m.stres Ich immer durch Rech'chabeu und Selbst- Mrteidigung ins Licht stellen wollen.)
Wir reden hier nicht davon (denn es ,st uns mchts davon berichtet), wie das Weib Jesum früher schon kennen gelernt, ob sie Ihn schon selbst ge- sehen oder nur durch andere von Ihm gehört gatte Wir reden nicht davon, ob plötzlich oder nach und «rch in ihr die heilige Himmelsflamme des Glaubens Mfgelodert ist, die beseligende Überzeugung: Das ffr der Mann, der helfen kann, der auch mich, die Verlorene, nicht verstoßen, sondern gewißlich heim- bringen wird in Himmelslicht und. Himmelsfrieden. Genug, das Große ist geschehen. Jesus ist ihr inner- lich enthüllt als das, was Er ist.
Und heute nun hat sie gehört: „Er ist da! Freilich in dem Hause Simons, des stolzen Pharisäers, d:r sie keines Blickes würdigt, der sie in die Hölle verdammt. Kann, darf sie in dieses Haus gehen? Wahrlich, nein I es ist unmöglich; sie kann nicht, sie bars nicht. Nein, sie kann nicht. Aber ste muß, «nd darum darf und kann sie auch. Es wäre leichter gewesen, einer Kugel, die auf einer glatten und schufen Mene herunterrollte, halt zu gebieten, als dem Weibe klarzumachen, daß sie nicht gehen könne. Hier hören Me Rücksichten auf. Die Anziehungskraft des hiinm- Mchen Magneten war geradezu unwiderstehlich.
Dem Pharisäer aber ist das eine fremde Welt, bornierte, eitle Menschen halten das immer für un- ßnnig oder unsittlich, was über ihren eigenen Horizont geht. So auch Simon. Er zürnt dem Weibe, weil sie es gewagt hat, mit ihren unreinen Füßen sein ge- achtes Haus zu betreten. Er zürnt Jesu, weil Er b«s Weib nicht mit Entrüstung von Sich weist, sondern im Gegenteil Sich freut an ihrem Tun. Was versteht der Selbstgerechte von der Sehnsucht einer zer- klickten Seele nach Vergebung und Erlösung? Was versteht er von der Sünderliebe des Heilandes?
So ist er denn mit seinem Urteil fertig. Was rmmer man ihm von Jesu mag berichtet haben - wäre Er ein Prophet, ein Herzenskündiger, so wüßte
Er, wer und welch ein Weib das ist. (Und in der Tat, darin bat Er vollkommen recht.) Wüßte Ei aber, so fährt er fort, welch ein Weib das ist, st würde Er sie nicht in Seiner Nähe dulden. Und in diesem zweiten Satze hat er völlig unrecht, denn er ahnt nicht, was das Wörtlein „Heiland" bedeutet.
Das Weib aber täuscht sich nicht. „Dir sind deine Sünden vergeben!" so tönt nun das göttliche Machtwort aus Jesu Mund. Und trotz des Grollens und Murrens der Tischgenossen fährt er fort: „Dem Glaube hat dir geholfen; gehe hin in Fr,eben/' Ohne Zweifel, in diesen Worten enthüllt sich die höchste Majestät Jesu. Wunder, am Leibe des Menschen ver- richtet, sind denkbar als Folge des zu Gott gerichteten Gebetes Auch die Propheten und nachher die Apostel haben solche Wunder getan. Aber die Sünde veraeben, das kann nur der Heilige vom Himmel, Er, in dem die Fülle der Gottheit wohnt. Überall in'der Schrift wird die Sündenvergebung als da? höchste Gnadenwunder gepriesen, das Gott allein ver. richten kann. Otto F
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Kommt.
Kommet alle, kommet her.
Kommet, ihr betrübten Sünder!
Jesus rufet euch, und Er Macht aus Sündern Gottes Kinder.
Glaubt es doch und denkt daran:
Jesus nimmt die Sünder an!
Ich Betrübter komme hier Und bekenne meine Sünden.
Laß, mein Heiland, mich bei Dir Gnade und Vergebuüg finden,
Daß dies Wort mich trösten kann:
Jesus nimmt die Sünder an!
Ich bin ganz getrosten Mut's;
Ob die Sünden blutrot wären,
Müssen sie kraft Deines Blut's Dennoch sich in schneeweiß kehren.
Da ich gläubig sprechen kann:
Jesus nimmt die Sünder an!_
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Bezirk Gießen. Stadtmission Gießen, Löberstraße 14.
Jeden Sonntag 1*/« Uhr Sonntagsschale; 4 Uhr Jungsrau'»Verein; i'li Uhr Versammlung 4>/- Uhr Christlicher Verein junger Männer; jeden Mittwoch 8h-Uhr Bibelstunde; jeden Freitag SVs Uhr Gebetsjtunde.
Sonntag, den 29 Juli nachmittag? Altenbuseck und Beuern.
Sonntag, den b. Anglist nachm. Nordeek, abend? Wißmar u. Wteseck.
Bezirk Bellnhausen.
Jeden Sonntag 2 Uhr Verlammlung im VereinShau« Bellnhausen. Bezirk Fried berg . Stadtmission Jriedberg, Kl. Köhlergasse 8.
Jeden Sonntag 1*1 1 Uhr Sonntagsjchule: 4 Uhr Jungsrauenverein; abends 8'/» Uhr Versammlung; jeden Donnerstagabend 8V- Uhr Bibel- und 8!ebetsstuude, jeden Samstagabend 9 Uhr Männer- und Jtinglmgsverem.
Bezirk Lich nnd Schotten.
Nidda Jeden Sonntagabend 9 Uhr Versammlung; jeden Montagabend 9 Uhr Gebetsstunde; jeden Dienstagabend 9 Uhr Bibelstunde. Jeden dritten Sonntag im Monat nachmittags 3 Uhr GemeinschaslSkonserenz.
Schotten Jeden Sonntagmittag 12'/. UhrSonntagSschulc; jede« Sonntagabend 9 Uhr Versammlung.
Beden r o d. Jeden zweiten und vierten Sonntag im Mona! »«*' mittag«!iß derg^Jeden"zweiten und vierten Sonntag im Monat nach- mittag-j ^ Uhr« Vi i zweiten und vierten Mittwoch im Monat obendl 9 Uhr Verjamnttung^i^n zweiten und vierten Donnerstag i*
Monat abends 9 Uhr Versammlung. , .
Sich Jeden Sonntagabend 8'/» Uhr Versammlung; jeden Fr-tt-g
abend S UHr Gebetsstun^» ^ ^ ^
Jeden ersten Mittwoch im Monat abend.
g Uhr MonatSversammlung.
Ettingshausen Jede» ersten Donnerstag im Monat -den 9 dritten Donnerstag tm Monat abend. 9 Uh-
MvnatSve-iammlnng. ^ ^ g„i.ag im Monat abend. - MonatSversammlung.
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