Ausgabe 
24.9.1916
Seite
4
 
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Selbstgerichts vor Gott erreicht hat, kann er errettet werden; erst dann ist Freude im Himmel über ihn.

Ja, sobald der Sünder erkennt, daß er ver- loren ist, verlangt er nach dem alleinigen Erretter, und sobald er sieht, daß er unrein ist, nach der Quelle, die ihn von aller Unreinigkeit reinwaschen kann. Der Arzt und Erretrer ist Jesus, der Sohn Gottes, und die Quelle sein kostbares Blut. Dieses Blut reinigt einen jeden, der da glaubt, Von aller Sünde.

L

Kinmal.

Jesus, der Sohn Gottes, erschien einmal, um zu suchen und zu erretten, was verloren war.Er hat einmal gelitten, der Gerechte für die Ungerechten" (1 Petri 3, 18), Er ist einmal gestorben, als Er unter dem Fluche unserer Sünde den Platz des schuldigen, des verfluchten Sünders einnahm.Er hat durch ein Opfer auf immerdar vollkommen gemacht, die geheiligt werden." (Ebr. 10, 14.) Indem Er das e.ne Opfer dargebracht hat für die Sünde, hat Er alle, die als Verlorene und Ver­urteilte in Seinem Opfer Gnade und Versöhnung suchen, vollkommen versöhnt und hat Sich für immer­dar zur Rechten Gottes gesetzt als der einzige, ewige Hohepriester. Dieser Jesus, einmal gestorben, auf- erstanden und erhöht, ist den Menschen geoffenbart worden, um in Ihm Vergebung und ein neues Leben zu finden.

Der Mensch war mit dem Einmal seiner Sünde im Paradiese am Ende seines Weges angelangt er hatte das Paradies für ewig verloren. Aber Gott hatte in Seinem Herzen noch ein anderes Einmal der Errettung. Gott wollte in Ewigkeit dem verlorenen Sünder ein herrlicheres Paradies bereiten, als er in Eden für immer verloren hatte. Gott öffnete ihm den Weg zu jener Stadt, wo Gott selbst wohnen wird inmitten Seiner Erretteten, . wo

die Jubelgejänge der Seinen in nie endender Freude Jejum preisen werden.

Jeder Mensch steht unter der Verant- wortlichkeit, was er Gott auf diese un- endliche Liebe antworten will. Sein irdisches Leben enthält diese Antwort; solange die Tage der Gnade währen, sind Gottes Liebesarme gegen den Sünder ausgebreitet. Aber es ist dem Menschen gesetzt, einmal zu sterben. Du weißt, daß du sterben mußt, und dein Gewissen bezeugt dir, daß hinter dem Sterben das Gericht folgt.

Es ist dir Gnade angeboten; Gott in Seiner Barmherzigkeit läßt den Tag der Gnade vielmals über deinem Leben aufgehcn. Es ist nicht ein Einmal eines harten Menschenherzens, sondern es ist ein tausendfältiges Suchen, Rufen, Warnen, Locken der Gnade Gottes. Hast du dich über- winden lassen von der Liebe Gottes? Sic ist dir nachgegangen nicht einmal, sondern viele, viele Maie von den Tagen deiner Kindheit an. Aber dann, wenn du hindurchgeschritten bist durchs Sterben in die Einigkeit, dann ist dies göttliche Ein­mal der rettenden Gnade vorüber, dann kommt das andere Einmal: der unabänderliche Richterjpruch des heiligen Gottes über alle, welche die Gnade ver- worsen haben. Der heißt: Der zweite Tod, der See, der mit Feuer und Schwefel brennt, die Ab­grundtiefen ewigen Wehes, die Nacht der Qual, hinter welcher kein Morgen tagt.

Alle aber, welche durch Buße und Glauben Vergebung und eine ewige Erlösung empfangen haben, w a r t e n'n i ch t auf den R i ch t e r und das Gericht, sic warten auf jenen Augenblick, wo ihr Auge Jesum schauen wird. Dann werden ihre Herzen und Lippen den Hochgelobten grüßen, der sie zuerst geliebt, und Sich selbst für sic gegeben hat in den Tod des Kreuzes. E r w i r d erscheinen denen, die auf Ihn warten, zur Seligkeit! Er wird sie den Leiden dieser Zeit, aller Macht der Versuchung und der Sünde entrücken. v. V.

Einladung zur Konferenz des Deutschen Frauen-Missionsbundes

in Marburg a.Lahn

vom l. bis 3. Oktober 1916 im großen Philipxsaal in der Universitätsstraße. Themg:Die Nachfolge Christi in schwerer Zeit."

Ebr U. 32^0; \2, \ 2

Sonntag, 1 Oktober, nachmittags 3 Uhr- Eröfsmmgsversamwtung

mit Missiensbertcht

AbendS 8>/e Uhr- Versammlung lür Frauen und gungtraue»

Die beiden folgenden Tage am 2 und 8 Oktober Vormittags 9 Uhr Eebetsstunde

10>/s bis 12 Uhr - Besprechung des Tbema» Nachmittags 4 Ubr Missionsbericht

Abends 8/sU&t : Allgemeine Frauen-und Jungkrauenvertammlnua

Es werden Mitwirken Fräulem Wasserzug. grau Pastor Thtmme. Frau Pastor Heitefuß. Gräfin Baudissin Schw Helen- Eckmttz sChin.'. und Sudan-Pioniermilllon

Quartiere und Frerquartrere steben »ur Vertüguno E> wird treu ec Itch gebeten sich Brot mitzubringen.

Anmeldungen llnd zn richten an Frau kätb» Mall Marinr« a./Lodo

Elisabethstreche