert, ist ein teuer, wertes Wort. Was sie war, ist sie noch jetzt und bleibt sic. Ungezählte Tatsachen be- stätigen das.
In dieser Botschaft wird ^Jcsus Christus, der Gekreuzigte, verkündigt; durch Sein Werk wird volles Heil, ewiges Leben, göttlicher Frieden ge- geben.
Diese Tat hat den Zweck, Sünder selig zu machen. Es gibt sonst nichts, wodurch ein Sünder errettet werden kann; keine Tür, wodurch jemand Einlaß findet, kein Weg, auf dem ein Mensch zu Gott kommen kann; aber im Evangelium sind alle bedacht, wenn sie nur kommen.
In 1 Tim. 1, 12. 13 dankt Paulus unserem HErrn, daß Er ihn stark gemacht und treu geachtet und gesetzt in den Dienst, und er bezeugt offen, daß er zuvor war ein Lästerer und ein Verfolger und ein Schmäher, aber ihm war Barmherzigkeit wider- fahren.
Er bezeugt das Evangelium als Erfahrungs- sache. Sein Zeugnis hat Kraft und bringt Frucht.
Hast auch du den Wert und die Kraft des Evangeliums an dir erfahren?
Dann gehe hin und bezeuge, was der HErr an dir getan hat. O. D.
Hreigriis auf der Sec.
Jakob, so erzählt ein Seemann, hatte eine gute Erziehung genossen; aber getrieben durch die Sucht nach Abenteuern und durch die Begierde, die Welt kennen zu lernen, >var er zur See gegangen. Nach, dem er einige Reisen als Schiffsjunge und Leicht- matrose mitgemacht hatte, verdingte er sich als Mo- trose auf einem Walfischfahrcr. Die Reise verlies glücklich; der Walfischfang gestaltete sich außerordentlich günstig, und schon nach verhältnismäßig k«rzer Zeit konnte das Schiff die Heimreise antrcten.
Von der ganzen Bemannung des Schisses war vielleicht niemand glücklicher über die baldige Heimkebr, als Jakob. Es war nun schon so manches Jahr «er- strichen, seitdem er die Heimat verlassen hatte, und bereits fühlte er im Geiste die herzliche Umarmung seiner inniggeliebten Mutter, hörte den lauten Will- kommgruß seiner Freunde und freute sich über ihre verwunderten Blicke und erstaunten Mienen angesichts all der Schätze, die er mitbracbte, und der Abenteuer, die er erlebt hatte. Armer Junge! All seine schöne» Erwartungen sollten sich nicht verwirklichen
Eines Tages waren wir damit beschäftigt, eine Anzahl schwerer Fässer unter Deck zu bringen. Der Wind hatte sich erhoben und blies uns heftig t» du Seite. Das Schiff kam infolgedessen nur langsam vorwärts und stampfte gewaltig, so daß unsere Ar- beit mühsam und gefährlich war. Indes ging «lies gut vonstatten; das letzte Faß sollte gerade hinab- gelassen und dann die Luke geschlossen werden. Jakob war unten im Raume - mit dem Verstaue» der Fässer beschäftigt. Gerade legte er einige Stüäe Holz zwischen die Fässer, als durch ein heftige-.' Schlingern des Schiffes ein Faß sich loslöste »»d schnell nach der Seite hinrollte, wo unser armer Kamerad stand. Ehe er zur Seite springen konnte, hatte ihn das schwere Faß erreicht und ihm beide Beine buchstäblich zerquetscht.
Wir trugen den Schwerverletzten ins Zwischendeck und verbanden ihm, so gut wir konnten, die zerschmetterten Beine. Aber wir wußten, und er selbst verhehlte es sich auch nicht, daß er ein ww lorener Mann war. Die Verletzungen wäre» z» schwer, als daß er mit dem Leben hätte davon- kommen können. In der folgenden Nacht wachte ich bei ihm; er war sehr unruhig und rief u»«n>- hörlich nach seiner Mutter; stundenlang lag er »b"k Bewußtsein.
Gegen Morgen wurde er ruhiger, und sich Verständnis kehrte zurück. Nachdem er mir die Adrctze seiner Eltern gegeben und eine Botschaft an sie * ilT ‘ getragen hatte, schlief er einen Augenblick. Als er erwachte, fragte er mich, ob ich ihm nicht seine BM aus seiner Kiste holen wolle. Ich brachte sie ich" Sie war ein Andenken von seiner Mutter, das m ihm beim Abschied überreicht hatte. „Bitte, lies » !t etwas vor." iaate er.
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