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________Unterhaltmgzbeilage zum Giehener Anzeiger
Jahrgang 1930 Montag, den Z.Srbruar Nummn^o
Im Flockenfall.
Von Leo Sternberg.
Decke nur alles zu.
Bette nur alles zur Ruh, leiser Schnee, leiser Schnee!
Auf meine Seele fällt bald kein Auge ber Welt, nicht auf Lust, nicht auf Weh..
Löschest die Spur meines Schuhs. Nirgenbs folgt mir ein Fuß — Ganz allein, ganz allein!
Ob über Gut oder Schlecht, über Falsch ober Echt — nur schnein, nur schnein!
Siehe, schon wagt aus bem Haus sich meine Seele heraus — wieder Flaum unter Flaum.
Alles ist weiß unb leer.
Fliegt über Lanb unb Meer — wieder Traum, wieder Traum.
Oer Mukkerpukker und die junge Frau.
Märchen von Hans Friedrich B l u n ck.
Es war einmal ein junges Ehepaar, bas hatte keine Kinder. Aber Mann unb Frau hatten viel Verlangen danach unb waren traurig, wenn sie barüber sprachen.
Nun hatten bie zwei einen eigenen Wagen, mit dem sie jeden Sonntag ins Land hinaus fuhren, um alte Kirchen unb Schlösser zu besehen, denn ber Mann war ein gelehrter Herr unb schrieb viel über dergleichen.
Eines Tages kamen sie nun wieder in einen kleinen Ort, in dessen Giebeln viele Rotmützen wohnten unb ihnen entgegenwinkten. Der Mann hatte ba von einem berühmten alten Gehöft gehört unb ging cs ab. Wie die Frau nun währenddessen beim Wagen wartete, ba wurde sie auf einmal des Mukkerpukkers gewahr, das ist ja der kleine Wicht, der unter ben Achsen des Wagens wohnt. Er verschnaufte vom langen Fahren, lehnte blasend neben dem Wagen am Trittbrett unb bie Frau war ck erstaunt, sie zeigte ihm, daß sie ihn sah. Sie geriet sogar mit ihm ins Gespräch unb weil sie ein rechtes Vertrauen gewann zu ihm, der sie doch immer sicher unb gut gefahren hatte, unb weil sie wußte, daß er ihrer beiber Unterhaltung immer angehört hatte, kam sie auf allerhanb Dinge zu sprechen, bie sie sonst mit fremden ßeuttti nicht beredet hätte.
„Ach," scherzte sie deshalb, „du bist mir ein wenig zu klein, Mukkerpukker, aber wenn ich jemand fände, doppelt so groß wie du bist, so ein richtiges kleines Menschenkind, wie froh würde ich ba fein!"
Des anbern Sonntags, als sie wieder hinausfuhren unb der Mann eine alte Kirche aufsuchte, sah bie Frau ben kleinen Wicht wieder und redete ähnlich mit ihm: unb noch einmal, als sie einen brüten Sonntag unterwegs waren. „Ach, Mukkerpukker, fahr uns doch einmal, wo ein Findelkinb am Weg liegt, ich hob so gern eins aus!" Aber ber Knirps antwortete niemals darauf: vielleicht war es einer, der nur mit feiner Maschine Bescheid weiß, vielleicht wollte er bedeuten, es sei eine weite Kluft von ben Menschen bis zu seinesgleichen.
Als sie aber am vierten Sonntag Halt gemacht hatten unb ber @e= lehrte ausgestiegen unb schon eine Weile von Haus zu Haus gegangen mar, um Türen unb Truhen zu besehen, ba staub der Kleine auf einmal neben dem jungen Weib. Er machte ein sehr listiges Gesicht, sie merkte gleich, er wollte ihr etwas erzählen. Gerade da'kam aber ber ?. nn zurück, er war ein wenig verdrossen von seiner Arbeit unb meinte, ijmr gäbe es boch nicht viel zu sehen, sie wollten lieber gleich weiter- sahren.
tnae aber ,e‘n verwunschenes kleines Stöbt djen, in bem sie Halt gemacht hatten, eins von denen, die allerlei Wunderlichkeiten erwarten lassen, wenn man hinburchfährt. Die Frau war deshalb enttäuscht, als ber Mann gleich weiterbrängte, aber sie wußte ja nicht zu begründen, warum sie bleiben wollte. Von bem Mukkerpukker wagte sie nicht zu zrigen 'C f“rd)kte vielleicht, er würbe sich ihr sonst nicht wieder
,Qber haben bie beiben Reisenden bas Städtchen hinter sich bei- s e rn.ocf? am letzten Hans —, auf einmal springt
r Wagen em Stückchen seitab; es ist, als sei er in ein anderes Gleis
gefahren, ober auf eine andere Straße, die eine Schicht über ober unter ihnen entlang führt. Mann und Frau sehen sich dabei verdutzt an, es ist, als wären sie auf einmal kleiner als vorher. Sie können es ja kaum glauben und erstaunen nur über ben Wagen, der doch genau derselbe wie eben ist, hätte er nicht plötzlich die Größe eines Kinderspielzeugs. Unb auch alle Aepfel am Weg sind verändert, viel goldgelber und blutroter, als vorher im Menschenland. Dafür sind sie auch nur winzig unb alle Höfe sind klein, bie am Weg stehen unb statt über eine Heide zu fahren, die bie ßanbtarte weist, fahren sie auf einmal wieder in eine Ortschaft hmein, in der sind die Härser noch sechs Schuh hoch unb die Fenster daumengroß unb bie Hühner wie Spatzen unb die Ochsen wie kleine geriet mit Hornern daran. Es ist überhaupt alles so verwunschen und abenteuerlich, ber Mann will rasch ben Wagen anhalten, er glaubt, er hätte eine falsche Brille aufgesetzt, ober sei zwischen den Augenlidern verhext. Aber der Wagen fährt noch rasch so weit, baß sie vor ein wunderschönes Schloß kommen, viele Zimmer unb Flügel hat es und Türme unb Zinnen unb sogar einen Graben runbum.
