Paulus bezeugt, was Jesus, der HErr, aus dem Himmel vor dem Tore von Damaskus in ebrälscher Mundart zu ihm geredet hat, als er, zu Boden ge- sanken vor der Majestät Gottes, geblendet vom himm- lischen Lichte, für drei Tage blind wurde.
Lauter erlebte Wirklichkeiten von Jesu, dem Sohne Gottes, von dem Gekreuzigten und Auf- erstandenen, „von dem, der da ist und der da war und der da kommt". (Ofsb. 1, 8.) v. B. s.
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Me Menschen bedürfen der Erlösung.
Einst hielt ein berühmter Professor in Berlin im Beisein Friedrichs des Großen einen Vortrag über die Erziehung. Er sagte, der Mensch sei un Grunde gut, er M isse nur recht erzogen werden, dann werde man l.uuer gute Menschen haben. Der alte König hatte die Menschen in einem langen Leben kennen gelernt. Als der Professor fertig war, stand der König auf, klopfte ihm ans die Schulter und sagte auf fron- zösisch: „Er kennt diese verfluchte Rasse noch nicht!"
Der Mensch in seinem natürlichen Zustand ist ein verlorener, schuldiger Sünder. Aber nicht das allein, er ist geboren unter dem beherrschenden Ein- fluß und der bindenden Macht Satans, des großen Feindes Gottes. Des letzteren sind sich die meisten Menschen durchaus nicht bewußt, im Gegenteil, sie glauben frei zu sein, während sie einen gebundenen Willen haben. Es gilt von allen Menschen, daß das Evangelium ihnen gesandt ist, „damit sie sich bekehren von der Finsternis zum Lichte und von der Gewalt Satans zu Gott, auf daß sie Vergebung der Sünden empfangen" iApg. 26, 18.)
Jeder Aufrichtige, welcher den Willen Gottes tun möchte, wird davon überzeugt, daß in ihm eine Macht ist, die ihn hindert, das Gute zu tun, und daß um ihn her die Menschen von einem
Weltbeherrscher gezwungen werden, das Böse zu tun, Gott zu widerstreben und zu widersprechen. Dies gilt von allen Menschen, auch von den frommen, tugend- haften, edeln. Es ist ein wesentlicher Teil der Wahrheit des Evangeliums, daß auch die moralisch Bewahrten und die Tugendhaften einer Errettung bedürfen.
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Keseh und Evangelium.
Das Gesetz sagt zu mir: „Liebe Gott von ganzem Herzen!" Und ich fand, ich tat es nicht, ich sah mich darum unter dem Gericht.
Das Evangelium sagt mir, daß Gott mich, den Sünder, fo sehr geliebt hat, daß Er Seinen eingeborenen Sohn für mich zur Erlösung dahingegeben hat.
Durch die Erlösung in Jesu Christo, dem Sohne Gottes, ist aber Gottes Gesetz nicht umgangen oder gebrochen, vielmehr groß gemacht und verherrlicht worden; denn die Forderung des Gesetzes: „Der Tod ist der Sünde Sold," ward mehr als erfüllt durch den Tod des Tohueo Gottes: Er mußte für den Sünder sterben, wollte Er ihn erretten, und Er ist für ihn gestorben. So hat die Liebe triumphiert und „sich gerühmt wider das Gericht".
Iw Tode des Sohnes Gottes ist die Schuld gesühnt, die Strafe getragen worden für jeden, der als ein „schon gerichteter", schuldbewußter, verlorener Sünder auf diesen Opfertod Jesu Christi im wahren Glauben sein Heil gründet. „Er geht nicht verloren," er ist gerettet; „er hat das ewige Leben."
O wunderbare, anbetungswürdige Gnade! Gott hat „geliebt" und „gegeben", und der verlorene Sünder „glaubt" und „hat"; er hat das ewige Leben. (Joh. 3, 36.) Er war „schon gerichtet"; nun aber, da er in Wahrheit an Christum glaubt, ist er „gerettet". (Eph. 2, st.)
N-
versaminlungs Anzeigen.
Bezirk Gießen.
Stadt,nifsion Gießen, köberstratzc 14.
Jeden Sonntag I"- Uhr Sonntags chule; 4 Uhr: Jungsrauenverein; $>/» Uhr Versammlung. Jeden Mittwoch 8>/e Uhr: Bibelslunds. Jeden Donnerstag 8>/, Uhr: Männerstnnde Jeden Freitag iv/o Uhr: Gebetsstunde Sonniag, den 2V Februar, nachmittags: Altenbuscck; abends: BeuernsFruuenktunde. Sonntag, den 4. März, nachmittags: Nordeck: abends: W is-mar und Wieseck. Sonntag, den 11. März, nachmittags: Mtenbuseck ,mb Beuern. Sonntag, den 11. März,, nachmittags: Nordeck; abends: Wteieck und Wifimar.
Bezirk Friedberg.
Stadtmiision Friedberg, KI. Röhlergasse 8.
Jeden Sonntag, nachmittags 2 Uhr: SonntagsMule; 4Mr, Jung» franenverein; abends 8 V 2 Uhr: Versammlung.
Sonntag, den 4. Mär,, nachmittags 8 Uhr: Schwalheim und Asj-nheim; abend? 8 Uhr: Stammheim. Sonntag, den 11. März, nachmittags 8 Uhr. Dorheim »nd Stammheim Sonntag, den 18. März nachmittags 8 Uhr: Erbstadt und Schwalheim; abends 8 Uhr: Stammheim. Sonntag, den 25. März, nachmittags 8 Uhr: Leidhecken, abends 8 Uhr: Stammheim- Sonntag, den 1. April, findet in Friedberg dieBrüderratssttzung statt
Anzeigen für die Aunrnrern IS—16 IpSteltens bis zuin 18. März d. Js. erbeten.


