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. , , , „ Raum Auf der einen Seite, nach
Das Atelier: ein hoher, saft kahle gm Atelier nirgends
dem Tiergarten zu. von einem Gla-dach sjtegermn5feu
L7°nst^
ra7m!Ä7-erbh7i^desR^
gemildert und zur Große erh , Staffelei vor dem angefangenen In der Mitte des R°E/,Lb' «"erderzu feiner Gesundheit, die lewe Bilde, dieser diszipllniert s . auszeichnen, ein starkes Maß
SÄ«"*«“ »,2""pn* zu stellen. „ , nieies immerwährende Kunstschauen und
M-K»n T°ch"km"» °"d--|r,id’ "n“ 9<"’"n'- a“9
»S*Ä R«p'„;r I«* « °7 «ÄSÄ immer zur Ausübung seiner Kunst bereit, uno i
anderen Künstlern in gewisse Disferenzen. Er erzählt Wer sein Mus- liches Leben und seine Dagese>nte> UW- Rufstehn — Frühstück —
„Bei mir geht alles nach der ®mu . 11 !> @runb(a9C
nach seinem Befinden. c> vielem Sommer haben se mir
sä*« ='-m"
Nachmittags vier Uhr. Obermann kramt zeigt dem Besucher °Uerle. Schatze. Auch das GeWenr^ Staates: ein schwerer SUberkasten 'Mt Photos p^) * achtzigsten
Bildern Liebermanns b’e Aeun2”Snigt hatte. Mit Vergnügen holt ^/^auch^e^Ka"rika?ureE"die^7o7 ihm i.?de^ letzten Jahren erschienen
^"Da"kl°pft es, und ein Beamter der Akademie bringt eine Mappe voller Briese Zur Unterschrift. Sckreibtisch nieder, der an einem
Liebermann laßt sich an m Sitrnatien blicken. Mit flinken
..Er
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S"S?d.."l5.i«mÄEd" »* w "* steckte sie in einen Topf voll . der Diener ganz
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sein. Das hat seinen Sinn! — *
(üpmälben aejcymuckte 2\5oi)nung y i )
•,^*88?Äw'S» »" »ich. Mf«i-
Liebermann.
Meist« Marti» der Süfner und i-»>«
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klärte Antlitz der Alten zeigt wohl, daß se in’bem Augenblicke,
sie nieder mit dem Kopse auf die Bettt 11 , ^f. Sie ist gestorben!
als die Amme das Kind l°Atragt, i l Martin schwieg, „das 'st - „Das ist", sprach Paumgartner.ais , ein, wie das
eine’ wunderbare ®e!^‘e’6“o|mutter mit Eurem starrsinnigen Vorsatz; weissagende Lied der alten Gr tz wo(lcn, zusammenhangen kann. Rosa nur einem Kupermeister g 3 W(1S tann denn klarer sem, al. __ Ach", erwidert Meister Martin, ,, Lebens, von dem Herrn das-"die Alte in dem letzten Augenblick ih me uertünbete, wie es aanz besonders erleuchtet, mit weiss g „^«e? Der Bräutigam, der mit Rosa, sollte sie glücklich sein, f <$) t 9 unb Hort ins Haus
mit dem blanken Häuslein Re.ch u'M Gluck, HeU^m o^- b£i ir bringt' wer kann das anders sem np(«rtiat bat? In welchem andern sein Meisterstück, sein blankes Hauslein gef S ? u b roenn der
!ffiein arbeitet, dann rauscht und 1 er, ,£n au? und ab fahren und Ls sind die lieben Englein, die m den^luten^aut hat die
lustige Liedlein singen. 2a, la! uermeister, und dabei soll es denn alte Großmutter S-me.nt als den Kap 1^ erklärt lieber
auch bleiben." - .§hr erklärt - *T6mutter nun einmal nach Meister Martin, die Wor e d Ql nicht recht zu Sinn, und
Eurer Weise. Mir will.Eure Deum a g b£5 Himmels und dem
bleibe dabei, daß 2hr alles P " rirbiiae Ausspruch verborgen Herzen Eurer Tochter, m dem ich", fiel Martin ungeduldig
liegt, lediglich überlasten sollt. „ £in jür allemal kem anderer ein, „ick, bleib« bobei,daßm „ amngortn«r wäre beinahe zormg sein soll als em tüchtiger Kuper. Pa h ach und stand auf
geworden über Martins Eigensinn, doch Meister Martin, laßt
vom Sitze, indem er sprach. „Es ist w t g or un9 nicht mehr
un7 setzt aufhören mitTr.nken undReden,^b-we^„ stand em dienlich zu s«»n. — Als s , benen der älteste kaum acht, der sunaes Weib da mit sunf Knaben, von ®cjb sommerte und
jüngste kaum ein halbes Jahr °lpTntaeacn unb sprach: „Ach Gott schluchzte. Rosa eilte den Eintretende gg stjn Weib nut
i'" TX'n.'^Baltin gestorben?" rief Meister^Mmtti. ganz bestürzt — „ei über b°^aümaartncr"7enkt'Euch,'mein würdiger Euch", wandte er sich dann Su Paun ä - ” jrf) in ber Arbeit hatte, 3».»-
Nachmittags bei Max Liebermann.
