Gin Urteil über „Jüröitten".
Der „Gemeinschaftsbote" schreibt:
„Unter diesem Namen ist bei der Buchhandlung der Pilgermission in Gießen zum zweitenmal ein Büchlein erschienen, auf das wir die lieben Leser des »Gemeinschaftsboten- ganz besonders aufmerksam machen möchten. Es will eine Handreichung für Beter sein und gibt für jeden Tag des Jahres 1916 einen wichtigen Gegenstand an, der fürbittend vor den Herrn gebracht werden soll. Um einen kleinen Einblick zu gewähren, greifen wir auf Geratewohl eine Woche heraus und setzen die dafür bestimmten Gegenstände hierher. Wir trafen die Woche vom 19. bis 25. März 1916.
Sonntag. — Wortverkündigung : Bitte, daß das Evangelium der Freiheit auch in Gefängnissen und Zucht. Häusern willige Ohren und Herzen finde.
Montag — Die christliche Familie: Bitte, daß Väter und Mütter ihre Erzieheraufgabe recht erkennen und ihren Kindern mehr durch den Wandel als durch Worte predigen möchten.
Dienstag — Jugendarbeit: Bitte, daß unsere
Söhne zu wahrer Männlichkeit. unsere Töchter zur Einfachheit und Häuslichkeit erzogen werden.
Mittwoch. — Heidenmission: Bitte um Befestigung .und Erbauung der jungen Christen auf allen Missionsgebieten.
Donnerstag. — Sittlichkeitsbestrebungen:
1. Dank für die gesetzgeberischen Maßnahmen gegen den Mädchenhandel.
2. Bitte um Befreiung der armen Opfer aus den Sündenhäusern.
Freitag. — Das Diakoniffenwerk:
1 . Dank für den gesegneten Dienst der Krankenschwestern.
2. Bitte um fromme Jungfrauen für den Diakonissenberuf.
Sonnabend. — Die Bibelleser : Bitte für alle Bibel- leser um Erleuchtung mit dem Geiste Gottes.
So wechseln die Gegenstände täglich das ganze Jahr hindurch. Jedesmal ist ein sehr treffend gewähltes Bibel- wort vorgedruckt, das in den Gegenstand hineinleitet und
den Bitten biblischen Grund gibt. Außerdem ist für k : Tag ein Abschnitt zu fortlaufendem Bibetlesen angegetu».
Der erste Jahrgang des Büchleins 1915 wurde von verschiedenen Männern der Gemrinschastsbewegung freudig be- grüßt und warm empfohlen. Gleichwohl fand das Büchlein bei der gläubigen Gemeinde nicht überall das rechte Verständnis und den so sthr wünschenswerten treuen Gebrauch. In dieser Tatsache liegt leider ein Zeugnis von der Armut an gesundem geistlichen Leben. Je ernster die Zeit wird und je näher wir dem Ende, kommen, desto nötiger ,st es aber, daß die Gläubigen rechte Beter werden, Priesterseelen, Me die Sache des Reiches Gottes und die Nöte der dem Gericht eutqeqenreifenden Welt vor den Gnadenthron tragen und mit dem himmlischen König besprechen. Mir persönlich wurde das Büchlein zu einem Segen und zur Bereicherung meines eigenen Gebetslebens.
Ich traf hin und her gläubige Seelen, die alleinstehend sind Es ist so still um sie her. Sollten nicht gerade sie in besonderer Weise berufen sein, sich dem Gebet und der Fürbitte zu widnien? Das würde ihr Leben reich >i»d fruchtbar machen; sie könnten dazu beitragen, tue -lege nn Reiche Gottes zu gewinnen. Für sie ilt das Buchlein. Möchten sie der greis n Hanna gleich werden, von der wir Luk. 2 lesen; die kam »immer vom Tempel, sondern diente Gott mit Fasten und Beten Tag und Nacht. — £>«0* wir nicht Familien, in denen Hausandachten gehaN'.n werden? Haben wir nicht Gebelsstunde» hin >>nd brr.' Benützet auch da das Büchlein; es weitet den Buck das Herz und schafft einen wohltuenden snlchen -ustzug
Gott gebe es! . . _
Der Preis von »Fürbitten- ist 50 Pfg, ,n b-,seren» biegsamen Einband 60 Pfg." 2- W i.l l f r i e d.
Aufwärtsleser erhalten „Fürbitten" portofrei. Bei Bestellung sendet man am besten den Betrag >ir
Marken ein. _
Buchhandlung der Pilgermisston Giehen.
K
Versammlungs-Anzeigen.
Bezirk Lich.
Bezirk Gießen, Stadtmission Gießen, Löberstr. 14.
Jeden Sonntag 17» Uhr: Sonntagsschule; 4 Uhr: Jungfrauenverein; 87* Uhr: Versammlung. 47- Uhr: Christlicher Verein junger Männer. Jeden Mittwoch 87- Uhr: Bibelstunde. Jeden Freitag 87- Uhr: Gebetsstnnde. In der Gebetswoche jeden Abend im Vereinshaus Gebetsstunde.
Sonntag, den 2. Januar, abends 8 Uhr: Versammlung in Grünberg; 4.: Altenbuseck; 6.: Klein- linden.
Lich, Vereinshaus: Jeden Sonntag 127* Uhr: Sonntagsschule; 4 Uhr: Jungfrauenstunde; 8 Uhr abends: Versammlung. Jeden Freitag Kriegsgebetsstunde.
2. Januar: Dorfgill und Holzheim; 4. und 25. Januar: Ettingshausen; 5. und 26. Januar: Oberbessingen; 6. und 27. Jcnufar: Burkhardsfelden; 11. Januar: Villingen; 12.: Wohnbach; 13 Watzenborn; 18 .: Dorfgill; 20.: Langsdorf. 6. Januar: Gemeinschaftskonferenz in Nidda, Dext. Vvy. i, 43—51.
Anzeigen für die Nummern 5—8 bis zum 16. Januar ds. Js. erbeten


