Ausgabe 
28.11.1938
 
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fid) fctjnte.

iürd)tete, 'Dlattljla» janibelt. Aber hüll« er

Der Urlaub der Leutnant» von Rabenau wurde keine ungctn bte Nreude Der Krieg in Böhmen und Mahren und Schlesien ging schon in» ,wette Jahr Prag und Kotin, Leuthen auch waren geschlagen, wo, Got^ei" geklagt, all? Kiihnhett und alle Meriten nicht» Hatter. hel en wollen gegen die Kriegskunst des Potsdamer Königs und den Leichtsinn de« tiotfirhifler». Dem hatte die Kaiserin nun glücklich da-> Handwerk ge> ' legt Wenn es ums Reich ging, mußte aud) ein SchwagerMarchThereflas bran glauben Aber die Soldaten schmolzen dahin wie der Schnee in der Sonn? lieber vierzigtausend Mann hatte Leuthen allein gekostet. In den schlechten Winterquartiere» gab« Seuchen und Krankheiten. Sogar Garnison in Wien schlte es manchmal an Ossizieren. So zog man von Zeit ui Keit aud) die Beurlaubten zum Wachdienst heran.

Hätten lieber die Nacht durchtanzt oder sonst In Srcubeni ocrbradjt, Die Leutnant», statt Ronde zu gehen im eisigen Schneesturm. Inden böhmischen und schlesischen Dörfern gab es der Madel nicht genug für die Leutnants

Da »^nannte man dann Urlaub I Aber was war da zu tun? Maul halten und metterdtenenl Wie es allezeit bei den Soldaten gewesen. Das war zu Wien nicht anders als in Potsdam.

War nur ein Glück, daß es Hauptleute der Wachkompanien gab, bie au,mittig ein Auge zudrückten oder zwei, wenn einer der Jungen gleich drei oder vier Stunden auf Ronde blieb und nicht Irt die Wachtstubc kam. AqIü e« |a verbot bl« sänge Brut, bah man ihr hier in Wien burch die ' '"Äuch°der Hauptmann Falkenstein, der heute mit der dritten Kompanie bet, Regiments Bärenklau die Burgwad)- hatte, verstand sich draus, die

wenn »md miteinanb durch da« ganze ße<ben_ton3en (orten - Und I wissen» das weid allein niactL» ha t auch nM Weinhöndler.Sie

Mit Ihnen kann man ntt reDenl muminie . v & &{9 mad)en mir |a den Brand J /,. ginftarrte Dann zog er die I

Wachsziehermeisters der schweig«nd >wr sich I rr. 8 « vcr.

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t^SEKcSrSSSB I Stuben .ir mehr!" fauchte der Weinhändler

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l*lK'3S«ÄS«^id)"n ~l »«« !»«i,chb-; U. d.» ich»---» M»i7lock üb d? Beine zog, den Mantelkragen hochschlug und nach ö , «u7°l ari f meinte er wieder versöhnlicher.Brand, ich hab

P Itsche m.d Zug rn im>'. e^ Mn-« Er tippte mit dem Zeige. SeJ'^'bk ÄnUaube au» Krensell. So eine kleine Spur Berachtnng

in der Gassenschlnd/t gegen da» Schottentor.

Wopsragte der Häuptling und schnitt sich eine Scheibe vom Kommiß. ÄS« 2 ft"ff Ä ft» SWS S BQ|| W'S W M M W

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Dienst erst am Morgen, bevor er nach Hause geht.

Na?" meinte der Hauptmann zweiselnd.Es gibt da Unterschiede. Aber sortst recht haben, Amseder-Wer ist übrigen» General ctu,°ur? "Der Hadikl" krähte vom andern Tisd-ende her der Kornett, dem n ch keinHaarslaum unter der Nase wuchs. «,lh,

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Hauptmann Falkenstein wurde nervös. Es gab, wie gesagt, umer MWNMW

Der Premier antwortete gleichmütig.Soviel .ch wem, pr li "*ä k S<. * » fttiä

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Der Sefonbeleutnant fragte:Weiß man eigentlich, wer die MU«

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bes Potsdamer Königs und der deutschen Kaiserin.

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11(<K q«Vr mirbfl schon sein?" lachte der Premier und trank.Ein Kom> .ätä ft üfc- ».' if ÄftS S Zi...

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ibr ma»? Heiratskonsen» für die kaiserlichen DHlMers!

Wieder brüllte die Tafelrunde vor Bergnügen. Der Kompaniealtes hieb mit der flachen Hand auf den Tisch undA ^kmnenb: An d,r ist ein Spürhund verlorengegangen, Bogel sang I Die VMZiere I 0

Plößllch verstummten sie, fuhren mit stampfendem Schlag b Stühlen hoch, standen stramm. Der General von Hadik stand in Der I Tür:Die Messieurs scheinen sa guter Lmme zu sein lkn,.

Der Hauptmann trat vor, baute sich auf, meldete.Jhro 13 ,

Wachtkompanie vom Regiment Bärenklau, sünsundachtzig Man , O^Di^M^uen Rmchö'ögelaugen des Hadi« musterten streng die fünf kerzem geraden^Geftälten in kveißem und blauem Tuch Dann fragte er scharf- J3d) sehe nur vier OffiziereI - Wo .ft der fünfte?

| - (Fortsetzung folgt.)

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tarn Seit einer Woche war ohnehin nichts mit ihr anzufangen. Bor

TX-**** ft!I die Körb -mit den Lebzeiien nod) rechtzeitig in die Hoskuchel tragen hat? Do? är Io a G schicht! Und aus die List i» auch kein rechter Berlast mchr^Wie verhext 1« seit einer Wochen-" Dann aber fragte er un- vermittelt:Was soll Id) tun, Wimmer?

Der kleine Regenschvri blieb stehen. Er nahm den Meister an einem Knops seines Pelzes und sagte:Biel Geld i» (djon, Brand. Aber in d Ehestand soll man seine Kinder halt nlt zwingen.

Die beiden Grenadiere am Burgtor l^luaen frlerenb »lt benimi unb benoten ild) spähend vor, ob nicht am Ende eine Ronde ober fonft ein-bor geletzter sie bei ihrem vorschriftswidrigen Tun entdeckte. Aus der Wachstube

Mb 'die'b/iden ^Spaziergänger am Burgtor vorbeikamen, blieb der Regenschori zum zweitenmal stehen, wandte den Kops, fragte behutsam, teilnehmend:Gelt, du hast sa g sagt, Brand?

Mmm.. un»...« Ä

Wieder mußte er an die große Liebe denken, nach der die Elisabeth Biand