A, daß "ielnei Augrn *t einetn IQnbene8 uns M, So sind um, non »>rd nie- en Dem. uns M= > Sern«,

men. gje den $on. mit einet ß willen Flaschen n finöct, gewonnen

' Dolioi '? »Rein itrSennb nehmigen

isernatieS für T-g, an. Ohne 3e, es ß en', denli usgegebe»

erfnnblgi tlich eine eben M M.Um

t Lippen, in bißchen i. Snton sich etwas in Priest Telephen' zu Hem

die Frage

l.Haien nit gen»

chasst->« aftenbedel jlofien i"- ietobie «r

66 K"

it haben? Seit *. n Renb-li

eien in unler® rji Ä *

!N, d--L -richtig«! lerkalU? s-E *e AS ZS ualÄii! LS »S ®«r* a Är

GiehenerZamMnbMer

Unterhaltungsbeilage zum Gießener Anzeiger

Jahrgang M3 Zreitag, den 29. September Nummer 75

3m Garten.

Von Theodor Fontane.

Die hohen Himbeerwände trennten dich und mich, doch im Laubwerk unsre Hände fanden von selber sich.

Die Hecke könnt' es nicht wehren, wie hoch sie immer stund: Ich reichte dir die Beeren, und du reichtest mir deinen Mund.

Ach, schrittest du durch den Garten noch einmal in raschem Gang, wie gerne wollt' ich warten, warten stundenlang.

Anruf um Mitternacht.

Von Hartmut B a st i a n.

Es war bereits gegen zwölf Uhr nachts, als Dr. Williams nach Hause kam, seine Mappe aufschloß und das umfangreiche Akten­stückPall gegen Hunter" herauszog. Merklich ermüdet, warf er es lässig auf den großen, unaufgeräumten Schreibtisch seiner Pri­vatwohnung. Half nichts! Er mußte ran an den Fall, den er buchstäblich noch in letzter Minute übernommen hatte, wenn er nicht morgen beim Termin mangelhaft präpariert im wirren Sumpf dieses Prozesses herumschwimmen wollte.

Die frisch entzündete Zigarre zwischen den Lippen, wandte er sich zum Fenster und schob es in die Höhe. Und wenn es auch der feuchte, den matten Schein der nahen Straßenlaterne schon wieder verschleiernde, Dunst der Londoner Vorstadt war, egal, es mußte andere Luft ins Zimmer kommen, wenn er hier noch Stunden arbeiten sollte. Minutenlang blickte er ausruhend über die Büsche und Sträucher des Vorgartens hinweg zur Straße. Ein Polizist spazierte fast lautlos durch den Lichtschein der La­terne. Die Kirchenturmuhr in der Nähe gongte zwölf Schlage durch die Nacht. Irgendwo in größerer Entfernung echote eine Glocke in hellerem Klang den Abschluß des Tages. Sonst lag alles still und schlafend. ~,

Etwas gesammelter setzte er sich an den Schreibtisch und begann prüfend in dem Aktenstück zu blättern. Dann las er einen Brief noch einen und schon hatte ihn die Materie gepackt.

Es war noch keine halbe Stunde vergangen, als der Rechts­anwalt aus seiner nächtlichen Arbeit aufgeschreckt wurde. Das Telephon hatte geklingelt! Zwar gedämpft, aber doch deutlich ver­nehmbar schrillte es aus dem zwei Räume weiter liegenden Schlas- iimmer herüber. John hatte wie immer den Apparat zur Nacht vom Schreibtisch zum Bett hinübergctragcn. Immerhin merk­würdige Zeit für einen Anruf. Sekundenlang spielte er nut dem Gedanken, ihn überhaupt nicht zu beachten, bis ihn das nervöse Klingeln doch zum Nachgebcn zwang. Unmutig legte er Zigarre und Bleistift aus der Hand und erhob sich.

Mit einem letzten schnellen Blick auf das zwar gcosfnetc, aber vergitterte Fenster seiner im Parterre gelegenen Wohnung öffnete er die Tür zum Nebenzimmer und ging dem rhythmischen Lauten »er Tclephonglocke nach. Im matten Schimmer der Nachttischlampe »riss er nach dem Hörer.

Halloh bei Dr. Williams."

Herr Rechtsanwalt Williams selbst am Apparat?

»Ja, bitte aber was gibt's denn? Wer ist denn da?

Zunächst mal eine etwas seltsame Frage, Herr Doktor befindet sich der Telephonapparat in Ihrem Schlafzimmer?

Allerdings, aber was interessiert Sie bas?"

Mehr als Sie ahnen, lieber Rechtsanwalt. Es ist beinahe der Hauptzweck meines Anrufes, das zu erfahren."

Also machen Sie keine Witze, Mann, und stellen Sie sich vor, onst hänge ich an."

Aber bitte nicht eher, als ich Ihnen etwas verraten habe, »as Sie bestimmt sehr interessiert. L>ie bearbeiten doch im Mo­ment den Fall Pall gegen Hunter?"

