Ausgabe 
27.2.1916
Seite
1
 
Einzelbild herunterladen

?«

er

:it.

du

>at

em

tl"

te,

®.)

zu

och

len

t!"

en:

ich;

du

f) 1*

>ine

ilut

icht

Un­

lieb

^um

peil

Er

Mu

ihne

Seele

>enn

rüg.

den

18.)

den

binar: id 24. L'nnflä. v'Uit*

'Jlitoa.

ittag? ii; 3. singen Ober

Erscheint wöchentlich einmal.

Einzelne Eremplare bestelle man bei der Post vierteljäkrlich.

Üerlag der Buchhandlung der Pllf,ermis$ion Stehen.

Redakteur: Stadtmissionar Herrmann Gießen. Mitarbeiter:

Pfarrer Sperber-Casiel, Pfarrer Strauß-Leipzig u. d. Prediger d. Pll^ermiiuon. v. ^ ^nlEen in. b. §)., (&öf?6l.

Nr. 9.

Sonntag, den 27. Februar 1916.

9. Jahrg.

Saloniki.

Saloniki.

In letzter Zeit ist kaum eine Stadt auf Erden mehr genannt worden als die griechische Hafenstadt Saloniki. Dorthin lenkten sich monatelang die Blicke aller am Kriege beteiligten Mächte. In erster Linie waren e-j die Serben, die von dort die versprochene Hilfe erwarteten. Aber sie kam in nicht ausreichen, der Weise und viel zu spät, um das Land zu retten, dieweil unsere und österreichische Truppen in V.r- bindung mit den tapferen Bulgaren einen über- raschend schnellen Siegeszug durch dieses Land be- gönnen, dem nichts standhalten konnte. Die als Retter erschienenen Engländer und Franzosen aber

wurden in Mazedonien vollständig geschlagen und mußten wieder nack Saloniki zurück.

Um dem Lande Mazedonien Hilfe zu bringen, kam vor bald zweitausend Jahren auch einmal eine kleine Streiterschar nach Saloniki. Ihr Führer war durch ein wunderbares Gesicht in der Nacht dorthin gerufen worden. Neben ihm hatte ein Mann aus Mazedonien gestanden, der bat ihn und _ sprach: Komm herüber nach Mazedonien und hilf uns/' Und er zögerte nicht lange, sondern machte sich auf mit seinen Gefährten übers Meer und landete an der mazedonischen (jetzt griechischen) Küste und kam über Neapolis und Philipps auch nach Saloniki, das