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Wenn von Karl I. berichtet wird, er habe aus einer Jagd im Walde in einer Köhlerhütte seinen späteren Henker gesehen, wie er als Säugling noch in der Wiege lag ... Wenn erzählt wird, der König sei an diesem Abend völlig gestört und verwirrt gewesen und habe sein Schicksal vorausgesagt: dann bin ich schon nachdenklich. Einfach, weil es ähnliche Dinge gibt, die in unseren Tagen sich abgespielt haben und an denen nicht zu rütteln ist. lieber das bekannte, von Prosper Merimee erzählte Gesicht Karls X., der im Stockholmer Palast die Hinrichtung des Komgs- mdrders Ankarström um 80 Jahre voraussah, gibt es im Stockholmer Staatsarchiv immerhin einige vom König und ein paar Ministern unterzeichnete Staatsakten, und wenn es auch da ein Wenn und ein Aber gibt so will ich mich doch jener anderen Geschichte verschliehen, die der schwedische Gesandte Graf Fersen von Marie Antoinette erzählt: daß die Königin im Jahre vor ihrer Hinrichtung, in den Tuilenengarten einem fremden Mann begegnet und urplötzlich in fassungsloses Weinen aus- gebrochen sei; der Fremde aber, der sie höflich grüßte, se> niemand anderes gewesen, als eben jener Scharfrichter Samson, der eben diese schone Königin acht Jahre später köpfte.
Historischer Spuk.
Von Fritz R e ck - M a l l e c z e w e n.
Nein, ich werde Sie nicht mit weißen, mit grauen und sonstwie gefärbten Ahnfrau belästigen, ich werde nicht aus alte Fontanesche Balladen zurückgreifen und nicht mich mit der schwedischen Legende befassen, nach der man in Schweden den sterbenden Gustav Adolf in der Stunde seines Todes bet Lützen aus blutigem Pferd durch die Wolken galoppieren sah. Ich glaube nicht an Schwedenkönige, die blutig durch die Wolken galoppieren; ich bin, weil Palastwachen gern das sehen, was zu sehen ihnen befohlen wird: ich bin außerordentlich skeptisch, wenn Nikolaus II. in einem nun von den Bolschewiken im Winterpalais gefundenen Brief erzählt, er habe in einer Winternacht in seinem Arbeitszimmer seinen vor zwei Jahren verstorbenen Vater Alexander III. ausgebahrt gesehen und habe die Palastwache gerufen, und die habe er ebenfalls gesehen. Nein, ich glaube nicht an tote Kaiser, die sich nach zwanzig Jahren aufbahren lassen, und ich glaube auch nicht recht an diese Tagesbucheintragung: „Um vier Uhr srüh sahen wir in einem seltsamen, gespensterhaften Licht urplötzlich ein Schiss auftauchen, und in diesem seltsamen Lickt hoben sich Rahen, Segel und Masten einer Brigg sehr deutlich ab. Aks das Schiss sich näherte, rief es den Ausguck an, es wurde voyr Wachthabenden bemerkt, und auch von dem Kadetten der Wache. Als der aber auf das Verdeck lief, war das Schiff nicht mehr da, und ebenso war es plötzlich allen anderen verschwunden. Die Nacht war hell und klar. Im ganzen haben dreizehn Personen das Schiss gesehen und morgens fragte die .Kleopatra', die hinter uns segelte, durch Signale an, ob auch wir das seltsame Schiss beobachtet hätten. Der Mann aber, der es vom Ausguck zuerst gemeldet hatte, stürzte am selben Morgen von der Vorderbramstange und war gleich tot." Nein, auch daran glaube ich nicht recht, obwohl der Erzähler niemand anderes ist, als König Georg von England, der als junger Prinz in den achziger Jahren auf dem Kreuzer „Bachante" eine Weltreife machte^und am 11. Juli 1881 diese Tagebuchaufzeichnung eintrug und nun das britische Imperium regiert und das Kabinett Maedonald empfängt. Ich weiß nicht, weswegen ... ich glaube nicht recht daran und will mich mit den, ganzen Arsenal von Erklärungen, von Sinnestäuschungen, Massensuggestion und Gott weiß was nicht erst befassen. Ader es gibt immerhin eine Menge seltsamer Zufälle in der Geschichte, es gibt merkwürdige Zusammentreffen und sogar üble Gesichte ...
