verlorenen Zustandes vor Gott beugt, den verwandelt das Opfer von Golgatha aus einem Schuldigen in einen Gerechten, aus einem Verlorenen in einen Erben des ewigen Lebens. „Denn also hat Gott die Welt geliebt, daß Er Seinen eingeborenen Sohn gab, auf üaß jeder, der an Ihn glaubt, nicht verlorengehe, sondern ewiges Leben habe." (Joh. 3, 16.)
v. V. f.
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Also Hai Kott die Wett gekieöt!
Das größte Opfer, dessen ein Mensch fähig war, das war die Opferung Isaaks durch Abraham. Aber welch ein Abstand zwischen jenem größten Opfer, das je von Menschenhand Gott dargebracht wurde, und dem Opfer, das Gott gebracht hat. Dort ans Morija zeigte sich ein von Gott reich gesegnetes Menschenkind willig und bereit, auf göttliches Geheiß einen Teil des Segens, den es erst empfangen, in die Hand des Gebers zurückzulegen — und schwer genug mag dem Abraham das geworden sein. Dabei wußte der opfernde Abraham sehr gut, in welch gute und heilige Hand er seinen Sohn legte und was Gott mit ihm machen konnte. (Ebr. 11, 12.) Aber in wessen Hände legte Gott Seine Gabe, Seinen eingeborenen Sohn, den Ihm kein Höherer geschenkt hatte, der mehr als ein Geschöpf war, durch den alles geschaffen wurde? Und was hatte der Mensch Gott zuvor gegeben? Wie hatte er Gottes zuvorkommende Liebe von den Tagen des Paradieses an mit Füßen getreten! Was war aus dem zum Bilde Gottes geschaffenen Menschen ge- worden? Der Leser weiß es.
Dennoch: „Also hat Gott die Welt geliebt, daß Er Seinen eingeborenen Sohn gab" — und mit Ihm gab Gott der Welt die furchtbare Freiheit, mit diesem Eingeborenen vom Vater nach freiem Belieben zu verfahren, bis zu Seiner Überlieferung zum schmachvollsten und qualvollsten Tode am Kreuze,
Bibelkursns in Gießen.
Des Krieges wegen können wir unlere» Bibelkursus in Gießen nur t» folgender Weise abhalten:
Sonntag, den 54. Januar, nachmittags 8 Uhr: „Die Sündengeschichte des Menschen." (Röm. 1. 2. 8,1—20.) Abends 8>/. Uhr: „Christus, unser Gnadenthron." (Röm. 8, 21—81.)
Montag, den 15. Januar, nachmittags 8 Uhr: „Rechtfertigung durch den Glauben." (Röm. 4.) Abends 8'/» Uhr: „Unsere schätze: Friede, Gnade, Hoffnung." (Röm. K, 1. 2.)
Dienstag, den 18. Januar, nachmittags 8 Uhr: „Der Wurzelgrund unserer Hoffnung und ih e Festigung." <Röm. 5, 3-11.) Abends 8‘/s Uhr: „Adam und Christus " lRöm. b, 12-21.)
Herr Stadtmissionar Nebeling-Franlsurt wird die Einleitung in obige Schristworte übernehmen Quartiere stehen in beschränkter Zahl zur Verfügung. Lebensmittel müssen mitgebracht werden Wer zu übernachten wünscht, wird gebeten, sich bis spätestens 18 Januar anzumelden bei Stadtmissionar Herrmann, Gießen. Löberftraße 14.
unter den brutalsten Schmähungen, deren die von der Hölle inspirierte und infizierte Menschheit fähig war. Das Verlorengehen des Menschen muß in dem Auge des Allsehenden etwas unaussprechlich Furchtbares sein, daß Er Sich zur Darangabe Seines ewiggeliebten Sohnes entschließen konnte, um Menschen auf diesem einzig möglichen Wege von dem schauerlichen Versinken in die ewige Gottesferne zurückzuretten. Also hat Gott die Welt geliebt!
Und also hat der Sohn die Welt geliebt, daß Er nach Ebr. 10 zum Vater sagte: „Einen Leib hast Du Mir bereitet; siehe, Ich komme, um Deinen Willen, o Gott, zu tun!". Und in diesem Willen hat Sich der Sohn dem Vater geweiht und geheiligt vom ersten Kindesschlaf in der harten Krippe bis zum Todesschlaf an dem noch härteren Kreuze; von der Himmelsverlassenheit Seiner irdischen Geburt bis zur Gottverlassenheit Seines Sterbens am Fluchholz. Wer kann sagen, welche Liebe größer ist: die Liebe des Vaters, der den Sohn opferte, oder die Liebe des Sohnes, der Sich im Gehorsam des Vaters der Welt preisgab? Eins ist gewiß: Beider Liebe ist anbetungswürdig, unendlich, göttlich.
Also hat Gott die Welt geliebt. B K
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Seele, willst du Ruhe finden,
Such sie nicht in dieser Welt,
Was sie gibt, wird bald verschwinden.
Ihre Freud' in nichts zerfällt.
Jesus nur gibt wahre Ruh',
Drum zu Jesu eil auch du.
Zur Beachtung.
Wir zeigten in voriger Nummer eine Verkleinerung des Formates an, wovon wir jedoch einstweilen absehen wollen. Evang. Allianzhaus.
Versammlungs-Anzeige.
Bezirk Gießen.
Stadtnnssion Gietzen, Löberstratze 14.
In Gießen, Vereinshaus, Löberftraße 14. Jeden Sonntag lVtttfr: Sonntagsschule, 4 Uhr: Jungfrauenverein, 8>/« Uhr: Versammlung. Jede» Mittwoch: Bibelstunde.
2'. Januar, nachmittags: Nordeck, abends: Wißmar m»d Wiesai- Frauenstnnde.
28. Januar, nachmittags: Altenbuseck und Beuer».
Anzeigen für die nummern 5—8 spätesten» bi» znrn 21 . Januar d. Hs. erbeten.


