Christine von
rUrsL^henmnbnCn runben Tisch. berWfior tränt mit.üonbem Rot-, wein und sah Christine von Zeit zu Zett prüfend von der Seite an.
Sie heiraten früh. Rucktasch", sagte er. ,Zch wußte gar nicht, daß Sie ""S'lÄ »-I »I« kennenlernte, von mir verlangt, daß ich mich mit ,hm in der Garnisonkirch in Potsdam trauen lasse."
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zwanzig bat man eben mehr Mut als mit vierzig ffhriftine 0 (Er'iählen Sie e*was von meinem Großvater , bat Christine, glaube er dätte zu beidem sa gesagt, zu Milotti, dem Maler, und zu der '^RottÄach'lä-delte- „Sicherlich, obwohl er zweifellos über dos Heiraten 'eine besonderen «.danken hatteI Als dieses Lokal noch^""ders lag hat er an diesem runden Tisch alle Dienstag gesessen. Aber >ch null Ahnen
janstem Atem über die Uferstraße. Das Laub der Kastanien schimmerte
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da ziemlich schlecht. e?ne^ganz"kleim° Zeichnung von ihm darauf.
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Dieses: Stirb und Werde, Bist du nur ein trüber Gast Aus der dunklen Erde.' Euer Wohl, Kinder!" *
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WMMEMUr herum, hielt sie mit seinen Händen ein wenig von PJ nimm, Christinei Es ist zwar unerträglich, du wirst Mit ,eoem ^age 60bS: iÄSiÄfi*.®“ '« ’ÄlttSS'SS MM.ll an b-r LSlch mS nämlich nach choule. ich bin d« Mdch-N
Das Atelier in der Lützowstraße war ganz verändert. Man hatte sily mit dem Wirt geeinigt, einen Teil der Möbel übernommen und vieles dazugekaust Aus dem Schlafzimmer von Milotti war rin Eßzimmer ge-
eine gedruckte Einladung zu rinem Maskenfest.
Christine sah ihre Briefe von außen an, ehe sie "blegte. „Ach, Hans, ich glaube, es ist ein Auftrag Darunter! Die Bank schreibt auch, was to0 TOHoth half'chr'beim Ausziehen des Jacketts. Als er hinter ihr stand, nahm er sie einen Augenblick ganz leicht in die Arme. Sie bog sich zurück. ®' R>Ä M. »dd.: „ch.»., da
I weißt ich bin neugierig! Hans, ich muh die Briefe seht lesen! Hans, du lollli 'vernünftig sein ich muh mindestens den Bries von der Bank lesen!
Vernunft an, du läßt einen noch nicht einmal Briefe lesen! Wie |ou oas ""^Sie^rih sich^ los und ging in das Atelier. Dort ux>r >hr Lieblingsplatz in einem tiefen Sessel dicht am Fenster. Man sah von hier durch ine hohe Schribe über Den ganzen Platz mit seinen herbstlichen Baumen, man sah ^enÄ Nchch-n. das neben dem Sessel
stand, öffnete einen schweren Büttenumfchlag, der ein Wappen trug und Überfian5bie93mlIrbnn)Q9! Lady Grace freut sich, uns heute abend zu sehen, und" will mit mir die nächste Sitzung verabreden. Hans, hast du eigent- lid) e^™Q®a^ltn^rc^Qg ®it Mr, du Strolch!" sagte Milotti. „Ich will nur etwas mit dir haben, und ich werde nur etwas mit dir haben! Deine
$U1sTOi'faHl blieb stehen. Er streichelte ein paarmal die. schmale Schulter, !an^n.g|ÄiS1iriröt& Me •"SÄ*** •* SÄ«.. NWI. d» d-mm.,
kehrten sie um und gingen wieder mit grohen langfarnen Schritten den , üserweg zurück. Milotti sang plötzlich mit seiner klaren, hübschen Stimme.
fiätt’ ich Gut und hätf ich Geld, Zog' ich mit dir in Me Welt. Hab' nicht Geld und hab' nicht Gut, Kauf ich einen Narrenhut,
Oh, Christine ..." .
Dann sagte er, indem er Ihren Arm preßte: „Christine, ich weiß, wie
Die' surchtbarei?vier Jahre, das Entsetzen, als man zuruckkam, und nun, Christine, — darf Ich fluchen, Christine?
„Wenn's dir Spatz macht kannst du alles tun was du willst!
Also hol's der Teufel, Christine, ich bin glücklich!
Er fah plötzlich, als sehe er es zum erstenmal an MefemAbend, Christines S«WA HÜ S
ri»zÄ mä g3 märe gut gewesen, wenn ich meinen Vater noch hatte sehen Innern | <1m tor aen tiä te r die Heirat mit einem Maler me erlaubt .. Lassen m?r den allen Herrn ruhen, er hatte ein schreckliches Leben - sein Leben, yjans, ich will meines, du wirst noch erschrecken, wie sehr ich meines lCb6i”roaren fast bis zur Potsdamer Straße gekommen. Christine hielt: llns ;ebt wollen wir beide ganz allein eine ganze Flasche Jtotwein trinten" an bemheften, Mr in dem Lokal ist da irgendwo in der Potsdamer Sttaße Ich gchube es besteht noch. Ich habe da mal Speisekarten mll Zeichnungen von Großvater verkauft. Uebrlgens, die Villa l)°be ich auch zu,n Verkauf gestellt. Ich kann da doch nicht wohnen, und> wir beide wollen hnrt nicht wohnen Außerdem, wir bekommen ja die Villa doch nicht tret. Es ist v elllich" falsch wenn ich nachdenke, was der alte Graefer sagte, kommt es mir vor als sei es salsch! Aber was soll man tun?
Die alte Weinstube lag in einer Nebenstraße. An den Ästchen fußen «.«.“X H«ft"».> M »»«. Di. »d-nchlnn,
war schlecht. An einem Ecktisch aber faß Professor Rottenbach.
ffr (ah erstaunt auf, als er Christine und Milotti erblickte.
Sie streckte ihm die Hand hin und schüttelte die seine mit festem Dru . Während sie noch seine Hand hielt, sagte sie: ..Herr Professor, dies ist mein Verlobter, Hans von Milotti, auch ein Maler. Wir wollen in ganz
ßab?D®rneC hat einen so schönen Mund, Hans, und ich habe einen so häßlich geradezu ein Skandal, wie eine Frau. Me latent
hat'und de zeichnen kann, so salsch über Münder spricht! Dieser Mund ^on der LÄ>y Grace- ach, wenn man ihn küßt, öffnet er sich ein wenig, unb sie schließt dann die Augen, und das Ganze ... man denkt an das Ganze nicht meh? Dein Mund, Christine ist wie ein Befehl, wie^n fBefebl zur'Liebe, und wenn man ihn einmal geküßt hat Christme ...
auf Hans! Ich werde dir die Erlaubnis entziehen, in dieser Weise mit mir zu sprechen! Außerdem laß mich jetzt wirklich lesen.
Mllotti"ging ^zu $ber ’ Staffdet^'auf der bas angefangene Sito eines iunaen Menschen von sechzehn Jahren war, bem Sohn bes englifdjen Bot° ichafters Der Jüngling stand nachlässig da, das weiße Wollbemd war am kivls aeöffnet, die blauen Augen fahen in eine unbestimmte Ferne. Hinter ihm war die Andeutung einer Landschaft, eine Herbstlandschast in merkwürdigen rostbraunen Farben.
(Fortsetzung folgt.)


