Ausgabe 
20.2.1916
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au, er nimmt Zuflucht zu der Versöhnung d.e auf irm Kreuze geschah. Welch ein Ereignis ,m Mmschen- leven, wenn ein verlorener, schuldbeladener Sünder Zuflucht nimmt zur Gnade, wenn er ans den diesen seiner Schuld um Vergebung fleht. Gott lagt von ihm:Siehe, er betet!" (Apg. 9, 11) Das Er- barmen neigt sich zu diesem Flehen, der Zunder wird begnadigt, er empfängt ewiges Leben und die Kindschaft. Gott macht Wohnung in ihm durch den Heiligen Geist. Seine irdische Persönlichkeit wird ein Tempel des Heiligen Geistes. Jetzt beginnt ein neuer Abschnitt seines Lebens, er lernt Golt als leinen Vater, Jesum als seinen HErrn, Retter und Freund kennen, sein Herz kommt zur Ruhe in der Liebe Gottes. Er weiß nun, daß es Wirklichkeit ist: .,(Sott, der doch Seines eigenen Sohnes nicht ge- ichont, sondern Ihn für uns alle hingegeben hat, wie wird Er uns mit Ihm nicht auch alles schenken? Köm. 8, 32.) v. V.

Der Gnadenstrom.

Ein Schiff hatte den Atlantischen Ozean durch- schnitten und war, ohne es zu erkennen, in die Endung des großen Amazonenstroms gelangt. Alles -.rinkwasser war verbraucht, und die Schiffsgesellschaft geschmachtete fast vor Durst. Da kam ein anderes Schiff in Siebt. Sie hißten das Notsignal aus, und Us das Schiff in die Nähe kam, rief man herüber: ,Äas fehlt euch?" Die Antwort tönte zurück: Wasser!" Der Leser kann sich die Überraschung enten, als über die Flut die Antwort zurückkam: Schöpft doch; ihr fahrt ja in einem Strom von süßem Wasser." In der Tat batten sie nur den Eimer über Bord zu werfen und >o viel zu schöpfen, als sie nur immer begehrten. So neint mancher, verdursten zu müssen, und sitzt ivie

Hagar am Brunnen, ohne es zu wissen; und mancher schreit nach frischem Wasser wie ein Hirsch, und er lebt doch am Tage des Heils in der Gnadenzeit. Wirf nur den Eimer deines Glaubens aus, und du wirst erfahren, daß das Glück und Heil da ist, dat du suchst.

Der HErr, der am Kreuze nach vollbrachlem Erlöjungswerke rief:Es ist vollbracht!"

ruft nun allen zu:Kommt her zu Mir alle, bie ihr mühselig und beladen seid, Ich ivill euch Ruhe geben." (Matth. 11, 28.) Wenn jemand dürstet, so komme er zu Mir und trinke!" (Joh. 7, 37.) Und noch immer ruft ®r ciu3 be§ «£)tmmel3 «£)errlid)fett ullen zu:Kommt, denn schon ist alles bereit!"

Du hast also nicht nötig, noch zu beten: HErr Jesu, denk an mich, Hab ein Herz für mich; vergieß Dein Blut für mich!" Nicht brauchst du noch zu flehen:HErr, geh ins Gericht für niich!" Warum nicht? Nu», der HErr hat bereits Seme Liebe zu dir geoffeubart: Er hat schon Sein Blut für Sünder vergossen; Er hat bereits das Gericht für Sünder erduldet, der Gerechte für den Un- gerechte», um dich zu Gott zu bringen.

Warum wartest du noch? Wenn es wirklich deines Herzens Verlangen ist, teurer Leser, zum wahren Frieden zu kommen, Vergebung und Heil zu finden, so schaue doch im Glauben an, was Er für deine Seele getan hat in der Dahingabe Jesu Christi, Seines Sohnes. Kannst du nicht ohne Zweifel dem Sohne Gottes deine unsterbliche Seele anvertrauen? Ilud bist du nicht geborgen, wenn du es tust? Was sagt Gott in Seinem untrüg- lichen Worte? Er sagt uns:Wer an den Sohn glaubt, hat ewiges Leben." (Joh. 3, 18.) Und Jesus, der gute Hirte, ist bei und mit den ©einigen alle Tage.

Derfcmmmn

Bezirk Gießen. Stadtmission Gietzen, Löberstr. 14.

Jede» Sonntag l'Ai Uhr: Sonntagsschule; 4 Uhr Jungsrauenverein; 8 'U Uhr: Versammlung 4' Uhr: Christ sicher Verein junger Männer. Jeden Mittwoch 8' i Uhr Bibelsinnde. Jeden Freitag 8'/, llhr: Gebetsstuude.

Sonntag, den 27. Februar: Versammlungen in Vordeck und Wißmar, abends 8 Uhr: Grünberg; 2b. Februar:

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0. Februar: Dorsgill und Holzheim; 4. und 22. Februar: Villingen; 2. und 23. Februar: Wohnbach; 3. und 24. Februar Watzenborn; 8. Februar: Dorsgill; 10.: Langs- öori; 15.: Ettingshausen; 16.: Oberbessingen; 17.: V...k- hardsfelden. 20. Februar: Geineinschaftskonserenz in Nidda. Teri: Luk. 10, 38-42.

Altenbuseck; 2. März: Kleinlinden.

Bezirk Lich.

Lich, Vereinshaus: Jeden Sonntag 12°/« Uhr: Sonn- tagsschule; 4 Uhr: Jungfrauenstunde; 8 Uhr abends: Ver- sammlung.

Bezirk Sellnrod.

5. Februar: Höckersdorf; 6. Februar, nachmittags: Sellnrod. Gemeinschaftskonferenz; 7.: Kleineichen; 8.: Grobeichen; ü.: Wohnseld; 10.:Helpershain; 11.: Köddingen; 13. Februar, nachmittags: Unterseibeetenrod, abends: Sber- Prediger Martin.

erbeten.

Jeden Freitag Kriegsgebetsstunde.

inzeigen für die Nummern 9-

feibertenrob durch

-12 bis zum 6. Februar ds.