Bon H a n s O st w a l d.
Präsidenten der Kvnstakadem.e, aU Mechch m£lm „ it)i< nachmittags richtig kennenlernen will der kann es a l . jmmer nod) wie cm besuchen darf. Nachmittags arbeitet d ! 11 @d)Qfj£nbe nicht an der
Jugendlicher unermüdlich und ^Arbeitszimmer das aus den Tier-
Staffelei. Da liest er wohl m EM Arbe^ z , er „ie. Zum garten blickt, oder ererll'digtPos.Ohne^ g n @ßc unt) mindesten hat er ein Buch in d das Buch weg in seinen
Schiller oder em Werk von Kant Zog rno w» ousbewahrt werden — WML ÄSÄS» M°".'»°
ÄfÄSS L suchte und Geg konkrete Zeit immerzu in den prägnanten
l'isch notwendig Ist^l Wie^t^bk°nttAeiZe.tindurchdin bi£ Zukunft strebt, j --oment des I tz wesentlich in gegenwärtiges Leben und gegen-
s mundet die wescyicyw we;e i > n a .... oeben überhaupt als
Mi vollziehende Fortbildung der Gs)), „ ben Uebergang zur
1 >iid des geschichtlichen Verlaufs uno eine $ ^mart stch mit einer I Sendungen. Das heißt natürlich nichk- " Wanzen ausfassen dürste. Sie | roden Teleologie als Ziel oder Werdens ein,
I! liebert sich vielmehr selbs m b-n Na'nmenyang^ not,
I ielleicht keineswegs als dessen Vollendung v r bcr ^schicht-
| Jcnbiges Glied. Sie »«ft'bt Juf) <ils bt M£^LHrung. Und sie versteht | chen Bewegung und als Ansatz zu ) .. .. .nn jjeren qegenwär-
ainit die vW'Mfr
| äger Schritt sie sewst isU Nur ^nden L g ^„„deutung zusammengefaßt i :7rd7b kL"Lr'Geschicht^,das"Lut der historischen Lebendigkeit einge-.
läßt werden" (Troeltsch). ... . „„itj.pn Wraenwart und Ge-
Die Einsicht in bas 2'^Averhalti -3 )j’eftil)itätS bcr geschichtlichen
i chichtsbilb stellt natürlich das Prb ^orm Aber sie entscheibet
l Erkenntnis neu und m einer ernsten Forni.^^v ^^^^ j Reses Problem keineswegs y" „^chichttiche Unterbau-
I Selnde wird, sofern er E überhaupt auf em^ge^ geben
I inng seines Wollens verzichtet, der All barj es, denn
| geneigt sein, die mehr semei als ihren'Seist «ri^^ 'über bie5 I er erstrebt und verfpricht keme g s ) Y ch Berpslichtungen an, die aus I gut, erkennt damit auch d> höchst b stimmten ^-rpf » 6o ftar{ der I ter Autonomie der wissenschaftlichen Arbeit y» z sich dieses seines 8 Gehalt seiner Zeit m ihm leben mag und so bet » treibt, der
Standes sein mag, ^rc..yrnter^tenUntrflf,^Q n t e bas ganse Stergniigen am 1 Forderung, deren Erfüllung nach R a n ^lder der Dinge zu ver-
Studium der Geschichte ausmacht „die §^,9ea(g Ie6teg Resultat zu er- I folgen", Mitgefühl, Efimpn Eorikmn lebt die Spannung zwischen dem I streben. In allen produktiven H'stmik ie tWirklichkeit hinzugeben, Willen, sich rein ontemplatio der ve ll ng > bc{timmte
und dem Bewußtsein,. daß s'e d « lbe,aMy i bieje Spannung
Gegenwart vergegenwärtigen müssen uno e ber histotl-
wo nicht aushebt, so doch er‘™gba^ Geschicht--
schen Objektivität und der Autonomie der achten Hift°-
forschung einen unantastbaren Sm ber geschichtlichen Gestal-
riter lebendige Ehrfurcht „^heit vom Standpunkt der Gegen-
tungen. Keine Güederung der Berga^g ) nimmt den geschichtlichen wart aus, die nicht reine B g > Verwirklichung eines eigenen Gestalten die hohe Duatttat, inbimöueUe er _ @0'tf,B3U sein. Keme Sinns, in sich fAdst öenttier, „ Wegstück zu einer anderen,
menschliche Wirklichkeit .st Lenn fie io qebüd)t ist, ist sie histo-
'risch Äach?„Die'Geschichte ist nie Richterin, sondern alle Zeit Recht- fertigerin" ($. Croce).


