Ausgabe 
18.3.1917
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gebe, hat im Sterben noch das Gegenteil bezeugt. So der ungläubige Professor Paulus in Heidelberg. Äor feinem Tode lag er lange da mit geschlossenen Augen, endlich öffnete er sie und rief:Es gibt doch.eilte Ewigkeit!" Kurz darauf verschied er.

Ja,es ist dem Menschen gesetzt, einmal zu sterben und danach das Gericht". Deshalb ist es die größte Tocheit, wenn der Mensch, der unauf. haltsam dem Tode und der Ewigkeit entgegeneilt, nicht ernstlich nach der Vergebung seiner Sünden fragt und nicht vor allem das Heil seiner unsterb­lichen Seele sucht.

O mein Leser, wenn du noch nicht errettet bist, so wache heute auf undschicke dich an, deinem Gott zu begegnen"!

Gott selbst hat dir in Seinem Erbarmen einen Weg bereitet, auf welchem du dem wohlverdienten ewigen Gericht entrinnen kanst! Schau hin aufs Kreuz von Golgatha! Da hat ein anderer das Gericht getragen; da starbder Ge- rechte für den Ungerechten". Denn,also hat Gott d:e Welt geliebt, daß Er Seinen eingeborenen Sohn gab. auf daß alle, die an Ihn glauben, nicht verloren werden, sondern ewiges Leben haben". (Jvh. 3, 16.)

Diese herrlichen Worte hat Jesus, der Sohn Gottes, selbst ausgesprochen.

Und weiter hören wir:Denn Gott hat Seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, auf daß Er die Welt richte, sondern auf daß die Welt durch Ihn errettet werde. Wer an Ihn glaubt, wird nicht gerichtet." jJoh. 3, 17. 18.)

Sein Emösuugswerk ist vollgültig nicht nur eine Milliarde Minuten oder Jahre, sondern immer und ewig. O. D.

Die H'itger nach Zion.

Ich sah auf engem Pfade Ein Häuslein still vorübergehn,

Sie sprachen viel-von Gnade.

Die jüngst an ihnen sei geschch'n.

Eins lehnte sich anr andern,

Sie gingen liebend Hand in Hand; Man sagt, die Leute wandern Hin in ihr fernes Vaterland.

Sie sollen auch Verwandte Und Erben eines Königs sein,

Der sie mit Namen nannte

Und der sie lieb hat, groß und klein.

t a, es ist gut zu merken, ie sind aus einem fremden Reich;

An Worten und an Werken,

Am ganzen Wesen spürt man's gleich.

Sie äußern groß Gefallen An einem, namens Jesus Christ,

Es scheint, als ob Der allen Und jedem unentbehrliche ist

Der kam, sie zu erlösen Aus schmählicher Gefangenschaft,

Sonst wären sie vom bösen Und starken Feind hinweggerafft.

Der will auch allen schenken Ein Erbteil in der Vaterstadt,

Drum ist's auch leicht zu denken.

Daß jeder Ihn so gerne hat. -

Sie sagen auch, sie werden Ihn bald von Angesichte seh'n,

Sobald nur die Beschwerden Der Pilgerfahrt zu Ende gehn.

Fürwahr, ich glaube feste,

Es wäre gut und wohlgetan,

Es wär' das allerbeste,

Man schlösse diesem Volk sich an.

Zwar ist es sehr verschrien,

Zu jeder Zeit, an jedem Ort,

Jedoch, was tut's? Sie ziehen Ja unbekümmert weiter fort.

Sie werden balde sehen Ihr teuerwertes Vaterland Und dann mit Freuden stehen Vor ihrem König Hand in Hand.

Ja, selig ist's. zu reisen

Mit diesem Volk auf engem Pfad,

Man muß es selig preisen,

Weil's solche schöne Aussicht hat.

(Dieses Gedicht ist sehr alt, aber sehr inhaltsreich. Wir brachten es in Nr. 27,1916. Wir wiederholen es heute aus besonderen Wunsch aus dem Leserkreise.)

L

Religion und Klaulie.

Konfuzius, Buddha und Mohammed waren große Religionsstifter, ihre Anschauungen, Lehren und Vorschriften beherrschen noch heute das Leben der Hälfte aller auf Erden wohnenden Men­schen. Aber ach, sie waren unversöhnte, irrende Sünder, sie kannten die Wahrheit Gottes nicht, wie hätten sie anderen den Weg zur Wahrheit zeigen können? Sie alle sind gestorben, und kein Konfu- ziauer, Buddhist, Mohammedaner vermag bei dem toten Meister seiner Religion Frieden mit Gott und ewiges Leben zu finden.

Auch wir alle sind von Natur schuldige, irrende Sünder, wir müssen errettet werden. Uns ist nicht mit einer Religion geholfen, nicht mit Frömmigkeit, Tugend und Almosen. Uns kann nur Jesus, der Sohn Gottes, das geben, was uns fehlt, wonach unsere Seele dürstet: das Licht der Wahrheit, den Frieden mit Gott und das ewige Leben. Jesus ist gekommen; Er war nicht ein in Sünden geborener Mensch, sondern der Sohn Gottes, der HErr der Herrlichknt, der Schöpfer aller Dinge. Viele haben auch Ihn einen Religionsstifter genannt, aber das ist Er nicht! Er brachte den Menschen