Großen Dank!"

die Mütze ein wenig

i den Hirnkasten zerrissen, wie das all zurechtgeschmissen werden sollt. Und du stellst dich, »als hättest du noch kein Spatzennest gesehn? Scham ! dich mit deinem Drensekopp. Alleweil is die Kumedie aus. Die Wallen-

leren Bedingungen tust einen Gegend

aber gelöst ist, dann Ich war gestern in

antreibt und wahrscheinlich sogar noch Kraft an die Luftschraube ab­geben kann.

Natürlich muß auch der Flieger innerhalb des unter Druck stehenden Gehäuses sitzen. Dies bedingt, daß alle Steuerungsmittel sowohl für den Motor wie für die Steuerung des Flugzeugs luftdicht aus diesem Raum herausgeführt werden müssen. Dies macht natürlich gewisse Schwierig­keiten, die aber nicht unüberwindbar sind.

selsbagasch geht dich nix mehr an. Mach net, daß deinem Vater sein Staub sich wend't. Alloh!"

Hochausgerichtet schritt sie über den Hof. Er folgte ihr, den Kopf gesenkt. In dem Augenblick, da er in die Stube trat, erhob sich der Bornschorsch, fuhr mit dem Handrücken über den Mund und sprach:

Gebrüder! Wie ich vorhin hier heraufgekommen bin, hab' ich so meine Betrachtung angestellt. Ich mein' als, wir hätten eine andere Luft. So leicht is mir, so wohl. Ich greif' mich an den Kops. Ich kann s noch gar net recht glauben. Un is doch wahr. Der Dalwigis gestürzt. Gott sei Lob und Dank! Gebrüder! Das Vertrauen seiner Mitbürger hat unfern Kandidat Karl Specht zum Bürgermeister gemacht. Das Amt des Bür­germeisters is ein Ehrenamt. Dadurch, daß wir den Karl Specht gewählt haben, haben wir uns selbst geehrt. Wer der Spechtskarl is wißt ihr so gut wie ich. Er wird nun zeigen, was er kann. Ich hoff, daß er im Amt seine alten Freunde net vergißt. Das dürfen wir ja ruhig sagen, unser einmütig Zusammenhalten hat ihm zum Sieg verhalfen, s war aber net honett, wann wir in dieser Stunde die SpechtsMarie vergessen taten. Dann die mit ihrem Napoleonsgeist stand vorn im Feuer, gerad wie ein Pfahl und ließ net haardick nach. So mußt' ein Rad ins andere greifen, daß die Mafchin' ins Laufen kam. Und doch war alles nur Menfchenwerk. Ich schätz', wir sollen nach oben gucken.

SCb,t,g9euer und Wacht!" schrie die Spechtsmarie mit flammendem Blick. Ich hab' die Last und den Zores vor dere Wahl gehabt und hab' mir

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versetzte er, seine volle Ruhe bewahrend, und fügte, w.a ...._____o lüftend, hinzu:He hat NU seine Straf'. Ich gunn's

ihn. Aber daß ich das Mädchen zum Uz gehabt hab', das reut mich mein

Das Flugzeug ist am 2. Oktober 1931 mit Diplom-Ingenieur Hoppe als Führer zum erstenmal ausgestiegen, aber nur in mäßige Höhen und ohne die Einrichtungen für den Höhenflug. Es hat sich bei diesem Fluge vorzüglich bewährt. Die für den Höhenflug erforderlichen Einrichtungen werden zielbewußt nach und nach entwickelt und einzeln in Flügen er­probt. Erst wenn die Druckhaltung der Kammer, die druckdichte Durch­führung der Steuermittel und die Einrichtungen zur Schaffung aus­reichender Sicht aus der gefchloffenen Kammer vollkommene Betriebs­sicherheit gewährleisten, werden die Schleudergebläse eingebaut, das erste in allernächster Zeit. Nach Probeflügen, die demnächst beginnen werden, wird in einigen Monaten das zweite Gebläse eingesetzt, mit dem dann die häufigere Durchführung längerer Flüge in die bisher nur vereinzelt und vorübergehend bei den letzten Welthöchstleistüngen von Flugzeugen erreichten Höhen möglich werden wird. Das ist noch ein langer und dornenvoller Weg, aber wohl der einzige, der ohne Opfer an Menschen­leben und Flugzeugen mit Sicherheit die Aufgabe lösen wird. Wenn sie ' ' wird man tatsächlich in Deutschland sagen können:

Neuyork!"

Oie pariser.

Roman von Alfred Bock.

(Fortsetzung.)

So Gott der Herr tut für uns stehn, Muß uns die Welt wohl lassen gehn.

Gebrüder, stoßt mit mir an. Unser neuer Bürgermeister lebe hoch!"

Unter donnernden Hochrufen klangen die Gläser aneinander.

Der Karl gab einem jeden die Hand.

