Ausgabe 
15.10.1937
 
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ihn in eine Ecke.

(Sortierung folgt.)

| ..... sehr y ... vorteilhaft im I ... Interesse meines N ... N... I Neiien lein, den ich g... g ... gern habe. Aber man muß überlegen. Ich 1... t... Henne nicht die Schelme von Paris. I ... ich bin in Sau... Saumur, s... sehen Sie. Meine Ableger, meine G... G.. .Graben und k .. kurzum, ich habe hier z ... zu t... tun. Ich habe noch me W ... W .. Wechsel ausgestellt. Was ist das, ein Wechsel? Ich habe viele be ... be ... bekommen, aber nie welche gez ... z -.. zeichnet. Die werden eint... kassiert, die w ... w ... werden d ... d -.-.-.diskontier . Das ist a ... a ... alles, was ich w ... weiß. Ich habesagen Horen, d... d... daß man W ... W ... Wechsel z ... zurück!... kaufen k...

Jawohl", sagte der Präsident.Man kann Wechsel auf der Börse erwerben, vermittels soundso viel Prozent. Verstehen Sie?

Grandet machte ein Hörrohr aus seiner Hand, legte sie ans Ohr, und der Präsident wiederholte ihm den Satz.

Aber", antwortete der Winzer, k... kommt man d ... denn aus seine K ... K ... Kosten, bei dem allen? I ... i... ich w ... ich wech nichts in meinem Alter von allen d... diesen S... S... Sachen. Ich in... muß hier b... b . . . bleiben, um über m... mein K... S... Korn zu wa ... wachen. Das K ... Korn häuft sich und mit K ... K ... Korn be ... be ... bezahlt man. V ... vor allem m ... muß man über der Ernte w ... wachen. Ich habe w ... wichtige und in ... m ... teressante Ge ,.. Ge Geschäfte in Froidfond. Ich k... könnte nicht m... mein Haus verlassen, wegen allen T ... Teu ... Teufeln von B ... Verz... zzzwwick.. . k.. . ktheiten, von denen ich n... nichts »...».. - verstehe.

Sie s... sagten, daß ich, um zu I.. .1.... liquidieren, um die Bankrott­erklärung zu verhindern, in Paris sein müßte. Man kann nicht z ... z.. - zugleich an z ... z ... zwei Orten \... sein, wenn m... man k... kein B...... Vöglein ist..." . Y, .

Ich verstehe Sie!" rief der Notar aus.Nun wohl, mein alter Freund, Sie"haben Freunde, alte Freunde, die fähig sind, ein Opfer für Sie zu bringen..." , __ ,

Los, also, dachte der Winzer bei sich, entschließen Sie sich schon Und wenn jemand nach Paris reifte, dort den stärksten Gläubiger Ihres Bruders Guillaume aussuchte und zu ihm sagte ..."

,,M ... M... Moment, halt", versetzte der Alte,ihm was? Sagte- Jrgendw . . . was, s... so wie d ... dies: ,Herr Grand ... bet von Saumur hier, Herr ©raubet von Saumür ba. Er liebt seinen »ruber, er liebt seinen N ... Neffen. Granbet ist ein guter O ... oonkel, er hat sehr gute Ab­sichten. Er hat seine E ... E ... Ernte gut verkauft. Erklären Sie nicht bett B ... Bankrott, versammeln Sie sich, ernennen Sie L ... L ... Liquida­toren. D ... dann wird Gründet z ... z... zus... sehen. Für Ste w ... w... wird es viel v ... vorteilhafter fein, zu liquidieren, als bte Leute vom Gericht die Na ... ase reinstecken zu l... lassen.' So? nicht wahr?" Ganz richtig", sagte der Präsident.

Denn, nicht wahr, Herr von Bon... Bon... Bonfons, man muß Überlegen, ehe man sich ent... ent... scheidet. Wer nicht t ...$... kann, k... kann nicht. Bei jedem sch ... schwierigen Ge ... Geschäft, muß man, um sich nicht zu ruinieren, die Hilssmittel und die Verpflichtungen kennen. .Wie, nicht wahr?" ,

Ganz gewiß", sagte der Präsident.Ich für meine Person btn der Ansicht, daß im Laus von ein paar Monaten man die Schuldsorderungen zurückkaufen könnte, für eine gewisse Summe und alle auf einmal nach Uebereintunft bezahlen. Ja, ja, man lockt die Hunde weit, wenn man ihnen eine Wurst zeigt. Wenn keine Bankrotterklärung stattgesunden hat und Sie die Schuldscheine in Händen halten, sind Sie weiß, wie Schnee ..."

Sch... Sch... Schnee?" wiederholte der Alte und machte wieder ein Hörrohr mit der Hand.Ich verstehe nicht den Sch ... Sch ... Schnee.." Aber", schrie der Präsident,so hören Sie doch nur!"

Ich ... . .. höre ..."

Ein Wechsel ist eine Ware, die ihre Hausse und ihre Baisse haben kann. Das ist eine Deduktion von der Lehre Jeremias Bentheims über den Wucher. Dieser Publizist hat bewiesen, daß das Vorurteil, das die Wucherer ächtete, eine Dummheit ist."

