Ausgabe 
14.1.1917
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Aufwärts!

Qemeinscbaftsblatt für Hessen.

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Erscheint wöchentlich einmal.

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Redakteur: Stadtmissionar Herrrnann-Gießen. Mitarbeiter: Pfarrer Sperber-Cnssel. Pfarrer Strauß-Leipzig u. d. Prediger d Pilgerm isston. Druck v. I. G. Oncken Nachf., G. m. b. H.. Cassel

10. Iahrg.

Sonntag, den 14. Januar 1917.

Salzfässer im Walde.

(S ikön. 6, 1-7.)

Ju Jericho ist der Schulraum für die Kinder der Propheten bei der wachsenden Zahl der Schüler zu eng ge­worden, und man will unter Elisas Beistand und Leitung ein neues Lokal unmittelbar am Jordan bauen. Beim Holzfällen nun fällt einem der Schüler seine Axt in das Wasser, doch der Prophet bringt sie durch Gottes Wunder­macht aus der Tiefe an die Oberfläche, das Eisen schwimmt, und der Schüler nimmt sein Werkzeug wieder.

Es war ein gutes Zeichen, daß der Raum zu eng wurde. Elias und Elisa hatten nicht vergeblich gewirkt. Auch die von Gott gesandten Gerichte über das Volk hatten doch manchen Ein­wohner zum Nachdenken gebracht. Hierzu kamen noch die von den beiden Propheten vollbrachten Wundertaten, aus denen zu ersehen war, daß ein lebendiger Gott in Israel waltete. Der Hunger nach den: Worte des Herrn mehrte sich und so auch die Zahl der jungen Männer, die sich zur Aufnahme in die Prophetenschule meldeten.

Propheten redeten nicht nur von zukünftigen Dingen, sondern sie waren auch die Träger der göttlichen Botschaften.

Als der Raum zu eng war, gingen sie auch mutig hinaus zum Holz- fällen für einen Neubau, und sie nahmen ihre Werkzeuge mit.

Für die Arbeit im Dienste des Herrn waren einst die Apostel aus­gerüstet mit dem Werk- zeug des Wortes Gottes, mit dem mächtigen Hammer, der Felsen zerschlägt. Dieses Werk­zeug, das teure Wort Gottes, muß zu jeg- licher Arbeit im Reiche Gottes verwandt werden.

Durch das Wart Gottes wird der Mensch von seiner Sünde über­zeugt. Durch das Wort Gottes wird dem buß­fertigen Sünder die Er­lösung durch Jesu Blut und Tod als die Sühnung für alle seine Sündenschuld zur An- nähme nahegelegt. Durch das Wort Gottes darf ein begnadigter Sünder tiefer hineinschauen in den Reichtum der ewigen Gnade und Güte Gottes.

..Und da einer ein Holz fällte, fiel das Eisen ins Wasser. Und er schrie und sprach: O weh, mein Herr! dazu ist's entlehnt. Aber der Mann Gottes sprach: Wo ist's entfallen? Und da er ihm den Ort zeigte, schnitt er ein Holz ab und stieß daselbst hin. Da schwamm das Eisen." (V. 5. 6.)

Das Eisen schwamm. Wenn wir hier an die Macht Gottes denken, dann dürfen wir bezeugen, es ist nichts so tief gesunken, als daß Er es nicht