Draußen vor dem Haus richteten junge Burschen als Siegeszeichen einen Fichtenstamm auf, und der Gesangverein ließ es sich nicht nehmen, seinem bewährten Mitglied ein Ständchen zu bringen.

Nachdem die Deputation abgegessen hatte und auch die Sänger be­wirtet worden waren, zog die ganze Gesellschaft, den Neugewahlten an der Spitze, insLamm".--

Auf seiner Bettstatt hinter dem großen Aktenschrank saß der Alt- büraermeister und hielt mit der Rechten den schmerzenden Hinterkopf um­spannt. Die Annegret, die angsterfüllt nach ihm sehen wollte, hatte er barsch hinausgewiesen. Das (Befrag und Getu war ihm unausstehlich, 's war ihm hundsschlecht. Aber das machte er mit sich selber ab Aus seinen jungen Jahren tauchte ein Bild vor ihm auf. Em gluhheißer Sommer. Auf dem Römersacker hatte sein Vater eben das Korn zu schneiden begonnen, als er vom Schlag gerührt zusammenbrach. Er hatw 'oaleick die Sprache verloren. Grauenvoll klang sein Lallen. Wit der noch beweaungsfähiqen linken Hand deutete er auf fein Gemck, und sein tod- banger Blick sprach:Da sitzt's." Ein paar Tage später war er hm. Melcber Melcher, am End is das Reißen dahinten auch so em Vor- reiter den der Tod dir schickt." Stät, stät! Sein Vater hatte die Siebzig längst Überschritten und war ewig klapperig. Er stand in den Sechzigern und war von Herzen gesund. Trotz alledem hatte ,hn der, Schreck ,m Rathaus kriminalhart gepackt und wühlte noch in ihm fort s war auch keine Kleinigkeit. Achtzehn Jahre war-er König gewe en m seinem Reich, achtzehn Jahre hatte er die Bauern unter der Fuchtel gehabt. Sie hatten das Leben geführt, das sie verdienten. Spreu im Kopf handelten sie hm und dachten nicht weiter wie sieben Paar Ochsen. Dann waren die Pariser zurückgekommen und hatten die Grütze mitgebracht und den rebellischen Geist Er hatte die Kujone nie unterschätzt. Dennoch warf er sich do-, daß

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Die zweite wichtige Frage ist die, wie man den Jnsasien und dem Motor eine genügende Menge von Verbrennungsluft ^su^t. Bekannt, lief) pflegen ja die Menschen in Hohen von über COOO M"ter hohenkrank zu werden, weil sie nicht mehr genug Sauerstoff zur Atmung also zur Aufrechterhaltung der lebensnotwendigen Verbrennungsoorgange ein atmen können. Einige hundert Meter können sie noch h°h-r 9ehen wenn sie sich künstlich Sauerstoff zuführen, aber darüber hinaus hilft auch das nicht mehr: es treten dann schwere Vewußtsemsstorungen ' *

der Tod ein. Hiergegen Hilst nur bas Mittel, bas ja au| ^iccairb an- gemenbet hat: Man muß die Menschen in eine druckfefte Kammer setzen die beim JunkersflugzeugJu 49" doppelwandig ' - ""d muß ,rn Inner den Luftdruck aufrechterhalten, wie er unmittelbar über dem Meere herrscht. Das kann man dadurch tun daß man e.ri ®ebfa|« n g das entweder vom Flugzeugmotor, durch eme °°m Fahrwind angetrieben Luftschraube oder durch eine Abgasturbme angetrieben wird von b wir noch zu sprechen haben werden. Aber auch zur V r>dnnen ^tt'nnftoffs in den ^n^mdern des Motors kann dieser in .

Lust nicht genug Sauerstoff ansaugen. Der Motor würde daher vori emer a-nVfkn an einfadi stehenbleiben. Man braucht daher auch jur Den Wr ein Gebläse da? Lie Luft auf ein Zehntel zusammenpreht und sie ihm so zudrückt.

Geschieht dies, so arbeitet der Motor in dief°nH°henunt°r günsti­geren Bedingungen als in der Nähe der Erde. Nahe: d , &

Lust einen Gegendruck von einer Atmosphäre gegen das Austreten der Auspussgafse aus zu deren Uebcrroinbung ber Motor Arbeit leijien Muft U 'ist a ein Gewinn, baß dieser Gegendruck nur noch em Zehntel Atmosphäre beträgt. Um die so gewonnen ,^, P;ne Mbqas= Atmosphären zu verwerten, kann man mit bielem Dr 9^ hen "stator turbine betreiben, bie bie Gebläse für ben Fluggaftraum unb ben Motor

Vom Höhenflugzeug.

Von Max Fischer.

(Nachdruck verboten.)