Bitte, Glicht ungeduldig werden, lieber Doktor, auch। meint ©tc «berarbeitct sind. Es ist durchaus wichtig, was ich Ihnen sagen will, nämlich", der gebeimnisvolle Sprecher machte eine kurze pause, während der Dr. Williams immer mehr das Opfer einer

unheimlichen Stimmung wurde. ich erfülle mit diesem Gespräch den Auftrag, Sie aus Ihrem Arbeitszimmer fortzulocken, damit man in der Zeit, in der wir hier sprechen, aus dem so griffbereit daliegenden Aktenstück das wichtigste Beweisstück gegen Hunter, den Brief vom 18. 12., entfernen kann. Das wollte ich Ihnen nur sagen. Gute Nacht."

Ein Knacken in der Leitung beendete das Gespräch. In schreck­hafter Verblüffung stand Dr. Williams sekundenlang unbeweg­lich. Einbrecher in der Wohnung! Eine unheimliche Situation. Auf jeden Fall Alarm! Er raffte sich zusammen, warf den Hörer aufs Bett und drückte Sturm läutend auf den Knopf der Klingelleitung zum Dienerzimmer. Dann riß er den Revolver aus dem Schubfach des Nachttisches und entsicherte ihn. Der kalte Stahl der Waffe gab ihm etwas Beruhigendes. Das überschnelle, verwirrende Herzklopfen begann nachzulassen. Vorsichtig, die schußbereite Waffe in der Hand, setzte er sich in Bewegung. Jugendwo hörte er eine Tür klappen. John mutzte wach geworden sein. Dieser Umstand beschleunigte sein Handeln. Mit einigen schnellen Schritten durch­querte er das Speisezimmer und schob sich dann entschlossen über die Schwelle seines Arbeitsraumes. Mit schnellem Griff zum Schalter wechselte er das diskrete Licht der Schreibtischlampe mit der hellflutendcn Deckenbeleuchtung. Blitzschnell überprüften seine Blicke das Zimmer, jede Ecke, jedes Möbelstück. Nichts fchien ver­ändert. Eine Mystifikation? Aber nein, der Tisch sah furchtbar zerwühlt aus. Ueberstürzt durchblätterte er das Aktenstück. Der Brief vom 18. 12. war tatsächlich verschwunden! Und da das corpus delicti eine brennende Zigarette auf dem Teppich seines Zimmers. Es war also eben jemand hier gewesen. Das Blut strömte ihm erneut zu Kopf. Rasch hob er die Zigarette auf und drückte sie aus. Der Kriminalist in ihm erwachte. Es konnte von Wichtigkeit sein, die Marke zu wissen, die der Täter geraucht hatte. In diesem Augenblick steckte der Diener seinen Kopf durch die geöffnete Tür.

Schnell, John, zur Wohnungstür. Sehen Sie nach, ob alles gut verschlossen ist. Man hat eingebrochen. Der Dieb kann noch im Hause sein. Hier, nehmen Sie meinen Revolver. Keine Angst, ich rufe sofort die Polizei."

Während der erschrockene Diener die Tür weit hinter sich offen lieh und davonging, eilte Dr. Williams ans offene Fenster und rüttelte am Gitter. Es war nach wie vor fest. Unmöglich, daß jemand hier hereinkonnte.

Ein Policeman querte die Straße und blickte aufmerksam zu ihm herüber. Der kam gerade wie gerufen.

Halloh Sergeant!"

Was gibt's, Sir?"

Haben Sie eben einen Mann hier aus dem Hause kommen sehen?"

Nein, Sir, ganz bestimmt nicht."

Bleiben Sie bitte hier und halten Sie jeden fest, der hinaus will, bei mir ist eben eingebrochen worden."

Donnerwetter! Was hat man denn gestohlen?"

Schriftstücke, aber lassen wir das jetzt. Ich will die Polizei anrüfen. Wie ist die Nummer Ihrer Wache?"

Unsinn, Sir, wir können Ihnen nicht helfen. Wenden Sie sich doch da gleich an die richtige Adresse, Raubdezernat in Scotland Sjard. Da sitzen Tag und Nacht Beamte in Alarmbereitschaft."

Gut die Nummer?"

Der Polizist rief sie ihm zu, worauf der Rechtsanwalt aber­mals in sein Schlafzimmer rannte, um die Verbindung mit Scot­land Aard herzustellen. Die diensthabende Stelle sicherte ihm auch sofort Aufnahme des Falles und Entsendung eines Kommissars zu. Immer noch erregt, suchte er dann sein Arbeitszimmer auf. Der Policeman stand auf der Straße und beobachtete den Haus­eingang.

Nun, Sir, haben Sie telephoniert?"

Jawohl. Man schickt sofort her. Der Wagen kann in einer knappen halben Stunde hier sein."

Wer kommt denn?"

Kommissar Webster."

Oh, der ist tüchtig. Zu dem können Sie Vertrauen haben."

Sehr schön. Weichen Sie inzwischen nicht von Ihrem Posten." John war zurückgekommen. Sein Bericht war recht merk­würdig. Beide Türen der Wohnung waren fest verschlossen. Die Schlösser vollkommen unversehrt. Es konnte nach menschlichem Er­messen niemand herein noch hinaus, der nicht über die nötigen Patentschlttssel verfügte. Am wahrscheinlichsten war daher nach wie vor der Gedanke, daß der Dieb sich noch im Hause befand. Wenig angenehm und doch wiederum unter Umständen sehr günstig Aber wo mochte er sich verborgen halten?