:uz die mg ist. Strafe en hat. >ig ver- > hinein s mehr der wir chm für
sströmi, is Gesetz Heiligkeit tinie die ge Gott Seinem die mir t Gottes ergebung ium von so träge !shr zum : vollen teil jeden dringend zu legen, ier Ver-
für solche ster Linie tt Seinen und Hai s erlitten, um auch Sterbens mit dem z wir die adignng
im. Wie i, daß Er , ja, Zum
nn Herzen dschrift ist :eiheit zur mit dem in Heil ns Ihm , e rt und
F. V.
at klar und Erklärung ■ stets den Diese ist
um so kostbarer, weil so viele ehrlich denkende und aufrichtig suchende Menschen vor der Tatsache des Glaubens wie vor einem unbesteigbaren Berge stehen und fragen: „Wie komme ich hinauf?"
Wohlan denn, laßt uns hören, wie Jesus diese Frage aller Fragen beantwortet. In Joh. 3, 14. 15 sagt Er: „Und wie Moses in der Wüste eine Schlange erhöht hat, also muß des Menschen Sohn erhöht werden, auf daß alle, die an Ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben." In 4 Mose 21, 4—9 steht die so lehrreiche Geschichte. Das Volk Israel hat wie so oft in undankbarer und ungläubiger Weise gegen Gott gemurrt. Das war nach der Ausführung aus Ägypten und den Wundern des HErrn zur Rettung Israels eine große Sünde. „Da sandte Jehovah feurige Schlangen unter das Bolk, und sie bissen das Bolk, und es starb viel Volks aus Israel." Diese Strafe und Not des Todes trieb ins Gebet vor Moies und zu Gott. Durch die Fürsprache des Mosis erbarmte sich der HErr und sprach zu Moses: „Mache dir eine eherne Schlange und richte sie auf; und es soll geschehen, jeder, der gebissen ist und sie ansieht, der wird leben bleiben. Und Moses machte eine Schlange von Erz und tat sie auf eine Stange, und es geschah, wenn eine Schlange jemand gebissen hatte und er schaute auf zu der ehernen Schlange, so blieb er leben."
Das ist die klare, allen verständliche Sachlage, daß jeder von der Schlange Gebissene eine Beute des Todes war. Hier haben wir das Bild der Sünde und des Sünders. „Welche Seele sündigt, die soll sterben," so lautet das göttliche Gesetz. Aber Gott will nicht den Tod des Sünders, sondern daß er sich bekehre und lebe." Um aus dem Tode zum Leben zu kommen, wurde Jesus am Kreuze erhöht, indem Er linscre Sünde büßte, meine Schuld bezahlte, deine Strafe trug. Er versöhnte uns mit Gott und läßt uns zurufen: „Laßt euch versöhnen mit Gott!" Das geschieht durch den Glauben an Seinen Opsertod, durch das Bertraucn auf Sein Blut. Glauben 'heißt aber aufschauen auf das Kreuz, wie die Juden auf die erhöhte Schlange sehen mußten. Deshalb heißt es Ebr. 12, 2: „Und aufsehen auf Jesum, den Anfänger und Vollender des Glaubens." Ist das denn so schiver?
Als ich vor über dreißig Jahren so glauben lernte, da habe ich oft gesiingen:
„Armes Herz, sieh Jesum an,
Sieh und lebt
Sieh, was Er für dich getan,
Sieh und lebt
Sieh, dies teure Gotteslamm Sieh und lebt
Slarb kür dich am Kreuzesitamm,
Sieh und leb!" G. M.
Einige Erlebnisse.
Vor Jahrzehnten studierte in einer Universität
im Osten Deutschlands ein vornehmer junger Mann
die Rechtswissenschaft. Er war ein ernster Christ.
Sein bester Freund war Atheist. Die beiden hatten
manch heißes Wortgefecht miteinander geführt. Da
kam eines Tages der Zweifler erregt zu seinem
Freunde: „Du hast doch recht. Ich habe etwas
gesehen, was mir beweist, daß eine wunderbare Kraft
in eurem Glauben ist. Im Hinterhause bei uns
liegt ein armes, altes Weib, mittellos, einsam und
seit vielen Jahren ans Bett gefesselt. Ich hatte von
ihr gehört und wollte ihr ein Paar Mark schenken.
Aber als ich zu ihr in die Stube kam, sah ich
erstaunt in ein paar glückselige Augen. »Ich denke,
Sie sind in solchem Elend?« »Elend? Ja, lieber
junger Herr, alt, krank, einsam und arm bin ich.
Aber wie sollte ich nicht glücklich sein? Weiß ich
doch, daß ich in meines Heilandes Hand bin . . .«"
* *
*
Vor zehn Jahren lief ich länger als eine Woche unter Führung von Heilsarmeeleuten im Ostende von London umher, um die dortigen sozialen Verhältnisse kennen zu lernen In keiner deutschen Stadl gibt es eine solche Fülle von körperlicher und sittlicher schmutzigster Verkommenheit auf einem Fleck, wie dort. Slums, Schlammquartiere nennt man die engen Höfe oder Sackgassen, um die herum in den erbärmlichsten Wohnstätten arme, unglücklicheMenschen- kinder in Massen beieinander hausen. In einer dieser Stätten des Jammers war ich meiner Führerin von Stufe zu Stufe gefolgt, tief erschüttert von dem, was ich sah. Da öffneten wir eine neue Tür, und mir war es, als träte ich in eine andere Welt. Ein ärmliches Stübchen, aber, im schroffsten Gegen- satz zu den anderen, peinlich sauber. Auf dem Tische ein Deckchen, ein paar Blumen am Fenster, reinliche Vorhänge, eine alte und eine jüngere Frau, fleißig bei der Arbeit, Freude in ihren Zügen.
„Wie ist das zu erklären?" fragte ich meine Führern!. „Ja, sehen Sie, diese Leute hier haben ihren Heiland gefunden. Nun trinkt der Mann nicht mehr, sondern er geht zur Arbeit. Seine alte Mutter und seine Frau helfen ihm mit fleißiger Hand daheim und machen das Stübchen traut und wohnlich. Die Kinder gehen in die Schule. Es ist alles neu geworden. Noch haben sie nicht soviel gespart, um eine bessere Wohnung nehmen zu können, aber das wird auch bald kommen."
Sie haben den Heiland gefunden . . .
* *
Und ich denke an viele, viele, denen ich begegnet bin, Männer und Frauen, Jünglinge und Jungfrauen, aus allen Ständen und aus vielen Völkern, aus deren Augen jene tiefe, geheimnisvolle Freude leuchtet, über deren Wesen etivas lagert von einem Frieden, den die Welt nicht geben kann. An Menschen denke


