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>fte Beispiel für das stumme Säugetier" ist die Giraffe? Hier schasst sich das Tier selbst einen geschickten Weg zur Verständigung. Sie erfolgt, wie viele Afrikaner in neuerer nachgewiesen haben, durch das Schlagen mit dem Schwanke. Durch viele Eigenschaft geben die langhalsigen Steppentiere ihre Wahrnehmungen und Erregungen zu erkennen. Auf die „Wedelzeichen geben alle Mitglieder der Herde aufs schärfste acht und handeln je nach Ursache und Bedeutung. Vielen Anttlopen sind gleichfalls diese Wedeizeichen eigen, obwohl sie Erregungen auch durch Stampfen mit den Laufen zu erkennen geben. Erfolgt ein Gefahr verkündendes Wedelzeichen innerhalb der Herde, fo stürzen die Mitglieder unter blitzschneller Verständigung m wilder Flucht dahin. Diese Zeichensprache finden wir bis zu den Kleinsten im Tierreich- hinab. Durch plötzliche Verständigung gelingt es dm Mitgliedern großer Vogelschwärme, blitzschnelle Wendungen auszufuhren.
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Ueber welche verschiedenartigen Lautäußerungen der Hund und die Katze verfügen, kann jeder Städter beobachten. Selbst das Bellen und Winseln des Hundes kann sehr verschiedenen Ursachen entspringen. Ursprünglich in Rudeln lebend, war eine Verständigung der Hunde durch Lautäußerungen notwendig und durch den Verkehr mit dem Menschen haben sie sich erhalten. Es ist sogar nachzuweifen, daß der Lautschatz oes Hundes durch den Umgang mit seinem Herrn um manche stimmliche Aeußerung bereichert wurde. Da der gewöhnlich paarweise lebende Löwe gelegentlich in Rudeln jagt und sich die einzelnen Stücke sogar das Wild zutreiben sollen, mußten diese Großkatzen sich notwendigerweise stimmliche Verständigungsmittel zunutze machen. Der Löwe besitzt weder einen Warn- noch einen Schrecklaut. Aus diesem Grunde ist es schwer, von ihm eine Lautäußerung zu erzwingen. Selbst das Brüllen kann nicht als eigentlicher Futterlaut bezeichnet werden. Anders die Hyäne, die m ihrer Lautäußerung nie versagt, stößt sie doch bei jeder Gel^enheit ihr schauerliches Geheul aus, insbesondere, wenn den Tieren Futter bar= gereicht wird. Die Verständigung der Tiere braucht nicht ausschließlich durch Kehlkopflaute hervorqerufen zu werden, sondern kann be,spiekweise bei den Elefanten oftmals durch Luftpressung und Muskeldruck des Rüssels erfolgen. Die meisten, von den Elefanten bekannten Laute werden auf diese Weise verursacht, einige andere durch ein eigenartiges Quietschen durch den Rüssel.
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spottend, die mühsamen Untersuchungen zunichte zu machen droht, so stehen wir auch angesichts der manchmal geringen Lautaußerung von Herdentieren vor einem Rätsel. Sie kann in einem Falle bis zum völligen Fehlen der Stimme führen. Das des' *•*- *’
oKtöilfen Tieren und manchen NaturMkem hinsichtlich des Vegnffs doch n ckt io groß ist. Nach eingehenden Jntelligenzprüfungen konnte sogar tmcbaeroielen werden, daß manche Menschenaffen bis zu einer höheren Zohl zu zählen vermögen als Vertreter bestimmter Naturvölker.
Es konnte sich in erster Linie eine Sprache bei solchen Geschöpfen entwickeln, die in Gesellschaften leben und da gibt es im Tierelche eine aanxe Anzahl treffender Belege. Welche vielseitige Ausdrucksweise haben unsere auf mächtigen Felsen in Herden gehaltenen Mantelpaviane für alle möglichen Ereignisse, insbesondere für Vorfälle, die sich in ihrer Um- aebuna abspielen. Nach einigem Beobachten wird selbst der Laie fest- ltellen können, daß die aus bestimmten Anlässen hervorgebrachte Laui- Sußeruna dieser Vierhänder unbedingt eine Verständigung ergibt. Die Warn- und Schreck-, Futter- und Angst-, Zorn- und Freundschaftslaute, wiederholen sich überall bei ftlmmbegabten Tieren.
Eine ebenso umfangreiche und ausgeprägte, allerdings aus zwitschernden und pfeifenden Lauten bestehende Sprache führen die kleinen Kapu- ttner-Asfen Südamerikas. Wieder anders unterhalten sich die verschiedenen Makakarten. Die Kurzschwanz-Paviane, zu denen der Mandrill und der Drill gehören, fuhren andere Aeutzerungen und Mienenipiele als die langschwänzigen Rassen der gelben, roten und grünen Paviangruppe. Dem Kenner antworten diese Assen gewöhnlich sebr schnell, wenn sie in dem ihnen verständlichen Idiom „angesprochen werden. Nach gewissenhaften Beobachtungen sind die Beweise dafür erbracht worden, daß Affen Aeußerungen anderer Asfengattungen verstehen gelernt haben. Andererseits schlugen diese Versuche bei solchen Affen fehl, die in Paaren oder Familien leben. Daher auch die Fehlschläge der Sprach- Erperlmente bei Gorillas und Drangs. Offenbar kommt also nur m Hchden ober in Herden lebenden Affen eine Verständigung zu, die als Sprache aufgefaßt zu werden verdient.
