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GiehenerZamilienblätter
________Unterhaltungsbeilage zum Eichener Anzeiger
Jahrgang 195Z Montag, den 2. August Hummer 59
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y*«i «-“t »“““«•>, uuyeuu 6u meinen. isr zergre uns seine verstümmelte rechte Hand, sie war ihm auf der Jagd durch einen Unfall zerschmettert worden. „Wie beneide ich Sie, Graf", sagte er, „daß es den Fuentes vergönnt ist, ihren Namen neuerdings in das Buch der Geschichte unseres Landes einzuschreiben. Wie gern hätte ich neben Ihnen gegen diesen niederträchtigen Feind gekämpft."
„Obzwar es auch unter ihm Männer gibt, die man achten muß", fuhr er nach einer Weile nachdenklich fort „Keine Franzosen freilich! sondern Deutsche. @5 sind Deutsche gewesen, denen wir es verdanken, daß wir so glimpflich davongekommen sind."
Ich war neugierig, mehr darüber zu hören, aber der Graf Mereador lenkte ab, als ob er in Gegenwart seiner Damen ungern davon spräche. Erst als uns die Frauen verlassen hatten, und wir allein beim Wein saßen, begann er zu erzählen.
„Ja, ich verdanke es Deutschen, wenn ich Ihnen ein Dach über dem Kopf anbieten und wenn ich Ihnen etwas zum Essen und ein Glas Wein vorsetzen kann. Ich verdanke ihnen sogar noch viel mehr."
Ein deutsches Regimen, hatte auf dem Durchmarsch nach Zaragvssa in dem Schloß Quartier genommen. Es hielt strenge Manneszucht, und die Offiziere baten von allem Anfang an, ihnen die geringste Verletzung der Gastfreundschaft und jede Unzukömmlichkeit anzuzeigen.
„Freilich, Krieg ist Krieg", sagte der Graf, „damit muß man sich abfinden, und der Leutnant, der als Platzadjutant für die Ausbringung der Lebensmittel und des Pferdefutters zu sorgen hatte, mußte feinem Befehl nachkommen und ein Verzeichnis der Vorräte aufnehmen.
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h'mnAsA‘lilt vernichtet, des Marschalls eigene Pferde ,le Gefangenen, die man vorher bei einem en in den Flammen umgekommen.
n den Franzosen mit in die Luft geflogen, en vor den Bestien fliehen müssen", sagte es erzählte. Er kam hinter der geschwärzten iner Brandruine hervorgekrochen. Um den Tuch.
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®r mochte recht haben. Gegen Napoleon hätte ich einen Kampf wagen können, ein ebenbürtiger Gegner, ich hatte Europa hinter mir — der Inquisition war ich nicht gewachsen.
Siebold wandte sich an Fuentes: „Was ist Ihre Absicht, Graf?"
„Bei Calatayud haben sich etwa zweitausend Mann Freiwillige aus Aragonien gesammelt. Ich soll sie nach Zaragossa führen. Palafox braucht dringend Verstärkung."
„Nehmen Sie Goya mit!"
„Willst du mitkommen, Francesco?" zögerte Miguel.
Er kannte die Blätter, auf denen ich meine Anklage gegen die Greuel des Krieges erhob. Aber er wußte nicht, daß ich längst eingefehen hatte, diese Greuel seien ebenso unvermeidlich, wie irgendein Naturereignis, wie Erdbeben, wie Wirbelstürme, wie Springfluten. Was für eine Dummheit, irgendeinem Mann ober einem Volk die Schuld an einem Krieg beizumeffen! Nicht Menschen machten die Kriege, auch darin hatte Siebold recht, es waren bluttruntene Teufel, glotzäugige, rüffeltragende, icibelzähnige Dämonen, die über die Menschheit herfielen, um sie zum Krieg untereinander zu Hetzen.
„Du mußt ja nicht kämpfen", meinte Siebold. „Du brauchst nur die Waffen zu ergreifen. Aber du muht fort von hier. Und einem Mann, ner gegen Frankreich die Waffen trägt, wird auch die Inquisition nichts inhaben können. Jeder Freiheitskämpfer hat einen Anspruch auf einen vollkommenen Ablaß aller Sünden. Die Kirche erläßt ihm alle Verbrechen, Ehebruch, Betrug, Mord — auch das deine."