Donner!" sagte der Alte.

In Erwägung dessen, daß im Prinzip nach Bentham das Geld eine Ware ist und das, was das Geld repräsentiert, gleicherweise Ware wird", fuhr der Präsident fort,in Erwägung dessen, daß es bekannt ist, daß, gemäß den gewöhnlichen Veränderlichkeiten, von denen die Geschäftslage beherrscht wird, die Wechsel-Ware, die diese ober jene Signatur trägt, wie biejer ober jener Artikel, an bet Börse reichlich vorhanben ist ober fehlt, baß sie teuer ist ober auf Nichts fällt, befiehlt bas Gesetz (ad), ich bin bumm, Verzeihung) bin ich der Meinung, daß Sie Ihren Bruder mit fünsundzwanzig Prozent zurückkaufen können."

Sie n ... n ... nennen Je ... Je ... Je ... Jeremias Ben ...?"

Bentham, ein Engländer."

Dieser Jeremias erspart uns viele Klagen im Geschäftsleben", sagte der Notar lachend.

Diese Engländer haben m ... m ... manchmal ge ... ge ... gesunden Menschenverstand", sagte Granbet.Also wenn n ... n ... nach Ben... Ben . . . Ben ... Bentham bie Wechsel meines Brubers etwas w ... w ... wert sinb ..., nichts wert sinb! Wenn, s... s... sage ich nur, nicht wahr? Das scheint mir klar. Die Gläubiger würben ... nein ... würben nicht... Ich v ... v ... ver ... stehe ..."

Lassen Sie mich Ihnen bas alles erklären", sagte ber Präsibent. BMgerweiie schulden, wenn Sie alle Schuldverschreibungen des Hauses Granbet besitzen, Ihr Bruder ober seine Erben niemanbem etwas. Gut." Gut", wiederholte der Alte.

Desgleick;en, wenn die Wed;sel Ihres Bruders an ber Börse gehanbeit werben (gehandelt werden; verstehen Sie den Ausdruck wohl?) mit soundso viel Prozent Verlust, wenn einer Ihrer Freunde hingereist wäre, wenn er sie zurückgekanst hätte, wobei die Gläubiger ja durch keinen Gewaltakt gezwungen waren, sie herauszugeben, so ist die Hinterlassenschaft des ver­storbenen Pariser Granbet rechtmäßigerweise schuldenfrei."

Das stimmt, G ... G .,. Geschäft ist Geschäft", sagte der Böttcher. Das zuge ... ge ... geben ... Aber, trotzdem, Sie v ... v ... verstehen,

baß d ... d... das schw .sch ... schwierig ist. Ich ... i. -. ich star­kem G ... Geld noch Zeit, noch Zeit... noch ...

Jawohl, Sie können sich nicht stören lassen. Nun gut, ich brete mich an, nach Paris zu gehen. Sie ersetzen mir die Reise, das 'st eine Kleinigkeit. Ich sehe dort die Gläubiger, spreche mit ihnen, erwirke Prolongation und alles kommt in Ordnung mit Hilfe eines Zahlungszuschlags, den S.e dem Wert der Liquidationsrnasse hinzukügen, um tn den Besitz der Schuldscheine zu kommen." . , .. . ,

Nun, d... d... das wird sich s... s... finden. Jchk... k... kann nicht, ich ... ich ... ich will nicht mich v ... v ... verpflichten ohne ohne zu... Wer... wer... wer nicht kann, kann nicht. S... S... Sie verstehen?"

Das ist in ber Orbnung." . _. .

Mir p...p...p... Platzt der Kopf davon, w ... w ... tote Sie da l... losge ... ge ... legt ha... haben. Das ist das er ... erste M... Mal in meinem Leben, daß ich ge... ge ... genötigt btn, darüber n.., n ... nachzudenken, wie ..."

Natürlich, Sie find kein Jurist." s h h - -

Ich ... ich ... bin em ar... mer Winzer und .verstehe ;

nichts von dem, was Sie so... so... soeben gesagt haben, ich m.., I m... muß d... d... das studieren." .

Run gut, fuhr der Präsident fort und fetzte sich auf, tote um bte Unter« rebung zu arnrnenzusafsen. .

Neffe!" unterbrach ihn bet Notar tn vorwurfsvollem Ton.

''Na, was benn? Onkel!" antwortete bet Präsident.