Durch die Zeitungen ist wiederholt die Nachricht gegangen, bah bie Firma Junkers in Dessau gemeinsam mit ber Notgemeinschaft ber Deut­schen Wissenschaft und ber Deutschen Versuchsanstalt für Luftfahrt ein HöhenflugzeugJu49" von 28 Meter Flügelspannweite mit einem Jun- kn'srnotor von 800 Pferdestärken baut. Hieran sind zum Teil aufsehen­erregende Berichte geknüpft worben, bie ben Kern ber Sache nicht treffen. Wir wollen beshalb einmal auseinanberfetzen, um was es sich eigentlich habet handelt, unb zu welchem Zweck man überhaupt Höhenflugzeuge bauen will.

Zunächst möchte man solche Flugzeuge zur Erforschung ber höheren Lustschichten haben. Man kann mit solchen bemannten Flugzeugen, bie in Höhen von 12 bis 16 Kilometer über ber Erbe Vordringen, z. B. für bie Wettervorhersage auf weite Sicht bebeutenb mehr feftfteüen als mit unbemannten Meßgeräteballonen ober mit Einzelausstiegen bemannter Ballons nach Art des Aufstiegs von Piceard. Eine solche Vorhersage lohnt sich wirtschaftlich und rechtfertigt so bie aufzuwenbenben Kosten. Dann aber möchte man zum Langstreckenverkehr solche großen Höhen aussuchen, benn ba die Lust beispielsweise in 16 Kilometer Höhe nur noch ein Zehntel der Dichte hat wie über dem Meere, so vermindert sich der Luftwiderstand dementsprechend. Dadurch lassen sich geradezu un­vorstellbar große Geschwindigkeiten erzielen, so daß man z. B. damit rechnen kann, in 12 Stunden von Deutschland nach Neuyork zu fliegen. Aber nicht nur bie Geschwindigkeit ist in diesen bedeutenden Höhen größer, sondern auch die Verkehrssicherheit und die Regelmäßigkeit des Fluges. Die in diesen Höhen zu erwartenden Winde spielen bei Ver­kehrsgeschwindigkeiten von etwa 400 Kilometer in ber Stunde keine er­hebliche Rolle mehr, denn je schneller man fliegt, desto geringer wird ber Einfluß des Windes auf bie Reisegeschwindigkeit. Fliegt ein Flugzeug z. B. mit 100 Kilometer Stundengeschwindigkeit gegen einen Wind von 50 Kilometer Stundengeschwindigkeit, so beträgt [eine Reisegeschwindig­keit nur 50 Kilometer, ist also auf die Hälfte herabgesetzt. Bei 400 Kilo­meter Stundengeschwindigkeit des Flugzeugs gegen denselben Wmd legt es immer noch 350 Kilometer in der Stunde zurück, büßt also nur ein Achtel an Geschwindigkeit ein.

Auch dieOrtung", das heißt die Feststellung des Platzes, wo sich das Flugzeug befindet, macht in den großen Höhen deshalb keine Schwie­rigkeiten, weil Sturm, Wolken und Nebel weit überflogen werden: un­unterbrochen wölbt sich der klare Himmel über dem Flugzeug und ge­stattet zu jeder Tages- und Nachtstunde Ortsbestimmungen nach den Gestirnen, die man auch bei Tage sieht, zur Ergänzung der Leitung durch den Funk. Man wird auch in diesen großen Hohen, wo mit keinerlei Hindernissen zu rechnen ist, in ausgiebigem Maße von der selbsttätigen Kurssteuerung Gebrauch machen können, durch die bas Flugzeug Die Richtung unb die Höhe genau einhält, auf bie es einmal angesetzt ist, ohne baß ber Führer einzugreifen ober zu steuern braucht.

Sollte ein Motorschaden bas Flugzeug zur Notlandung zwingen so kann man im Gleitfluq noch etwa 200 Kilometer zurücklegen was nahezu eine Stunde dauert, hat so Gelegenheit, einen Flugplatz oder auf dem Meere ein Schiff anzusteuern, unb Zeit, bie erftrderlichen Funknach­richten auszutauschen, also z. B. Hilfe von Schiffen zu erbitten ober wenigstens ihren Stanbort festzustellen.

Zur Erreichung bieser Ziele finb verschiedene technische fragen ju lösen Zunächst taucht die Frage auf, ob denn die Flügel in dieser ver­dünnten Luft das Flugzeug Überhaupt noch tragen Diese Frage last sich eigentlich von selbst, denn je dünner die Luft ist, desto geringer wird ber Stirnwiderstanb, unb besto schneller fliegt das Flugzeug, je schneller es aber fliegt, von desto bünner'er Lust wird es bei gleicher Flugelgroße noch getragen. An den Flügeln sind deshalb keine besonderen Aende- rungen erforderlich, ebensowenig an den Steuergliedern, die auch >n b er dünnen Lust wirksam bleiben, wett bie Geschwmdigkeit des sie beein­flussenden Fahrwindes entsprechend größer ist.