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Ost brauset das Leid wie ein Sturmwind schwer Über- Schifflein des Lebens im wogenden Meer, Bricht Masten und Steuer und treibt es hinaus Ins Dunkel der Nacht, in das Wellengebraus.
Da zagt dann die Seele und bäumt sich auf: Warum soviel Leid auf dem Pilgerlauf I Warum, o, warum solch Sturmesgebraus?
O war' ich daheim, war' das Wandern schon aus l
Aei stürmischer Aahrt.
O, wie sehnen wir uns hier
In dem Weltgebrause
Recht von Herzen, HErr, nach Dir
Und dem Vaterhause l
Sehr beschwerlich wird die Fahrt,
Uns wird angst und bange,
Doch wir fleh'n nach Kindesart r O verzieh nicht lange I
O du töricht Herz, stell dein Klagen nur ein,
Denn ein Christ sein, heißt Kämpfer auf Erden hier sein; Und Sturm und Wogen und Trübsal und Leid Helfen weben der Seele ihr himmlisches Kleid,
Und was Gott dir auch schickt, ist dir heilsam und gut, Fahr getrost nur heraus in die tosende Flut!
Siht E r mit im Schifflein, das Steuer zur Hand, Dann bringt Er dich sicher zum himmlischen Strand.
Wenn es ringsum tost und stürmt, Wenn auf wildem Meere Woge sich auf Woge türmt,
Starrt der Blick ins Leere —
Dann verzagten wir sofort,
Wären ganz verlassen,
Würde nicht, o starker Hort,
Uns dein Arm umfassen.
Drum braust auch das Leid wie ein Sturmwind schwer Übers Schifflein des Lebens im wogenden Meer, Bricht Masten und Steuer und treibt es hinaus Ins Dunkel der Nacht, in das Wellengebraus:
Will dennoch nicht zagen, will Jesu vertrau'n,
Will in Stürmen und Not auf den Helfer nur schau'n; Er führe mein Schifflein mit mächtiger Hand Durchs wogende Meer an der Herrlichkeit Strand.
G. Holzhey.
Meister, groß und wundersam,
Wer kann dich ergründen?
Uns ergreift gerechte Scham Wegen unsrer Sünden.
Doch du hilfst uns herrlich fort — Immer, immer weiter,
Wo wir landen dort im Port,
Wo es ewig heiter.


