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I öemeinscfoaftsblatt für fiessen* |
Erscheint wöchentlich einmal.
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Redakteur: Stadtmisstonar Herrmann-Gießen. Mitarbeiter: Pfarrer Sperber-Cassel, Pfarrer Strauß-Leipzig u. d. Predigerd. Pilaermiision. Druck v. I. El. Ducken Nachf., m. b. H., Cassel.
Nr. 7.
Sonntag, den 13. Februar 1916.
9. Jahrg.
„Du Kannst mir helfen."
Tapfer legt der Junge seine beiden Hände mit auf das Steuer, wenn sie auch noch recht schwach sind. Er wendet alle Mühe freudig an; Mut und Kraft gibt ihm das Bewußtsein, daß er dicht neben dem Vater steht, dessen starke Hand das Steuer lenkt und das Schifflein trotz Sturm und Ungewitter sicher au das Ziel bringen wird.
Heutzumerslcn Male erlaubte der
Vater seinem Knaben, mit ihm „auf See" zu gehen und ihm zu helfen; das hat dem Jungen das Herz frei und froh gemacht. Immer wieder, wenn der Sturm tostunddie Wellen spritzen, tönt es ihm im
Herzen: „Der Vater hat mich gerufen und will
mich brauchen." Deshalb läßt er den Mut nicht sinken, wenn die Hand auch mal erlahmt; deshalb blickt er immer wieder und wieder * vertrauend und dankbar zum Vater auf.
Wißt ihr, war- um der Knabe so ganz besonders beglückt darüber ist, daß gerade heute der Vaicr ihm zurief: „Komm mit du kaunstmirhelfen"? Weil er des Vaters Liebe und Vergebung darin sah. Er hatte am . Abend vorher den Vatersehr betrübt durch Eigensinn und Ungehorsam. Er wollte sich nicht dem Willen des Vaters fügen. Trotzend saß er ans der Ofenbank, bis er mürrisch in die Schlafkammer schlich, um sich zur Ruhe zu legen. Aber fand er Ruhe? O nein, er trotzte in De-


