lelbfi reinigen. Könnte er sich auch einen anderen Arm oder Fuß auschaffeu, so könnte er doch nie und nimmer sein Herz Umtauschen; es kann in dieser Beziehung nur dann eine Veränderung zustande kommen, wenn Derjenige, der alle Herzen geschaffen hat, das betreffende Herz neu macht. Die Herzensumwand« hing des liebenswürdigsten jungen Mädchens erfordert ebensosehr das Wirken des Geistes Gottes, wie die des abgefeimtesten Verbrechers. Der rechtschaffene Mensch kann sein Herz ebensowenig Gott wohlge- fällig machen wie der vollendete Dieb. Weder der eine hat das in seiner Macht, noch der andere; daher ist in beiden Fällen das Eingreifen des Geistes Gottes nötig. Wir alle stehen in diesem Augenblick ent- weder gänzlich entblößt vor Gott, ohne aueh nur einen Lumpen zu unserer Bedeckung zu haben, oder wir sind in die herrliche, strahlende Gerechtigkeit Christi gehüllt. Einer bedarf des Evangeliums so gut wie der andere; so hoch einer auch Über seinen Mitmenschen stehen mag, vor Gott sind alle gleich. DerKönig bedarfder Gnade Gottes geradesogut wie der ärmste seiner Untertanen. Was die Erlösungsbedürftigkeit betrifft, „ist hier kein Unterschied" Sp.
ZL
Wur Lieöe.
Welches Ereignis, daß der HErr der Herrlichkeit, der Schöpfer aller Dinge, Mensch ward, daß Er auf Erden geboren wurde als Sohn der Jungfrau Maria, daß Er als Kind in der Krippe zu Bethlehem IngI Fasse diese Wirklichkeit' Der, welcher der Abglanz der Herrlichkeit des Vaters und der Abdruck Seines Wesens ist, der alle Dinge trägt durch das Wort Seiner Macht, verließ die Herrlichkeit des Vaters, wurde uns gleich, ein Mensch, und an Gebärden als ein Mensch erfunden. Er durch schritt dies arme Leben, weil Er uns erretten wollte.
i)iun fasse es: Gott ist persönlich auf Erden erschienen, weil Er es nicht ertragen konnte, daß wir für ewig verlorengingen! Er kam aus Liebe zu uns, Seinen Feinden, zu den sebnldigen, befleckten Sündern. Weich eine Tat! O stelle dich auf diesen Boden der Wirklichkeit: Jesus kam, weil Er dick suchte und liebte. Bist du davon Überzeugt'? Erkennst du diese Tat Gottes mit demütigem Danke an? Und min weiter:
Jesus, der HErr der Herrlichkeit, starb auf dem Kreuze im Gericht Gottes als Bürge für die schuldigen Sünder. „Den, der Sünde nicht kannte, hat'Gott :ur uns zur Sünde gemacht, auf daß wir Gottes Gerechtigkeit würden in Ihm." (2 Kor. 5, 21.)
Stelle dich in Gedanken unter das Kreuz aus Golgatha! Der blasse, doniengekrvnte Alaun, we ckei dort zwischen zwei Veibrechern als ein Verworfener, Schuldiger, Verfluchter am Kreuze hängt, ist der eingeborene Sohn Gottes, der HErr der Herrlichkeit, der Fürst des Lebens, der Schöpfer aller Dinge. Auf Seinem Haupte liegt die ganze Last alles dessen, was in deinem Wesen, deinen Gedanken und Begierden, deinen Worten und Taten, deinem Tun und Lasse» Sünde war. Er trägt deine «Schuld, Er nimmt deinen Platz ein vor dem heiligen Richter. Als dein Bürge empfängt Er die ganze gereckte Strafe, ivelche du verdient hast. In diesen dunkeln Stunden dis göttlichen Gerichts ivird Er von Gott verlassen, weil deine Sünde zwischen Ihm und dem heiligen Gott stellt. Als das Urteil vollzogen war, rief Er: „Es ist vollbracht!" „Fürwahr, Er hat unsere Leiden getragen, und unsere Schmerzen hat Er auf Sich geladen . . . Um unserer Übertretungen willen war Er verwundet, um unserer Missetaten willen zerschlagen. Die Strafe zu unserem Frieden lag auf Ihm, und durch Seine Striemen ist uns Heilung geworden." (Jes. 53, 4. 5.)
v. B. f.
T».
ü
Versaininlungs-Anzeigen.
Stadtrnission Friedberg,
Kleine Köhlergasie 8 .
Seien Sonntag, nachmittag; 2 U6r: SonntagSschule; 4 Uhr: Jungfrauenverein; abends 8 Uhr: Versammlung. Jeden Donnerstag, abends 8*/s Uhr: Bibel und Gebetsstunde.
Sonntag, den 4 Februar, nachmittags 8 Uhr: Altenheim und Schwalheim: abends: Stammheim. Sonntag den 11. Februar, nachmittags 8 Uhr: Dorheim: Sonntag, den 18. Februar, nachmittags 8 Uhr: Stammheim, Schwalheim und Assenheim Sonntag, den 2b. Februar, nachmittags 8 Uhr: Bönstadt, Dorheim und Leidhecken: abends: Stamm- lnmi. Vom 7. Februar ab findet. Io Gott will, in Stammhetm Eva»» gciifatiou statt. ^_
Bezirk Sellnrod.
Sellnrod: Jeden Sonntag, mittags 12 Uhr: Eonntagsfchnle: abends 8 Uhr: Versammlung. Am 4 Februar und 4 März, nachmittag» 2 Uhr: GemeiuschastSkonserenz. Jeden Donnerstag und Samstags
GebetSstnnde Wohnfetd: ll. Februar mittags, t« Februar und 0 und S. März abends Babenhausen: 9. Februar abends, 18. Februar mittags und 2 März abends, Höckersdors: 4. und 10. Februar abends. 25 Februar mittags, S. März abends Alteubain 8-, 18. und 28 Februar abendS. Kleineichen 1. Februar abends il. FebruarmtttagS. 4. März abends Grotzeichen- 4. und 1b Februar abends, 25 Februar mittags, 8. Mär, abends Unterseibertenrod 11., 14. und 25 ac#- ruar und 7 März abends Oberseibertenrod- 7. und 18. Februar und 4 März abends. Helpershain: 11. Februar mittags. 18. Febniar abends. 25 Februar mittags und 6 März abends. Ulrich stet»; S. Fev- ruar abends. 18 Februar mittags und 27. Februar abends.
Anzeigen für die Ammern 9-12 spätestens Bis zim 18. Sedum d. 35. erbeten.


