Ausgabe 
18.3.1917
Seite
4
 
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nicht eine neue Religion, sondern Er brachte das ewige Leben. Er kam in die Welt der schuldigen Sünder,um zu suchen und zu erretten, was verloren ist". (Luk. 19, 10.)

Er nahm auf Sich den Fluch der Sünde, die Last der Schuld, Er litt unsere Strafe, Er vergoß als das heilige Opferlamm auf dem Altar des Kreuzes Sein Blut, damit jeder Glaubende in Ihm Frieden mit Gott, Gewißheit der Gnade und ewiges Leben finde. Aber Er ist nicht im Grabe geblieben, sondern Gr ist auserstanden! Wir bezeugen: Christus lebt! Er ist ein gegenwärtiger Erretter, ein vollkom­mener und herrlicher, allmächtiger Tröster und Freund für jeden, der glaubend Seinen heiligen Namen anruft.

Welch ein Unterschied, ob ein Mensch eine Religion hat, mit welcher er trotz aller Frömmigkeit bleibt, was er war: ein schuldiger, verlorener, friede- loser Sünder, oder ob er, durch Glauben errettet, einen lebendigen Heiland hat, einen allmächtigen Hirten, Freund und Erretter, durch welchen er den ewigen Gott seinen Vater und sich selbst Gottes geliebtes Kind nennen darf!

Religion bringt dem Menschen nicht Frieden, Gewißheit und ewiges Leben, wenn nicht Christus, der Sohn Gottes, und Sein auf dem Kreuze vollbrachtes Werk der Gegenstand ; seines Glaubens ist. Denn:Es ist in keinem j anderen Heil, ist auch kein anderer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, darinnen wir sollen selig werden" (Apg. 4, 12), denn allein der Name Jesus Christus, nur Er ist der rettende Heiland.

Nikodemus und Paulus waren vor ihrer Be- kehrung überaus religiöse Männer, und doch befanden sich beide trotz ihrer Frömmigkeit in einem Zustande, welcher sie unfähig machte, das Reich Gottes zu sehen oder in dasselbe einzugehen. In unserer religiös so bewegten Zeit ist es grundlegend ivichtig, den Unterschied zwischen Religiosität und rettendem Glauben, zwischen menschlicher Frömmigkeit^ und | lebendigem Christentum klar zu fassen. v. V. f !

Hott yat Seines Sohnes nicht verschont.

Den eignen Sohn gibt keiner leicht dahin. Auch die härtesten Eltern werden weich, wenn sie das Sterben ihrer Kinder sehen. Wie schwer, ja viel schwerer muß es dem Vater alles Lebens geworden sein, den eigenen Sohn dahiuzugebcn. Er lebte mit Ihm in heiliger Stille, nun sollte er Ihn hinaus- stoßen in eine Welt voll Unruhe und Angst. E- lebte mit Ihm in ewiger Reinheit, nun sollte Er aus Ihn, den Unschuldigen, den Fluch der Sünde legerl Er lebte mit Ihm undin Ihm war das Leben", nun sollte der Tod den Sohn in seine Arme nehmen Gott und Tod! Welch unmöglicher Widerspruch, und doch, er wurde zur Wahrheit!

Seht da die Liebe unseres Gottes So ist El Das ist so recht Seine Art. Sein Bestes ist Ihn für uns nicht zu gut! Wir trauen Ihm nie genus Liebe zu. Und doch, Er ist die Liebe! Er hat uni lieb. Dich auch! Solange es Menschengeschlechter gegeben hat, und so viele es noch geben wird, bst hin zum letzten unserer Brüder auf dieser liebloser Erde, von Jesu Tode aufwärts, abwärts, alle dn Millionen, für alle reicht Seine Liebe. Das Kreu: ist d r Mittelpunkt, zu dem sie alle hinab- uni hinaufschauen.

Für alle! Da ist keiner ausgeschlossen, ob aur unser Stolz das Ausschließen anderer liebt. Nu wer sich selbst fecuhält, hatkein Teil mit Ihm"

Für alle! Ob du noch so verachtet bist, ob d- dich selbst verachten mußt, wenn du nur willst, da Blut floß auch für dich.

Für alle! Da gehörst du doch auch mit dazu Laß dir bei deiner Seligkeit weder vom Teufel noä von einem Menschen, laß dir vor allem nicht vor dir selbst vormachen, diesfür alle" hätte für diä keine Gültigkeit. Wenn du dich als verlorene: Sünder erkennst, dann darfst du dich stützen au Jesu Blut, glauben au Ihn, und du bist gerech'.

Versammlungs-Anzeigen.

Bezirk Gießen.

Stadtmifsion Gietzen, Löberstratze 14.

Jeden Sonntag l'/t Uhr Sonntagsschule! 4 Uhr: Jungfrauenverein; 8 */< Uhr: Versammlung. Jeden Mittwoch 8Va Uhr: Bibelstunde Jeden Donnerstag 8>/>Uhr: Männerstnnde. Jeden Freitag 8>/s Uhr: Gebetsstunde.

Sonntag, den 28. Februar, nachmittags: Altenbuseck; abends: Beuern. Frauenstunde. Sonntag, den 4. März, nachmittags: Nordeck; abends: W ißmar und Wieseck. Sonntag, den 11. März, nachmittags: Altenbuseck »nd Beuern. Sonntag, den 11. März,, nachmittags: Nordeck; abends: Wieleck und Wißmar.

Bezirk Frieöberg.

Stadtmisston Zriedberg, KI. Köhlergaffe 8.

Jeden Sonntag, nachmittags 2 Uhr: Sonntagsschule; 4 Uhr: Jung- franenverein; abends 8'/- Uhr: Versammlung.

Sonntag, den 4. März, nachmittags 8 Uhr: Stzwalheim und Assenheim; abends 8 Uhr: Stammheim. Sonntag, den 11. März, nachmittags s Uhr: Dorheim und Stammheim. Sonntag, den 18. März, nachmittags 8 Uhr: Erbstadt und Schwalheim; abends 8 Uhr: Stammheim. Sonntag, den 2b. März, nachmittags 8 Uhr: Leidhecken, abends 8 Uhr: Stammhenn. Sonntag, den 1. April, findet in Friedberg di-Brüderratssitzung statt.

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Anzeigen für die Nummern 1316 lpälrltens bis zunr 18. März d. Js. erbeten.