Wie der Mann sich nun noch verwahren will und bie Frau festhält, fto solle nicht ausfteigen, unb vor dem Spuk Gas geben und davon- brausen will, ba hält der Wagen plötzlich stocksteif. Aus dem Schloß tritt mit großem Gefolge ein alter Unterirdischer, es ist, als hätte er bie bei den Menschen schon erwartet. Neben ihm aber geht jemanb, viel großer als er. Und bie beiben Verfahrenen sehen gleich, es ist ein Mäbchen von oben, dieser Wichtelkönig hat eine Frau von ben Menschen, unb in allem Schreck freuen sie sich, daß sie jemand haben, mit bem sie ein Wort wechseln mit den sie nach bem Weg fragen können.
Sie recken deshalb beide bie Hände nach der Königin unb rufen, sie möchte ihnen doch helfen unb Bescheid geben, wie sie aus diesem Spuk wieder in bie wirkliche Welt zurückkommen könnten.
Da haben bie zwei Lakaien aber schon feierlich bie Tür bes Wagens geöffnet; ber kleine Mukkerpukker steht mitten unter ihnen, er grinst bie Frau bes Gekehrten an unb zieht höflich die Mütze, unb bie fremde Kö- ntgin winkt auch, auszusteigen. Da können sie ja nickst so unhöflich sein, sitzen zu bleiben. Sie geben ber Königin bie Hand, hoppelt so groß wie bie Zwerge sind sie immer noch, obwohl sie glaubten, auf Kindergröße geschrumpft zu sein.
Nun, die Zwergkönigin sagt, sie freue sich sehr über ben Besuch, aber sie scheint gar nickst so verwundert wie ber gelehrte Herr unb seine Frau. Dann müssen sie mit bem Wichtelkönig und seiner Frau drei silberne Treppen steigen; durch viele Gemächer geht es in einen großen Saal, Da ist alles gedeckt, fast als hätte man die Gäste feierlich erwartet. Die Königin schickt sogar nach ihren Kindern, um sie zu zeigen, ein kleiner Zwerg, zwei kleine Zwerge, drei, vier, fünf sechs kleine Zwerge, alle genau wie der Vater. Aber das siebente und jüngste ist schon zweimal so groß wie bie Zwergkinder, es ist ein Menschenmägblein geworden und nach der Mutter geschlagen! Es sieht nur recht blaß und hager aus, — solche Kinblein können da unten nicht leben noch sterben, cs ist nicht bas richtige Land für sie. Der Frau bes gelehrten tut bas Herz weh, wie sie es anschaut. Sie denkt: „Daß diese Frau so viel Kinder haben darf und ich kein einziges!
Sie läßt sich natürlich nichts merken; man begrüßt sie sehr höflich zwanzig kleine Herren unb Frauen werben vorgestellt, die Gäste müssen aus sehr zierlichen Stühlen an der Tafel Platz nehmen, alle sieben Kinblein setzen sich ihnen gegenüber, ber Zwergkönig links von der Frau und die Zwergkonigin rechts neben bem Gelehrten. Unb viele Diener trauen auf, lauter winzige Schüsseln und Teller, aber eins nach dem andern," so viele kleine Gerichte, daß sie schließlich boch satt werden.
„Jetzt müssen wir aber heim," sagt ber Mann enblich; ihm ist ja noch immer recht wirr unb irr zu Mut, er glaubt, er hat einen bösen Traum, ben er nicht loswerben kann. Solch gelehrte Herren finb siebenfach klug unb wenn alte Leute von den Unterirdischen erzählen, lächeln sie nur in ben Bart hinein. Aber die Frau möchte noch bableiben, sie sinnt immer über bas siebente Kindlein unb fragt dies und bas unb wie es denn hieße.
Ja, sagt der Zwergkönig lauernd, sechs hätten rote Backen, aber mit bem siebenten wäre es recht schlimm bestellt. Und es werde wohl sterben müssen, wenn nicht ein Wunder geschehe.
Die Königin hebt rasch ein Taschentuch vor bie Augen, alle Leute blicken bas kranke Kinblein an. Sie möchten es schon eine Weile mit- nehmen, seufzt bie Frau, sie wolle schon dafür sorgen, daß es rote Backen bekäme.
Kaum hat sie bas gesagt, ba ist es ja, als wäre alles längst vorbereitet unb man hätte nur auf ihren Wunsch gewartet. Der Zwergalte steht auf, brückt allen bie Hanb und entläßt bie Gäste mit einigen altertümlichen Worten, die Diner bringen sie treppab, treppunter, bis in ben Hof unb halten die Wagentür auf. Unb ber Mann, ber blitzschnell hinein- fpringt und kaum rasch genug ben Wagen in Gang bekommt, fährt davon, als konnte er die ganze Hexerei hinter sich lassen.