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Ireuel des Krieges durch meine Einbildungs- fen zu können, aber ich sah mich von der s was ich zu erdenken vermocht hatte, war Wildheit des Lebens. Und es geschah, daß in irgendein anderer die naturfjafte Unver- innte, über die Gestalt, die ihm die Men- entftanb. Aus dem Entsetzen wurde eine daß ich die Menschen von der Verant- , unb begann Recht und Unrecht zu oer- f «ten jenes allein zuzugestehen.
.. mar ,n au ven Ortschaften, durch die wir kamen, um die
Trümmer wegzuräumen und die Toten zu bergen. Einige verlassene, k. >!che Greise hockten in den Schutthausen, nur ab und zu schlich ein Bauer, der in den Ruinen herumgestöbert hatte, hervor und schloß sich uns an, nachdem er einige Worte mit unseren Miquelets gewechselt hatte. Unjer kleines Häuflein wuchs anr und wir waren etwa ^wanzia Mann stark, a!s wir das SehloA des Trafen Son (Caspar Mereador unweit Calatayud erreichten.
,. Wir staunten nicht wenig, es in einigermaßen gutem Zustand zu finden. Einige zersplitterte Türen hingen schief in den Angeln, Fenster waren eingeschlagen, zwei oder drei Zimmer waren ausgebrannt und eines der Hofgebäude lag ganz in Trümmern. Aber immerhin: diesen Besitz hatte der Krieg nur gestreift.
Im Hof kam uns der Schloßherr entgegen. Hinter ihm standen die Gräfin und feine Tochter, und das Mädchen trug einen Teller, auf dem Brot und Salz lagen. Der Graf sprach mit gemessener Höflichkeit einige Worte der Begrüßung, dann brach er ein Stück des Brotes, tauchte es in Salz und reichte es Fuentes. Miguel aß drei Bissen, brach dann selbst von dem Brot und gab es in Salz getaucht dem Grafen.
Dann tauschten sie ihre Messer gegeneinander aus und küßten einander schließlich auf beide Wangen.
„Es ist eine uralte Feindschaft zwischen den Fuentes und den Grasen Mercador", sagte Miguel, als wir in dem Zimmer allein waren das man uns angewiesen hatte. „Einer der Ahnen des Grafen, ein wüster ^bnsch, hat einft, .in. den Straßen Valencias einen armen Narren, einen Blodsinnmen her nirht rnf* nenun nu=moi*o„ »«««.4«
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„Wir warten nur noch auf ein Pferd", sagte Fuentes, „dieser Sennor bmmt mit uns."
Nach einer kleinen Weile tarn Gabriel mit meinem Cid, den er indischen aus dem Stall in der Stadt geholt hatte.
Wir saßen auf und beim Anbruch des Tages hatten mir schon die Stabt umritten und ein tüchtiges Stück der Straße nach Gundalajara »»rückgelegt. Es war nicht nötig, Vorsichtsmaßregeln anzuwenden, die 1 mgebung Madrids war frei von Franzosen. Sie hatten sich nach den wrdlichen Provinzen zurückgezogen, aber der Weg, den sie genommen lottert, war eine breite Bahn der Zerstörung, der Greuel und des Todes.
Die Bäume waren niedergehauen, die Weingärten verwüstet, Es lauert ein Menschenalter, bis ein Delbaum heranwächst, in einigen Jpunben ist sein Holz vom Lagerfeuer verzehrt. Die Dörfer waren -Trümmerhaufen, unter verkohlten Balken lagen Menschenleichen, bie t"ler Tiere verpesteten bie Luft.
(Sunbalajara lag zur Hälfte in Schutt. In den Kellern schwammen l«re zerschlagene Fässer auf dem ausgelaufenen Wein. Zertrümmertes Hausgerät versperrte die Straßen, tote Hühner und Schweine stanken »we Verwesung zum Himmel.
Den Corregidor der Stadt, der mit seinem Stab, dem Zeichen der J-eriäjtsbarteit, den Franzosen entgegengetreten war, hatte ein Pariser unroift ohne Umstände mit einem Schuß niebergestreckk. Dann hatten n ^trunkenen Mordbrenner die Pulverfässer, bie auf bem Marktplatz '""den, entzündet. Die Häuser um den Platz waren eingestürzt, der
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