Nein hier werde ich nachdenklich. Und sehr, sehr nachdenklich werde ich bei einer Reihe von Geschichten, die in unsere Tage hinudergrelsen^..
Nun gibt es natürlich auch in der, unsere Tage betressenden Legende des historischen Spuks Dinge, die von vornherein lächerlich und albern sind, und dazu gehört in erster Linie dieser alberne Cant """ den m den Wolken erschienenen Engeln, die am 28. August 1914 über öem Schlachtfeld von Mons in Belgien zu sehen waren und die zurucks utende englische Armee dadurch retteten, daß ""hüllende liebel aus ben Wolken schickten. Albern und auch kitschig. T r o tz d e inw u rben M em weißen Engel von Mons in Hunderten von englischen Kriegsge chichten gesungen trotzdem wird dieser Kitsch heute noch von ernsten Leu en und selbst %n „Augenzeugen" geglaubt, und ich bin M't Leuten Astarnrnen gewesen die sie nach eigenem Erleben mir erzählt hoben.
Truppe war", so erzählte mir zwölf Jahre spater m Afrika der engb che Eardernajor Birkbek, „wie fasziniert von d" Erscheinung imdich muß SK'
Menschengestalten mit Fittichen nicht unähnlich ^?rensieichienen die Abspannung und unsere Erregung nach der Schlacht mag das^hre dazu beigetragen haben ... sie schienen uns ost ga z > h 3
Und wenn Sie mir nun vorwerfen daß ich Ihnen -auter^ Geschichten erzähle, über die ich mich mokiere, so sage ich 2H , B „ . doch noch ein wenig kühl überlaufen soll, Horen Sie■ alfoum am 15. Juni
Kommandeur bricht eine Depesche auf, er f 6er s\aifer
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Front zu sehen ist: die Evolutionen der Truppe nämlich haben in dem nassen Sande dunkle Spuren hinterlassen, die Spuren zeigen ein riesenhaftes „W" ... das Monogramm, das das Regiment von nun an tragen wird ...
*
Seltsam, immerhin seltsam. Und wenn ich mich der Gegenwart noch näher pürschrn darf, so sollen Sie hören, was ich von einem Herrn aus der unmittelbaren Umgebung des in Serajewo ermordeten österreichischen Thronfolgers ... von einem alten, heute noch lebenden Stabsoffizier mit nüchternster Beobachtungsgabe weiß. Franz Ferdinand also ... Sie erinnern sich dessen immerhin ... begibt sich Anfang Juni 1914 zu den bosnischen Manövern, besteigt in Wien den Salonwagen, muß feststellen, daß (es ist Abend) die elektrische Beleuchtung des Wagens versagt und äußert sich sehr ungehalten über die ersatzweise angezündeten Kerzen: „Wie bei einer Aufbahrung" sagt der Prinz und gibt dem Gefolge, das sich eben mit zum Essen setzen will, einen etwas ungemütlichen, wenn auch zunächst nicht allzu sehr beachteten Auftakt zur Reise. Das Seltsame aber kommt erst. Franz Ferdinand ist in den nächsten Tagen miserabelster Laune, spricht über gewisse von ihm getroffene Maßnahmen, belegt sie, ohne daß jemand diese Maßnahmen angefochten hätte, mit zornigen Argumenten und endet jeden seiner Sätze mit einem bis zum Uederdruß wiederholten Worte: „Das ist eben mein Prinzip".