, Laß dock) Herrn Granbet dir seine Absichten erklären. Es handelt sich in diesem Augenblick um einen wichtigen Auftrag. Unser lieber Freund muß ihn aufs genaueste auseinander..." I

Ein Hammerfchlag, der die Familie des Grassins ankündigte, ihr Ein« treten und ihre Begrüßung verhinderten Cruchot, fernen Satz zu vollenden. Der Notar war zufrieden mit biejer Unterbrechung; Granbet jag tljn bereit}- schief an unb fein Geschwür verriet einen inneren Sturm. Aber erstens sand es ber kluge Notar nicht passend für einen Gerichtspraflbenten bei: erften Instanz, nach Paris zu fahren, um ba Gläubiger zur Kapitickation. zu zwingen und Handreichungen bei Börsenränlen zu leisten, bte bte @efe(je: der strengen Rechtlichkeit verletzten; da et ferner noch nicht bemerkt hatte,, daß es den Vater Grandet im geringsten anwandelte, etwas zu bezah en,, was immer es sei, zitterte er instinktiv davor, seinen Neffen an btefem. Geschäft beteiligt zu sehen. Et benutzte daher den Moment, wo die des Grassins hereinkamen, um den Präsidenten beim Arm zu nehmen und ihn in die Fensternische zu ziehen.

Du hast dich vollkommen genügend herausgestellt, Neffe, aber nun. genug von Aufopferungen dieser Art. Der Wunsch, das Mädchen zu liegen, macht dich blind. Zum Teufel, man muß nicht vorgehen tote eine Krähe,, die Nüsse herunter wirft. Laß mich jetzt das Schiff steuern, unterstütze dn lediglich das Manöver. Ist das etwa deine Sache, betne Richterwürde bloßzustellen in einer folchen..." ,

Er sprach nicht weiter; er hörte Herrn des Grassins, ber dem alten. Böttcher bie Hanb brückte, sagen:Granbet, wir haben bas schreMiche Unglück erfahren, bas Ihrer Familie zugestoßen ist, ben Unstern bes Handels­hauses Guillaume Grandet und den Tod Ihres Bruders; Wit kommen, um. Ihnen unsre ganze Teilnahme an diesem traurigen Ereignis auszusprechen.

Ein beispielloses Unglück", unterbrach der Notar den Bankier, bet: Tod des Herrn Grandet junior. Und er würde sich nicht getötet haben,, wenn ihm die Idee gekommen wäre, seinen Bruder zu Hilfe zu.runn Unset alter Freund, der Ehrgefühl bis in die Fingerfpitzen hat, beabsichtigt,, die Schulden des Hauses Grandet in Paris zu liquidieren. Mem Reffe, oct. Präsident, hat sich erboten, um ihm die Verdrießlichkeiten einer so ganj, juristischen Angelegenheit zu ersparen, auf der Stelle nach Paris zu reisen,, um sich mit den Gläubigern zu vergleichen und sie in angemessener Weis«: zu befriedigen." , _. ..

Diese Worte, die durch die Haltung des Winzers, der sich das Kmn rieb,, bestätigt wurden, waren eine ungeheure Ueberrajchung für die drei des Gras-- sins, die unterwegs nach Kräften über Grandets Geiz hetgezogen waren, unb ihn fast eines Brubermorbs befchulbigt hatten.

Ach, ick) wußte es wohl!" rief ber Bankier aus unb sah seine Frau an.. Was sagte ich unterwegs zu bir, Frau bes Grassins? Granbet hat EhrgefW. bis in bie Haarspitzen, er bulbct nicht, baß fein guter Name ben lemf*611 Stoß empfängt. Gelb ohne Ehrgefühl ist eine Krankheit. Es gibt noch Nw- gesühl bei mns in bet Provinz! Das ist schön, sehr schön, Grandet. Ich bi ein alter Soldat, ich kann meine Gedanken nicht einkleiden, ich läge derb heraus, das ist, Kreuzdonnerwetter, das ist erhaben!"

A ... a ... aber ddas Er ... er ... erhob ... habne ist sehr t.. teuer, antwortete der Alte, während der Bankier ihm warm bte Han«' schüttelte. m ....

Doch bas ist, mein guter Granbet, mit S8erlaub des Herrn Präsidenten fuhr des Grassins fort,eine rein geschäftliche Angelegenheit und brauch einen gewiegten Kaufmann. Da muß man sich doch auskennen nut oen. Rückwechseln, Vorschüssen, Zinsberechnungen. Ick) muß in eignen Geschalten- nach Paris und könnte es daher übernehmen, die..."

Wir würden dann v ... v ... versuchen, uns b ... b ... beide uw die relativen M ... M... Möglid;keiten zu verständigen, und zwar o*), mich zu v ... v ... ver .. .verpflichten zu irgend etwas, was i... > - - - nicht tun m ... m ... möchte", sagte Grandet stotternd;denn wissen ® i- der Herr Präsident verlangt natürlicherweise die Kosten seiner Reise vo mir."

Der Alte stotterte diese letzten Worte nicht.

Ra aber", sagte Frau des Grassins,das ist doch ein Vergnügen, Paris zu sein. Ich für meinen Teil würde gern etwas zahlen, um bmre 1 zu können."

Unb sie gab ihrem Mann ein Zeichen, wie um ihn zu ermutigen, ihrem Gegnern bieten Auftrag wegzufischen, koste es, was es wolle; baram I sie sehr ironisch zu den beiden Cruchots hin, die kläglich bremja)a - Granbet aber ergriff ben Bankier an einem Knops feines Rockes uno z n