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getragen, eilte sie schnell zu ihr. In einer Sänfte ließ sie die Tochter in ihr Haus bringen und legte sie ins Bett, von wo sie nicht wieder aufstand.
Von dem Tage ihrer Ankunft im Hause ihrer Mutter bis zu ihrem Tode verstrich ungefähr ein Monat. Während dieser Zeit wurde die Kranke von einem Prediger besucht, der sie früher in der Zeit ihres Wohlstandes gekannt, sie aber feit Jahren nicht gesehen hatte. Der Prediger empfand inniges Mitleid mit ihr; aber sein Kummer wurde bald von Freude und Bewunderung überwältigt, als er sich mit ihr unterhielt und den seligen Wechsel entdeckte, den die Gnade Gottes in ihrer Seele bewirkt hatte. Sie machte ihn ossen mit ihrem vergangenen Lebenswandel bekannt und fügte dann hinzu: „O, ich verabscheue mich selbst; ich bin die unreinste Elende auf dieser Erde, aber ich habe Gnade gefunden. Jesus hat ja keine andere Botschaft auf Erden, als zu zeigen, wie Er gekommen sei, um zu suchen und seligzumachen, was verloren ist. Mein Glaube an Ihn gleicht einem starken Ankertau, das an einem unbeweglichen Felsen befestigt ist. Wenn es dem HErrn gefällt, mich als ein Beispiel aufzustellen, und mich daher die heftigen Schmerzen, die ich jetzt fühle, solange Er will, leiden zu lassen, so bin ich willig und bereit, dies alles zu leiden; sollte es Ihm aber gefallen, mich zu erlösen, so hat der Tod seinen Stachel verloren; ja, der Tod wird mein Leben sein.
Gott preisend, ging sie nach kurzer Zeit hinüber in die Ewigkeit. Die Sünde ist mächtig, aber die Gnade noch mächtiger.
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Muße.
Betrachten wir einmal unsere Vergangenheit. Können wir sie verantworten? Wie wird es sein, wenn wir so manche Lieblosigkeit, Untreue, Ungerechtigkeit, Unkeuschheit, diese meist so verborgen gebliebenen Dinge, mit allem Jammer, die sie für uns und andere zur Folge gehabt, dermaleinst vor uns auftauchen sehen iverden? Fühlt da nicht auch der Ehrbarste in seinem Innern etwas auftauchen wie Schmerz und Schaudern?
Zweifellos hast auch du, lieber Freund, gute Vorsätze gefaßt. Es sind aber jene Vorsätze, von denen das Sprichwort treffend sagt, daß der Weg zur Hölle mit ihnen gepflastert ist, denn die Schrift sagt, was nicht aus dem Glauben kommt, ist Sünde. Wir mögen Werke vollführen, die vor der Welt ihre Anerkennung finden, wir mögen selbst „unsere Habe zur Speisung der Armen austeilen, unseren Leib hingeben, auf daß er verbrannt werde" (l Kor. l3, 3), wir mögen uns mit vollster Hingabe auf dem Schlachtfeld opfern, „wenn wir aber nicht Liebe, nämlich die göttliche Liebesgesinnung, empfangen haben, so lfl es uns nichts nütze".
Nun tst es eme furchtbare Stunde für den natürlichen, unwiedergeborenen Menschen, wenn er plötzlich im Lichte des Wortes Gottes die Entdeckung macht, in eigener Kraft nichts Gottwohlgefälligcs vollbringen zu können. Allem edeln Tun haftet eigenes, selbstisches Wesen an, alles Wirken ist gleichsam durchseucht von irdischer Gesinnung.
Erst wenn unsere Augen hierfür geöffnet worden sind, verstehen wir die Aufforderung zur Buße, d. h. zur Sinnesänderung. Übersteigt aber die Forderung zur Erfüllung der göttlichen Gebote unser eigenes sittliches Vermögen, spüren wir nach zahllosen vergeblichen Bemühungen, daß eigenes Ringen uns nicht von den Stetten unserer Lieblingssünde zu lösen vermag, daß es in eigener moralischer Kraft nicht möglich ist, verborgenen Hochmut des Herzens, Unwahrhaftigkeit der Gesinnung und andere Dinge zu überwinden, so halten wir bangen Herzens Ausschau nach einer höheren Kraft, die unserer Schwachheit aufhilft, und tragen damit unsere alte Selbstherrlichkeit und Selbstbehauptung ein für allemal zu Grabe.
Ohne inneren Kampf geht dieses Zugeständnis an uns selbst freilich zumeist nicht ab. Ein Diener Cbristi hat recht gesagt, er zweifle an einer wahrhaften Buße, solange sich der Bußfertige nicht gleichsam schon im Rachen Satans gefühlt habe.
Belächeln wir nicht den, der sich am eigenen Kopfe aus dem Sunipfe ziehen wollte, während ein wartender Helfer von festem Boden aus hilfsbereit seine Hand zur Errettung ausstrcckte? Würden wir nicht den mitleidig bedauern, der sich mühen wollte, mit den Händen einen Feuerbrand zu löschen, während Wasser, dos Gcgenelement, in der Nähe fließt? Lache nicht ob des Vergleichs. Ein Retter wartet, um dich aus der grausamen Grube des Verderbens zu ziehen; ein das Sündenfeuer tilgendes Element steht dem Glaubenden in der Kraft des.Geistes Gottes zur Verfügung. So plage dich nicht mehr selbst ab! Weder deine Vergangenheit vermagst du zu tilgen noch deine Gegenwart zu ordnen, aber es ist einer, der es tun kann und will, der Sein Leben als Lösegeld für uns dahingegeben hat.
Nahe Ihm, wie jener Hilfsbedürftige, mit dem Schrei des Herzens: „HErr, erbarme Dich meiner!" Und du wirst durch die demütigende Pforte einer- biblischen Butze, die alle Gläubigen aller Zeiten durchschritten haben, zu einer Reue gelangen, die niemand gereut. So wirst du geführt werden zu der herrlichen Freiheit der Kinder Gottes, zu dem .Frieden der Erlösten, zu der Freude der Begnadigten, zur Kraft der Überwinder. Dann vermagst du ein- zustimmen in den Ausruf des Dichters:
„Bis zum^Schwören kann ich's wissen,
Daß der Schuldbrief ist zerrissen;
So wahr die Sonne am Himmel pranget,
So wahr Hab' ich Sünder Vergebung erlanget."
M. L. i. D., z. Zt. Landsturmmann.
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