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r Ckmeinscbaftsblatt für Ressen.
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Erscheint wöchentlich einmal.
Einzelne Exemplare bestelle man bei der Post vierteljährlich.
Utrlag der Buchhandlung der Pilgermtssicm Liehen.
Redakteur: Stadtmissionar Herrmann-Gießen. Mitarbeiter:
Pfarrer Sperber-Cassel und die Prediger der Pilaermisslon. Druck von I. G. Oncken Nachfolger, G. m. b. H., Cassel.
Nr. 39.
Sonntag, den 30. September 1917.
10. Iahrg.
KtiegeraöweHrschießen.
Unser Bild zeigt uns türkische Soldaten, die auf dem Rücken liegen und Übungen im Abschießen von Fliegern machen.
In früheren Kriegen hatte man stets den Feind
Sünden hinwegzutäuschen. Ach, man sucht zu vergessen, daß der. lebendige Gott alles sieht und hört, daß Sein Auge in die verborgensten, finstersten Winkel sieht, und daß Sein Ohr jedes Wort vernimmt. Man denkt nicht daran, daß der allwissende Gott unsere Gedanken von fern
vor sich, oder, wenn es ihm gelang, einem in den Rücken zu fallen, dann war das eine besondere Überraschung. Heute kommt der Feind auch von unten durch Sprengungen und von oben durch Bombenwerfen. Da gilt es zu üben, um auch den Feind m der Luft unschädlich zu machen.
Doch wir haben einen größeren Feind als Krieg, pest und Cholera. Unser gewaltigster Feind ist die L>ünde. Satans größte List und größter Betrug besteht darin, die Menschen über sich selbst und ihre
kennt, daß Ihm alle Pläne unseres Herzens be- kannt sind.
Lieber Leser, kannst du mit Ruhe daran denken, daß dein ganzes Leben bis zu dem gegenwärtigen Augenblick Ihm genau bekannt ist nach Gedanken, Worten und Werken? Erzitterst du nicht bei der Gewißheit, einmal vor dem heiligen Gott stehen zu müssen, dessen Augen wie Feuerflammen sind? Möchtest du dich nicht lieber vor Ihm verbergen, wenn das möglich wäre? Möchtest du nicht, daß


