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mehr als in Friedenszeiten, daß das Wort Gottes Wahrheit ist. Es bewahrheitet, bestätigt sich in allem, was wir heute erleben.
Nun möchte ich Sie mal fragen:
„Zn welchem Ergebnis sind Sie mit Ihren Gedanken gekommen?" Ist Ihnen das Denken zu lästig, so daß Sie einfach mit der großen Menge sagen: „Es gibt keinen Gott, sonst würde er nicht zu all diesem heute erlebten Schrecklichen schweigen?" . Sehen Sie mal. Sie können Gott nicht den Vorwurf des Schweigens machen. Er redet doch gerade jetzt so gewaltig durch die Kriegsereignisse. Er ist nicht der Urheber des Krieges. Nein. Er läßt sich die Leidenschaften des Menschenherzens jetzt einmal austoben, Er hat den Wünschen der Herzen freien Lauf gelassen. Warum? Damit der Mensch erkenne, daß zu solchen Früchten nur eine böse Quelle führen kan«. Der Mensch soll erkennen, was in seinem Herzen ist. Und dieser Inhalt ist, wie die Früchte zeigen, wahrhaftig nicht für das Licht geeignet. Ein jedes Menschenherz ist von Natur finster, ist tot in Sünden und Übertretungen. Es vermag deshalb das göttliche Licht, das aus dem Worte Gottes hervorstrahlt, nicht zu ertragen. Deshalb haßt und flieht der Mensch die Bibel. Und dabei hat die Bibel es doch so gut mit dem Menschen vor. Sie will ihm die Erkenntnis der Wahrheit geben, daß er in sich vor dem heiligen Gott nicht bestehen kann. Nicht alle« das. Hat der Mensch diese furchtbare Wahr- heit wirklich erkannt und sehnt sich danach, Frieden mit diesem heiligen Gott zu haben, befreit von der Sünde in Reinheit vor Ihm bestehen zu könne«, dann zeigt sie ihm much den Weg hierzu, damit er die beglückende Erkenntnis von der reinigenden Macht des Bluies Christi und der vergebenden Liebe des himmlischen Vaters empfange. Sie zeigt ih« in Jesu, dem Gekreuzigten und Auferstandenen, de, wahren und einzigen Weg zum Vater, zur wahren Reinheit, zur himmlischen Herrlichkeit. Denn dieser Jesus hat Frieden gemacht durch das Blut Seines Kreuzes. Dort hat er die Sünden eines jeden getragen. Wer nun an Ihn glaubt, hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht; denn das Blut Jesu Christi, des Sohnes Gottes, reinigt von aller Sünde.
Dies sind, kurz gefaßt, die Gedanken, die mich oft vor dem Feinde bewegt haben. Ich dachte, sie könutcn vielleicht hier und da von Nutzen sein. .Wenn ma, sich so oft vom Tode umgeben sicht und man jede» Augenblick selbst gewärtig sein kann, abgerufen zu werden, ist es ein kostbares Bewußtsein, im Blute <lksu geborgen zu sein und einen wcitgeöffneteii Himmel »or sich zu haben. Dann darf auch das Herz von dem Schrecklichen wegschauen auf Jesum hin, in dessen Liebe es ruhen darf.
Ja, „glückselig der, dessen Übertretung vergeben un» dessen Sünde zugedeckt ist". Ein Feldgrauer.
K
Aas Wort der Wahrheit, das Evangelium von eurer Seligkeit.
(Cph. 1, 13. 14.)
Der Heilsplan Gottes ist in Seinem Worte klar und deutlich bargelcgt, und niemand braucht unklar zu bleiben. Das große Glück der Gotteskindschast ist hier in einer Weise geschildert, die jedes Herz, das teil daran hat, jauchzen machen und in alle«, die noch fernstehen, das Verlangen erwecken muß, doch zu kommen und bei Jesu den Segen zu hole».
Der Weg, auf dem man zur Kindschaft kommt, ist so klar bezeichnet. Das Wort der Wahrheit höre» und dann das Evangelium glauben.
Wenn das geschehen ist, folgt das Versiegeltwerde« mit dem Heiligen Geiste der Verheißung.
Das Besitztum der Gotteskindschast ist nicht ei« Meinen, eine Mutmaßung, sondern etwas absol«t Gewisses. Welch eine Klarheit, welch eine Freude, welch einen Trost des Herzens erführt der Mensch, der gelernt hat, sich nur an Jesu zu sättigen! Und doch ist dieser Genuß noch immer etwas Unvollkommenes.
Es ist nur ein Vorschmack größerer Freuden.
Wir haben die Erstlingsfrüchte des Geistes ge- kostet, und sie haben uns hungrig und durstig ge- macht nach der Fülle der himmlischen Ernte.
Hienieden sind wir wie Israel in der Wüste, das nur eine Traube von Eskol sah, dort werden wir im Weinberg selber wohnen. Hier sind wir Neulinge in der geistlichen Erziehungsanstalt; im Himmel werden wir mit Abraham, Isaak und Jakob zu Tische sitzen. Dort wird jedes Verlangen erfüllt werden, wo ewige Freude und Wonne sein wird.
Nach kurzer Zeit werden alle begnadigten Sünder, die das Evangelium von ihrer Seligkeit gehört und geglaubt haben, allen Trübsalen und Leiden enthoben sein. Da wird kein Leid, kein Geschrei mehr sein.
Wir werden da in unaussprechlichem Entzücke« den Glanz Dessen schauen, der auf dem Throne sitzt; ja noch mehr als das, wir werden Ihm gleich und Miterben Seiner Herrlichkeit sein.
Hast auch du das Wort der Wahrheit, das Evangelium von deiner Seligkeit gehört und geglaubt? Weißt du, daß du begnadigt bist, daß auch dein Name im Himmel geschrieben ist?
N. N. erzählte seinem Freunde: Ich bin nie ein sogenannter „großer" oder „grober Sünder" gewesen. Aber ich habe in stillen Stunden über mein Lebe« Nachdenken müssen. Da sind mir in lebendiger Erinnerung so manche Dinge vor die Seele getreten, die ich getan habe, oder Worte, die ich geredet habe, oder Gedanken, die ich gedacht habe. In solchen Augenblicken ist es mir heiß durchs Herz gegangen. Ich habe auf. springen und aüsrufen müssen: „O Gott, o Gott I" D» bekam ich etwas von meinen Sünden zu sehen. D« wirst vielleicht sagen: „Nach solchen Stunden möchte ich mich nicht sehnen." Halt still, Bruder, diese Stunden sind mir so segensreich geworden! In


