daß Du Jesum für Verlorene gesandt hast, hier ist ! einer 1 Ja, hier ist einer, der Gnade und Erbarmen
Der gnadenreiche Gott antwortete augenblicklich auf dies Gebet des Glaubens: Glück, Frieden und Freude strömten in dies Herz, und in derselben Stunde konnte er Gott danken, der ihm Frieden geschenkt und seine Sünden getilgt hatte in dem kostbaren Blute Jesu.
Fünfundvierzig Jahre waren vergangen, als die zitternde Hand dieses Pioniers dies wichtigste, größte Erlebnis eines vielbewegten Lebens nieder- schrieb. Er schloß den Bericht mit folgenden Worten: „Die Gnade Gottes, welche mich in jener Nacht auf der Schwimmanstaltswache glücklich machte, hat mich nicht verlassen; und ich bin überzeugt, daß sie mich begleiten wird, bis mein Schifflein in den Hafen der Ruhe einläuft, um ewig bei meinem tenern HErrn zu sein." ti -
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Warum so furchtsam?
„Da sagt Jesus zu ihnen: Ihr Kleiw aläubiaen, warum seid ihr so furchtsam? ' Matth. 8, 26.
Ein Sturm hatte das Schiff ergriffen, in dem Jesus mit Seinen Jüngern über den See Genezareth fuhr. Müde von der Arbeit des Tages, war Jesus eingeschlafen. Da weckten Ihn die Jünger mit dem angstvollen Ruf: „HErr, hilf uns, wir verderben!" War ihre Furcht begründet? Gewiß nicht! Wenn sie Jesum bei sich im Schiff hatten, brauchten sie sich nicht zu fürchten. Darum tadelt sie auch der HErr und spricht: „Warum seid ihr so furchtsam?" Es gibt auch auf dem Meere unseres Lebens Stürme, die unserem Lebensschifflein oft arg zusetzen können. Aber es hat keine Not, wenn wir Jesum bei uns im Schiff haben. Aber darauf kommt alles an, daß Er bei uns ist! Ja, wenn ivir ohne Ihn ausfahren, dann können
wir leicht Schiffbruch leiden, dann kann unser Schiff stranden und scheitern. Wie viele sind schon elend umgekommen auf dem Meere des Lebens! Aber wer Jesum im Lebensschiff bei sich hat, der braucht sich nicht zu fürchten, der ist getrost und unverzagt auch im wilden Sturm. Das kann man erleben und erfahren. ^N.
Wetrus.
Auf hoher See treibt unser Nachen.
Er steigt und sinkt in Sturm und Nacht.
Die Raaen ächzen, Balken krachen,
Zu End' ist's mit der Mannesmacht.
Ist keine Hilfe zu erdenken?
Uns scheint's, als ob der Strand entstieht,
Kein Grund, den Anker zu versenken?
Kein Tau, das uns ans Ufer zieht?
Da, plötzlich kommt mit.festen Schritten Zu uns die hehre Licktgestalt.
„HErr, ahntest Du, was wir gelitten?
Nun siege Deine Allgewalt I"
Es ebnen sich die wilden Wogen,
Der Sturm wird still, die Nacht wird hell,
Und, wie durch Engelshand gezogen,
Erreichen wir das Ufer schnell.
So zeigt das Bild die ew'ge Liebe!
Das Meer — dein Herz voll LeidenHaft.
Dem Sturme gleicht das WeltgetriE:
Wie oft erlahmt uns Mut und Kraft! . Vergebens suchen wir zu landen,
Zu fassen wieder festen Fuß.
Wir liegen in der Sünde Banden,
Uns zwingt das bitterböse Muß.
Da plötzlich — wie aus Meereswellen,
Tritt unser Heiland in dein Schiff.
Nun will Er uns den Kompaß stellen,
Das Ruder saßt Sein fester Griff.
Durch Wunderkraft geht es zum Ziele,
Wir sind geborgen ganz und.gar.
Gebrochen ist der Eigenwille,
lind doch verletzt : fei-; einzig Haar. L. v. R.
Verscnnnrlüngs-Anzergen.
Bezirk Gießen. Stadtmiffion Gießen, Löberstr. 14.
' Jeden Sonntag 17s Uhr: Sonntagsschule; t Uhr Jungfrauenverein: 8' . Uhr: Versammlung 4 t Uhr. Ehri>> licher Verein junger Männer. Jeden Mittwoch 8'/, Uhr Bibelstunde. Jeden Freitag 8"? Uhr: Gebetsstunde.
Sonntag, den 20 Februar: Altenbuieck, Versammlung, ldraiieuüuude. abends s Uhr: Grüuberq; 24.
G. Februar: Dorfgill uuv Holzheim; 1 und 22. Februar: Villingen; 2. und 23. Februar: Wohnbach; 3. und 24. Februar: Watzenborn; 8. Februar:. Dorfgill; 10.: Längs- darf; 15.: Ettingshausen; 16.: Oberbessiugen; 17.: Burkhardsfelden. 20. Februar: GemeinschaftSkonferen» m Nibd«. Tert: Luk. 10, 38-42.
Februar: Beuern.
Bezirk Sich.
Sich, Vereinshaus: Jeden Sonntag 12'/. Uhr: Sonn- tagsschule; 4 Uhr: Jungfrauenstunde; 8 Uhr abends: Versammlung. Jeden Freitag Kriegsgebetsstunde.
Anzeigen für die Nummern 9—12
Bezirk Sellnrod.
5. Februar: Höckersdorf; 6. Februar, nachmittags: Sellnrod, Gemeinschaftskonferenz: 7.: Kleineichen; ».:
Großeichen; 9.: Wohnfeld; 10.: Helpershain; 11.: Köddingen; 13 Februar, nachmittags: Unterseibertenrod. abends: Ober- seiberleurod durch Prediger Martin.
:s zu in 6. Februar ds. Js. erbeten.


