Ausgabe 
23.7.1916
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Aufwärts!

Semeinscdsffsblatt für Hessen. t

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Verlag der Buchhandlung der Pilgermission Liehen.

Redakteur: Stadtmissionar Herrmann-Gießen. Mitarbeiter: Pfarrer Sperber-Cassel, Pfarrer Strauß-Leipzig u. d. Prediger d. Pilgermission. Druck v. I. G. Oncken Nachf., G. m. b. H., Cassel

Nr. 30.

Sonntag, den 23 . Juli 1916.

9. Iahrg.

die mesopotamischen nach Persien marschiert sein. Sv blieben die Truppen des südlichen Kleinasiens, Syriens und Palästinas, für den Kriegszug nach Ägypten übrig. Für diese letzteren ist Jerusalem

Jerusalem.

Jerusalem ist zum Hauptquartier des Türken­heeres geworden, das von Palästina aus Ägypten und den Suez- kanal dem Türki­schen Reiche wie­dererobern soll.

Von allen Sei­ten sind die tür­kischen Truppen in und vor Jeru­salem eingetrof- fen.

Diedeutsche Bagdadbahn hat dem langgestreck­ten Türkischen Reiche mit einem Schlage das ge­geben, was ihm so lange gefehlt hat: ein Rück- grat,einenSchie- nenstrang von einem Ende bis zum anderen, und damit eine rasche Verbin­dung zwischen seinen weit aus­einanderliegen­den Gebieten, die sich vom Persi­schen Golf und Bab el Mandeb am Roten Meer bis zum Goldenen Horn erstrecken.

Zum ersten Male war es daher möglich, bei einem Mobilmachungsbefehl die Truppen aus allen Teilen des Reiches verhältnismäßig schnell zusammen­zubringen. Die Mannschaften aus dem Norden Kleinasiens werden wohl namentlich gegen Rußland,

Jerusalem.

zum Hauptquartier gemacht worden. Schon im September begannen sich die Truppen bei Jerusalem zu sammeln. Große Zeltlager umgaben die Stadt. Da, wo einst die römischen Legionen und die Kreuz- fahrer die Stadt belagerten, wehte über zahllosen Zelten die Fahne des Halbmondes.

Jerusalem bietet heute ein so kriegerisches Bild