Jahrgang <951
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„Wenigstens, wann hast bu dein Gold weggegeben?" Eugenie schüttelte den Kops,
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jielin* Iwerl fei Denn die und die al» toi ad) meifl ms, dem in mol k eilig ««
® er ©olb hingeben! Denn bu hast es boch jcinanbein gegeben, was?" Eugenie blieb ungerührt. . , , v
"Heil inan je eine solche Tochter gesehen! Bin ich bei» Baier ober lW? Wenn bu es angelegt hast, hast bu eine Quittung bekommen .
. „Glaub es mir frei, ja ober nein, bamit zu machen, was mir gut Ihlen? (gehörte es mir?"
„Aber bu bist ein Klub."
><®in großjähriges."
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Sie kam ohne zu zögern, nachbem sie ihre Mutter beruhigt halte.
„Tochter", sagte ©raubet zu ihr, „bu wirst mir sagen, wo bei» Schatz Ist."
„Bater, wenn Sie mir Geschenke machen, über bie ich nicht uöltig Iiierrin bin, nehmen Sie sie zurück", antwortete kaltblütig Eugenie, holte len Napoleon um» Kamin und hielt ihn hin.
Granbet riß den Napoleon an sich und ließ ihn in seine Tasche [leiten.
„Ich glaub's wohl, baß ich dir nichts mehr schenken werbe. Nicht » uiel!" jagte er und knipste mit bem Danniennngel gegen seinen Vif- Ifahn, „Du verachtest also deinen Vater? Du hast kein Vertrauen zu um? Du weißt also nicht, was ein Vater ist? Wenn er nicht alles für lirl) ist, Ist er nichts. Wo ist dein Gold?"
„Vater, ich liebe Sie und achte Sie trog ihrem Zorn; aber in aller | iiescheidenheit mache ich Sie daraus aufmerksam, baß ich zweinnbzwanztg 11 -rnhre alt bin. Sie haben mir zu oft gesagt, baß ich münblg bin, als iLlaß ich es nicht wissen sollte. Ich habe, mit meinem Geld getan, was 11 rn i p itai .i .....v f.; ... fri i . r i .< „ t l; 14 **
n einer Tochter! du schlechter Same, bu meint, s,brauchst e». Sie erdrosselt ihren Vater! «lei er Vermögen diesem Barfüßler in Safran- n haben. Beim Winzerniesser meine» Vater»l t! aber ieh verfluche dich, dich, deinen Vetter sehen, das, nicht» Gute» au» all bem heran»« barle» märe, ber. . . Aber nein, ba» ist nicht ßliibbentel sollte mich au»gepltindert haben?" ie stumm und kalt blieb.
ctl nicht mit ber Wimper, sie ist mehr Grande», doch wenigsten» nicht dein Gold für nicht»
r einen ironischen Blick zu, der ihn verlebte, ein Hau», bei deinem Vater. Du mußt dich, ncinen Befehlen fügen. Die Priester befehle»
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Verblüfft von der Logik seiner Tochter, erbleichte Granbet, stampfte mit ben Füßen, fluchte; bann, als er enblich bie Sprache wiebergejunden
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EietzenerZamilienblätter
_______ Unterhaltungsbeilage zum Eichener Anzeiger
,,-uu iniiiiB ।tiin, ui ui ui, was mir am teuersten ist", fuhr er fort, „und ich will dich nur sehen, wenn du dich mir fügst. Geh in dein Zimmer. Du wirst da bleiben, bis ich dir erlaube, herau»zukvmmen. Nanvn wird dir Brot niid Wasser hineinbringen. Du hast mich verstanden. Marsch."
Eugenie brach in Tränen an» und flüchtete zu ihrer Mutter. Nachdem er ein paarmal rund um seinen verschneiten (Harten gegangen war, ohne die Malte zu bemerken, argwöhnte Grande», daß seine Tochter bei seiner Fran wäre; und da e» ihn reizte, sie bei der ilebertreiung seiner Befehle zu ertappen, erklomm er die Treppe mit der Behendigkeit einer Katze mib erschien im Zimmer von Frau Granbet, al» sie gerade Eugenie»« Mops streichelte, die ihr Gesicht in den mütterlichen Schoß gelegt hatte.
„Tröste dich, mein atme» Kind, ber Vater wird sich beruhigen."
