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Aufwärts!
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Verlag <ter Lucblmnillung der pilgermirrlon
Redakteur: Stadtmissionar Herrmann-Gießen. Mitarbeiter: Pfarrer Sperver-Eassel, Pfarrer Slrausj-Lewztg u. d. Prediger d. Pilaermilsion. Druck v. I. G. Oncken Nachf., G. m. b. H., Cassel.
Nr. 52.
Sonntag, den 24. Dezember 1916.
9. Iahrg.
Ats die Zeit erfüllt war.
Gott tut alles zu Seiner Zeit. Es war die rechte Stunde nach Seinem Rat und Willen, als Er Seinen Sohn sandte. Obwohl Israel in seiner Gesamtheit nicht bereit war, den Heiland zu empfangen, so war doch eine Zahl vorhanden, die die Verkündigung von der Menschwerdung des HErrn mit großer Freude aufnahmen, die auf den Trost Israels warteten. Denken wir an Joseph und Maria, an den Simeon und die Hanna, an die Hirten auf Bethlehems Fluren und an die Weisen aus dem Morgenlande.
Man sollte denken, in unseren dunkeln Kriegszeilen würden alle Völker zu dem von Gott gesandten Erlöser ihre Herzen richten. Aber nein, wir sehen, wie auch der Krieg die Menschheit nicht zu Gott bringt. Es sind nur einzelne Personen, die von ihrer Sünde überzeugt, Frieden mit Gott durch den in Bethlehem geborenen, am Kreuze auf Golgatha gestorbenen aber siegreich auferstandenen HErrn und Heiland suchen.
Die große Menge der Völker geht den Weg des Verderbens, den breiten Weg, der zur Hölle führt. Und o, ein furchtbares Erwachen wird es geben für die, welche hier das Evangelium von der Liebe Gottes gehört und ihre Herzen verschlossen haben!
Heute stehen wir noch in der Zeit der Gnade, Die Botschaft von Christo wird noch verkündigt. Auch dir, teurer Leser, ruft heute noch dieses Blatt zu-
Es ist in itUem anderen Heil, ist auch ‘rin anderer Name den Menschen gegeben, darinnen sie sollen selig werden, als allein der Name: Jesus! In diesem Namen ist aber ein volles Heil. Wer Jesum im Glauben anschaut, der soll errettet werden, auch wenn er schon an den Pforten der Hölle stände. Keiner ist so verwundet, daß ihn dieser Arzt nicht heilen könnte, keiner ist so tief gefallen, daß ihn die Hand dieses guten Hirten nicht aus dem Abgrund herausziehen könnte. Keiner ist so ungerecht, daß die Gerechtigkeit Christi nicht aus
reichte, seine ganze Ungerechtigkeit zu vertilgen. Keiner ist so in Sünden erstorben, daß die Liebes- macht Jesu ihn nicht aus dem Tode Hervorrufen und zu neuem Leben erwecken könnte. Freilich gilt es, wenn die Botschaft von diesem Heile zu uns dringt, daß wir Stellung zu ihr nehmen. Wer an Jesu vorübergeht und Ihn nicht achtet zu seiner Seligkeit, dem wird Er einst begegnen in Seinem Zorne, den wird Er verurteilen müssen, wenn Er sich auf Seinen Richterstuhl setzt. Großer Schrecken wird alle diese ergreifen, wenn sie Den sehen müssen, welchem der Vater alle Macht gegeben im Himmel und auf Erden. Sie werden rufen: „Ihr Berge, fallt über uns und, ihr Hügel, deckt uns vor dem Zorne des Lammes!" Immer noch ist Sein Zorn nicht entbrannt. Auch dieses schreckliche Kriegsgericht ist ein Gnadengericht. Jeder kann sich noch zum Heiland wenden, welcher ist Christus, der HErr. Wie besonders notwendig haben wir Frieden mit Gott in dieser schweren Zeit, um aufwärts blicken zu können, um uns zurechtzufinden in all dem Wirrwarr hier auf Erden. Und bald stehen wir vor dem Richter des Himmels und der Erde. Wer Frieden mit Ihm durch Jesum, Seinen eingeborenen Sohn, gesucht hat, wird eingehen zu Seiner Herrlichkeit; wer Jesum nicht angenommen hat. Ihm nicht gehuldigt hat, wird an den schrecklichen Ort ewiger Qual kommen.
O. D.
K
JUTcn Mensche»!
„Gott will, daß allen Menschen geholfen werde und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen."
1 Tim. 2, 4.
„Allen Menschen!" — Diese beiden Wört- lein sind mir besonders lieb. Wie Himmelsmusik schallen sie uns entgegen. Wir wissen's also ganz gewiß, für wen die Herrlichkeit bestimmt ist, die der Engel des HErrn einer armen, verlorenen Welt verkündigt. Ich sage mit Absicht: „verkündigt",


