m ihren Herzen ein Feuer, wie sie es nur bei den Worten des Einen gekannt hatten, dessen Tod sie beklagten.
Die Sonne war im Untergehen, als sie endlich dem Dorse sich näherten, wo sie übernachten wollten. Aufs tiefste ergriffen von der biblischen Klarheit ihres Begleiters, baten sie Ihn aufs dringendste, bei ihnen zu bleiben, und Er tat es. Sie hatten Großes auf dem Wege erlebt; denn die Herrlichkeit des leidenden Christus war ihnen bezeugt worden, aber nun sollte das Größte geschehen, was sie an jenem Tage erleben konnten. Sie sollten den lebendigen Heiland erkennen, sie sollten Ihn daran wiedererkennen, daß Er in derselben Liebe, in derselben Nähe an ihrem Leben teilnahm, wie es sie immer an Ihm so tief ergriffen hatte. Sie waren bei Tisch, als Er das Brot nahm, als Er dafür dankte und es unter sie verteilte. Da erkannten sie Ihn.
Teure Leser, wir alle können den Auferstandenen erkennen. Wir alle können Ihn erleben, wie Er die irdischen Dinge durchdringt und wie Er alles in die Abhängigkeit und Liebe des Vaters stellt. Wir können und sollen wissen, daß Er, das Lamm Gottes, der Welt Sünden getragen hat und des- halb den Leidens- und Sterbensweg gegangen ist, aber daß Er siegreich auferstanden ist und daß Sein Tod am Kreuze die Sühnung für unsere Sünden ist.
Die Handschrift ausgetitgt.
„Er hat ausgetilgt die Handschrift, so wider uns war durch die Satzungen und uns eutgegenstand, und hi t sie aus dem Mittet getan und an das Kreuz geheftet."
Kol. 2. 14.
Die Handschrift ist das Gesetz. Dadurch,^ daß unser Leben in der Sünde geschah, stand die Hand- sckrift uns entgegen, d. h. sie zeugte von unserer Schuld und verkündigte unsere Strafe. Dies gilt nickt nur von den Juden, die in erster Linie das Gesetz Gottes empfangen haben, sondern von allen Menschen.
Wäre nichts zu unserer Rettung geschehen, so hätten wir alle nur mit Bongen dem furchtbaren Gericht Gottes entgegensehen müssen. Gott selber, der jene Handschrift ausgestellt hat, ist jedoch für uns ins Mittel getreten. Er hat Seinen ein- geborenen Sohn dahin gegeben, und der eingeborene Sohn hat unsere Strafe ge- tragen. Durch Seinen Kreuzestod hat Er die Handschrift ausgetilgt, indem Er den darin aus- gesprochenen Fluch über Sich ergehen ließ und durch Seinen vollkommenen Gehorsam den Willen des Vaters erfüllte.
„Die Handschrift ist an das Kreuz geheftet." Mit diesem Ausdruck will der Apostel sagen: Der Verkläger muß verstummen, wenn er seinen Finger
auf die Anklage legen will, weil das Kreuz die vollkommene Antwort auf die Strafforderung ist. Aber auch der heilige Gott fordert keine Strafe mehr, weil das Kreuz dieselbe aufgehoben hat. Der Kreuzestod Christi, der uns lebendig ver- kündigt wird, will nun tief in unsere Herzen hinein die Gewißheit legen, daß keine Strafe uns mehr treffen kann. Wir bekennen unsere Sünde, aber wir schauen auf zu dem Erlöser und danken Ihm für Seine ivunderbare Gnade.
Der Segen, der vom Kreuze Christi ausströnn, gehörte zuerst den Juden. Sie, die durch das Gesetz das schärfere Geivissen hatten, die mit der Heiligkeit Gottes rechnen mußten, sollten in erster Linie die trostreiche Botschaft haben, daß der heilige Gott versöhnt sei durch die Gnade, die Er in Seinem eingeborenen Sohne schenkt. Aber auch wir, die mir in unserem Geivissen den Ernst der Handschrift Gottes erkennen, dürfen denselben Segen der Vergebung empfangen. Niemand, der ;e das Evangelium von Christo, dem Gekreuzigten, hört, sollte so träge sein, daß er nicht tatsächlich seine Zuflucht zum Kreuze nimmt und die große Gnade einer vollen Sündenvergebung empfängt. Wir möchten jeden Leser, dem diese Zeilen vor Augen kommen, dringend bitten, doch nickt das Blatt aus der Hand zu legen, ohne niederzuknien und sich die Gabe der Vergebung schenken zu lassen.
Der Dank, den wir unserem HErrn für solche unaussprechliche Gabe darbringen, ist in erster Linie die gläubige Annahme des Heils. Hat Gott Seinen eingeborenen Sohn für uns dahingegeben, und Hai der eingeborene Sohn den Kreuzestod für uns erlitte!', dann müssen wir das hoch genug ackten, um auch die ganze Segnung Seines Leidens und Sterbens im Glauben zu ergreifen. Wir wollen mit dem Apostel von Herzen dankbar rühmen, daß wir ie volle Vergebung der Sünde, die Begnadigung Gottes durch Christum Jesum haben.
Zum Dank gehört auch der Gehorsam. Wie könnten wir den HErrn Jesum dafür loben, daß Er Seinem Vater gehorsam war bis zum Tode, ja, zum Tode am Kreuze, ohne uns selber mit willigem Herzen in Seine Nachfolge zu stellen? Die Handschrift ch ja nicht dazu ausgetilgt, daß wir nun Freiheit zur Sünde hätten, sondern dazu, daß wir mit dem Heiland eins iverden. Wie wir Sein Heil annehmen, so übergeben wir uns Ihm zur Gabe. Wir leben Sein Leben und folgen Seinen Fußtapfen nach. F. B.
&
Was Heißt gkauöen?
Jesus, der Lehrer von Gott gekommen, hat klar und
wahr geredet. Besonders wertvoll ist die Erklärung über den Glauben, von dem der HErr stets den Besitz des ewigen Lebens abhängig macht. Diese ip
um so ko aufrichtig Glaubens und frage
Wok Frage all sagt Er: ' Schlaue scheu S die an j sondern 4 Mose Das Vol und ung war nach Wundern Sünde, unter dm starb viel Not des Gott. T sich der , eine ehern geschehen, wird lebe von Erz i wenn ein schaute ai
Das daß jede des Tod Sünde > die soll Aber Go daß er s zum Leb erhöht, i bezahlte, Gott »i mit Gut Seinen Sein 8 das Kre sehen mi aufsehen des Gla
Al
lernte, !