„Sie hat keinen Vater mehr", sagte der Böttcher. „Ist ein so ungehorsame» Kind, lute da» da, wahrhaftig von Ihnen und mir, Iran Grande! l Eine nette Erziehung und besonder» eine sehr religiöse. Was? Dn bist nicht in deinem Zimmer? Marsch, marsch in» Gefängnis, mein Fräulein."
„Wollen Sie mit meine Tochter tauben, Herr Granbet?" sagte Frau Granbet und wandte ihm ein vom Fieber gerötete» Gesicht zu.
„Wenn Sie sie behalten wollen, bringen Sie sie weg, räumen Sie mit alle beide da» Hau». Donner, wo ist da» Gold? Was ist au» bem Gold geworden?"
Eugenie erhob sich, warf ihrem Vater einen stolzen Blick zu und ging in ihr Zimmer zurück, da» der Alte absthloft.
„Nanon", rief er, „lösch' da» Feuer im Saal."
Et setzte sich auf einen Sessel in eine Ecke am Kamin feiner Frau und sagte zu ihr:
„Sie hat e» ohne Zweifel diesem vctoummleu Bei lichter Evatle» ae«
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„Nanon, hilf mir Ins Bett gehen", sagte bie Mutter mit schwacher - Stimme, „ich Herbe ..."
Sofort gab Nanon Ihrer Herrin ben Arm, dasselbe tut Eugenie, [ «ber nur mit unendlicher Mühe konnten sie sich nad) oben in ihr Zimmer bringen, denn bei jeder Stufe drahte sie ohnmächtig zu werden. Gründet Blillcb allein. Jedoch nach einigen SÜlinuten stieg er fieben bis acht Stufen | liinauf und schrie:
„Eugenie, wenn bie Mutier im Beit ist, kommst bu herunter."
„Ja, Vater."
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ich hatte sie sür unschuldig wie ein neugeborene» ff Inh; also tun Icht weh, nehmen Sie Ihren Befehl ziirück. Die .gälte ist sehr streng, Sie könnten schuld an einer ernsten Krankheit werden."
„Ich will sie weder sehen noch sprechen. Sie wirb in Ihrem Zimmer bei Wasser und Brot bleiben, bi» sie ihren Vater zusrlebenstellt. Zum Teufel! Ein Familienoberhaupt soll doch wohl wissen, wo da« Gold in feinem Hau» hiiikommt. Sie besaß die einzigen Niipien vielleicht in ganz Frankreich, außerdem Genueser, holländische Dukaten ..."
„Gründet, Eugenie ist unser einzige» Kind, und selbst wenn Sie sie In»
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Wasser geworfen hätte ..."
„In» Wasser I" schrie der Alte. „In» Wasser! Sie sind toll, Frau Granbet. Wa» Ich gesagt habe, dabei bleibt'», da« wissen Sie. Wenn Sie Frieden im Hau« haben wollen, so nehmen Sic Ihre Tochter in« Gebet, ziehen Sie Ihr die Würmer au« der Nase: daraus verstehen sich Frauen untereinander besser als wir. Wa» sie auch immer getan hat, Ich werde sie nicht (reffen. Hat sie Furcht vor mir? Wenn sie ihren Vctier uom Mops bi» zii den Füßen vergoldet hat, er ist ja auf offnem Meer, nicht? Wir können nicht hinter ihm her rennen ..."
„Nun also, Granbet..."
Mit geschärsteiii Blick, infolge der nervösen Krise, in der sie sich befand, ober infolge be» Unglück» Ihrer Tochter, ba« ihre Liebe und Klugheit noch
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„Du hallest es noch zu deinem Geburtstag, was."
eiiki ■■ ui., Eugenie, die durch ihre Liebe so schlau geworben war, wie ihr Baler wa ®'r II feine Habgier, wiederholte Ihr Kopsschütteln.
in Ml1 BI „Aber hat man je einen solchen Eigensinn, einen solchen Diebstahl ., Dii k ii sehen?" sagte Grande! mit Sirefeenbo-Slimme, bie schließlich durch bas mikds^Wü'nze Haus tönte. „Was! Hier in meinem eigenen Haus, bei mir, soll h»r fi|lfl II'11 na,,b dein Golb genommen haben, bas einzige Golb, bas es hier gab, L. i)irf ZNiid ich fall nicht rniffen, wer? Das Gold ist eine kostbare Sache. Die Lui »«Wfindigsten Mäbchen können Fehltritte begehen, Ich weiß nicht, was, P'liigeben, bas kommt bei ben Aristokraten vor o gut wie bei ben Burgern;


