Ausgabe 
6.2.1916
Seite
4
 
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hört, verstockt eure Herzen nicht." (Ebr. 4, 7.) Das Heil ist erkauft und wird dir geschenkt. Jesus selbst hat es errungen durch Seinen Tod am Kreuz, aber wenn du diese Gabe haben willst, mußt du sie dir aneignen. Die Gabe ist da, sie ist für dich; sie lostete Gott das Opfer Seines Sohnes, sie kostete die Schmerzen, die Todesangst und das Verlassen­sein des Sohnes Gottes am Kreuz auf Golgatha. So kostbar ist sie. Es ist die Gabe des ewigen Le- bens. Wenn man sie nicht annimmt, so mißachtet man die Liebe Gottes, Sein Wohlwollen, und man weiht sich selbst dem ewigen Tode und den ewigen Qualen. Du wirst dich niemals vor Gott entschis- digen und sagen können: Ich konnte nicht, ich war zu arm und elend. Man ist niemals zu arm, um ein Geschenk zu bekommen.Die Gabe Gottes ist das ewige Leben durch Jesum Christum unseren HErrn." (Röm. 6,23.)Wen da dürstet, der komme, und wer da will, der nehme das Wasser des Lebens umsonst." (Offb.22,17.)Glaube an denHErrn Jesum Christum, so wirst du errettet." (Apg. 16.) Aber glaube heute, morgen ist es vielleicht zu spät. S. S.

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Aalscher Dank an unsere Helden!

Wen packt es nicht immer beim Anblick unserer Feldgrauen, wenn ste den Arm in der Schlinge oder am Stock oder am Krückstock durch unsere Straßen gehen! Das sind die Männer, denen wir Heimat, Frieden und Arbeit zu danken haben, eine grenzenlose Dankesschuld I Man wetteifert, sie etwas davon verspüren zu lassen. Und doch, wie oft wird ein falscher Weg eingeschlagen, um ihnen die Dankes- schuld abzutragen I Die Generalkommandos haben scharfe Verfügungen erlassen müssen, um die Ver­wundeten vor falschem Dank zu schützen, der sich darin kundgab, daß man die Verwundeten zu Alkohol- genuß einlud, so daß sich die schmerzlichen Folgen

davon auf den Straßen zeigten. Solche Gedanken­losigkeit müßte mit allen Kräften bekämpft werden. Wir wollen es nicht wieder erleben, daß, wie nach dem Siebziger Kriege, mancher unserer tapferen Soldaten zu Hause verkommt, weil die Heimat es ihm nicht besser zu danken weiß als durch Schnaps und Freibier. Gewiß wollen wir denen, die für uns Wunden empfangen haben, danken, aber mit ein paar bezahlten Glas Bier, einem entehrenden Trink­geld und einem bißchen wohlfeiler Sentimentalität ist nichts getan I Sollte nicht jeder, der nur den ehrlichen Willen hat, seine Dankesschuld abzutragen, andere und bessere Wege finden?

Mit jeder Not darf man zu Jesu gehen.

Ob Krankheit. Sünde oder Schmerz uns drückt;

Doch nur der Glaube darf die Hilfe sehe».

Und wird von Jesu Allmacht hochbeglückt.

Nur denke dran, zu jeder Zeit und Frist,

Daß wahrer Glaube auch von Herzen dankbar ist.

Ch. F.

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Das teure Landgut.

Zwei Herren ritten an einem prächtigen Hause vorbei, das von herrlichen Anlagen und großen fruchtbaren Feldern umgeben war.Wieviel mag dieses Hans wert sein?" fragte der eine. -Ich weiß nicht, was man jetzt dafür bezahlen würde; hingegen ist mir bekannt, was es dem letzten Besitzer kostete."Was denn?Seine Seele." Eine feierliche Pause folgte der kurzen Antwort; der Frager hatte noch nie darüber nachgedacht, daß man über dem Trachten nach Reichtümern und Dingen dieser Welt seine Seele einbüßen kann. Und so geht es leider vielen.

K.

Vers aninrlungs-Anzeigen.

Bezirk Gießen. Stadtrnifsion Gießen, Löberstr. l4.

Jeden Sonntag l'A Uhr: Sonntagsschule; 4 Ubr: Jungfrauenverein; 8'/« Uhr: Versammlung, 47* Uhr: Christ­licher Verein junger Männer. Jeden Mittwoch 8'/, Uhr: Bibelstunde. Jeden Freitag 87* Uhr: Ge betsstunde.

Sonntag, den 13. Februar: Frauenslunden in Nordeck und Wißmar, abends 8 Uhr: Grünberg; 15.: Altenbuseck; 16.: Kleinlinden, Frauenstunde.

Bezirk Lich.

Lich, Vereinshaus: Jeden Sonntag 12V» Uhr: Sonn- lagsschule; 4 Uhr: Jungfrauenstunde; 8 Uhr abends: Ver- lammlung. Jeden Freitag Kriegsgebeisstunde.

Anzeigen für die Nummern 912

6. Februar: Dorfgill und Holzheim; 1 und 22. Februar: Villiugen; 2. und 23. Februar: Wohnbach; 3. miß 24. Februar: Watzenborn; 8. Februar: Dorsgill; 10.: Langs­dorf; 15.: Ettingshausen-, 16.: Oberbeisingen; 17.: 'Burk- hardsfelden. 20. Februar: Gemeinichafrskonferenz 'in Nidda. Text: Luk. 10, 38-42.

Bezirk Sellnrod.

5. Februar: Höckersdorf; 6. Februar.' nachmittags: Sellnrod, Gemeinschastslronferenz: 7.: Kleineichen; 8: Großeichen; 9.: Wohnfeld; 10.: Helpershain; 11.: Köddingen; 13. Februar, nachmittags: Unterseibertenrod, abends: Obe» seiberienrod durch Prediger Martin.

bis zuin 6. Februar ds. Js. erbeten.