Das Wort verklingt auch in den nächsten Tagen nicht, es bleibt das Leitmotiv auch der prinzlichen Manöverreden ... Prinzip und immer Prinzip. Und die Suite wird nervös über das Wort, und man fängt sich an zu mokieren, und noch am siebenundzwanzigsten Juni abends, als der Thronfolger sich verabschiedet, bekommt ein Adjutant es sozusagen an den Kops geworfen: „Es ist nun einmal mein Prinzip". Bis am nächsten Tage das Wort schauerliche Wirklichkeit wird, bis es Fleisch und Blut wird ... jawohl, Sie erinnern sich ja noch, daß der kleine serbische Gymnasiast, der am achtundzwanzigften Juni den Erzherzog niederschoß, P r i n c i p hieß ... *
Nach Moltke heißt die am alten Generalstabsgebäude in Berlin gelegene Brücke. Diese Gegend ist der Schauplatz einer höchst unheimlichen Geschichte gewesen. Erlebt wurde sie von zwei Herren, die im Jahre 1891 Generalstabshauptleute waren ... der eine, aus dessen Munde ich sie gehört habe, lebt, nach einer glanzvollen Karriere, noch heute ... nicht wahr, Generalstabsleute stellten doch sonst nicht gerade das Haupt- kontingent für Geisterseher und Okkultisten ... Item, am Morgen des vierundzwanzigsten April 1891 war die Moltkebrücke wegen etwelcher nicht abgeschlossener Arbeiten gesperrt, und am gleichen Tage um etwa neun Uhr gehen die beiden zum Dienst auf das Gebäude des großen Generalstabs zu, sehen plötzlich ihren ehemaligen Chef ... den alten Generalfeldmarschall Helmut v. Moltke, wie er, mit aufgeknöpftem Jn- terimsrock, ohne Kopfbedeckung und auch ohne die gewohnte blonde Perücke, über die dem Verkehr gesperrte Brücke kommt. Nein, es ist nicht etwa die Tatsache, daß die beiden Offiziere den alten Herrn zur Stunde auf dem Krankenlager wissen: daran denken sie im Augenblick nicht. Sie denken an das Nächstliegende und für preußische Soldatenaugen Ungeheuerliche, daß ein hoher Offizier ohne Kopfbedeckung und mit offenem Rock die Straße quert, daß es ein naßkalter Tag ist, daß der alte Herr sich schwer erkälten muß: da gehn sie auf ihn zu. —
Sie sehen ihn am Portal vorbeigehen, sie sehen — beinahe das Schauerlichste an der ganzen Episode — wie der Posten präsentiert, sie sehen ihn plötzlich vor dem Portal abbiegen und an einem sonst sorglich verschlossenen Seiteneingang die Tür öffnen, sehen ihn in der Tür verschwinden ...
Gehen ihm nach, finden die Tür verschloffen...
Fragen den Posten, hören, daß der General eben an ihm vorübergegangen und in der Seitentür dort verschwunden ist...
Gehen kopfschüttelnd ins Haus, fragen nach der alten Exzellenz, sehen erstaunte Gesichter, machen sich jetzt klar, daß das alles ja gar nicht so hat fein können, und dah der Marschall krank liegt...
Erfahren eine halbe Stunde später, daß Helmuth von Moltke soeben seiner Lungenentzündung erlegen ist. Und werden sehr nachdenklich ...
So nachdenklich, wie ich Sie selbst gemacht zu haben wünsche. Diese Geschichten, diese von klaren und nüchternen Augen gesehenen und mit kühlen Sinnen wahrgenommenen Dinge: nicht wahr, Sie sind immerhin nachdenklich geworden?
Und schließlich und endlich: wäre das Leben nicht entsetzlich spießig und trifte, wären da nicht diese paar Geschichten, die man mit dem FrageMchen versieht, bis man sich dem großen Unbekannten schließlich doch fügt? _____________
Oer Kriegskommiffar des Königs.
Roman von Friedrich F r e f | a.
Copyright 1931 by August-Scherl, G. m. b. H., Berlin.
(Fortsetzung.)
Das war im Drill des ersten Bataillons ein hartes Leden: In Friedenszeiten Soldat zu fein und eine schöne Försterstelle dafür hinzugeben, würde mich wohl gereut haben. Und dazu mußt du wissen, wie di« enge Uniform die Glieder zusammengepreßt und die spitze Blechmutze dir den Kopf drückt! Eh man das gewohnt wird, dauerts eine Zeit! Ader ich gab mir Mühe fürs Exerzitium und lernte es auch schnell, io daß ich nach drei Monaten schon aus Potsdam fort ins Feldbataillon üder- aefübrt wurde, das den Winter über zu Dresden in Santamerung gestanden hatte. Hier wurden wir Rekruten nach der Gewohnheit vom König selbst inspiziert. Nicht weit vom ersten Bataillon stieg er ab, nahm Meldung des Obersten entgegen und schritt langsam die Glieder entlang. Als er vor mir stand, musterte er mich scharf und tat die gewöhnlichen Fragen: .Wie heißt er? Woher ist er? Was war er früher!' Aus meine Antwort jagt er: ,Ein Förster? Wie kommt es, daß Er jetzt Rekrut gewoxden ist? Er scheint mir auch schon ziemlich dreißig Jahre alt zu