Fragen wir nunmehr, welche Wege einzuschlagen sind, um eine Verständigung zwischen Mensch und Tier zu erzielen. Hier ist das beste Bei- piel, sich auf eine einsame Insel zu versetzen, auf der Menschen wohnen, von deren Sprache uns kein Wort geläufig ist. Was würden wir tun? Es käme wohl in erster Linie darauf an, die Handlungen der Insulaner zu beobachten unter gleichzeitiger Einprägung der dabei geäußerten Laute. Dabei werden wir bestimmte Laute mit bestimmten Handlungen verbinden lernen, bis uns das Wort auch ohne Handlung geläufig ist Ganz ähnlich gestalten sich die Anfänge zum Studium von Tierstirnmen. Be- fanbere Maßregeln müssen indes getroffen werben, will sich ber Mensch auch in gewissem Grade an der Verständigung von Tieren beteiligen. Sind dem Beobachter erst die Laute, über die ein Tier verfügt, bekannt geworden, so wird er ohne weiteres bestimmen können, welche Gemütsbewegungen in dem Tiere vorgehen ober welche Tätigkeit sein Beob- achtungsobjekt aufnehmen wird.
Interessant ist die Tatsache, daß eine Art Gibbon, eine Menschen- afsenform, über einen Stimmen-Umfang einer ganzen Oktave verfügt. Ein in Carl Hagenbecks Tierpark gehaltenes Exemplar legte davon Zeugnis ab, sang das muntere Tierchen doch in den frühen Morgen- und späten Abendstunden mit wahrer Begeisterung die seine Stimmlage umfassenden Töne. Weiter ist die Verstärkung der Stimmen mancher Säugetiere durch Kehlsäcke als Resonanz-Apparate bemerkenswert. Der Drang und der Brüllaffe bieten hierfür Beispiele. Diese Eigenart wird aber auch bei Antilopen und Hirschen gefunden.
Kinder des Volks.
Von Alfred Bock.
(Fortfetzung.)
Lenes Erregung wuchs. .
„Aus die Art helfen Sie mir zu meinem Rechte
^c^hundert Markl^ch mein’, da könnten Sie sehr zufrieden fein* e&9£tia^^it Mucker deckt man die Schänd' nicht zu, daß fo ein armes Kind /ein Vater hast Güt mögen Jein, wer Sie wollen, die Schmutzigkeit halt ich nicht hinter -öynen
Stadlern kam nun doch in Wallung. .... .
®as unterstehen Sie sich, Sie Sprlezl Haha! Ich zieh in meiner ®utheit den Beutel und laß mir von Ihnen Grobheiten wachen! Da hort Neinfach alles auf. Setzen Sie sich mit dem Herrn Schollas auseinander, ich tümmer’ mich den Teufel um Sie.
cn Vielem Augenblick geht die Tür, und der Notarschreiber tritt ber* ein Die Stadlern hat ihn zu Tisch erwartet. Er ist (onntäghd) getleibd
7 „., , Strälißckien Nelken — die Lieblingsblume seiner Verlobten - in^der Hand Sobald er bie Lene Launsbach gewahrt, bleibt er wie anaewurzelt stehen. Sein ohnehin fahles Gesicht wird um einen Sitten bSeT ®ie tommt die Lene zu seiner Braut? Do hat sich etwas ab- aeloielt Teure!, jetzt heiht's, sich nicht verfchnappen.
9 ,Guck die Lene!" bringt er mit erheuchelter Gelassenheit heraus. So sind Sie wieder gesund? Das freut mich.
LE MchNK'- _ Mr der Frau do - frag' ich dich aufs^Gewisien: !vas hast du mir versprochen, wie du das erstemal bet "".VeÄröchen? Das ich nicht wüßt'," wirft sich der Schollas in die Brust.
^efientoegenVws behalten. Wann ich vor Gott im Himmel ltiind' und sagen sollt', was du mir selbigmal eingeschwatzt l)ast, ich könnt' nicht anders wie jetzt: ,ßene, bau’ auf mich, ^ch bin wie ein auj» geschlagen Buch. Du mußt nur lesen. Da steht s: Treu bis in den Tod!
D-r Gdireiber zuvst nervös an seinem Schnurrbärtchen.
„Ich kann mich auf mein Gedächtnis verlassen. Das hab ich entschieden nicht gesagt."
"»ü S’Ä“S.n L""Lch i*«, °° E--W «•" Meineid schwörst."
Als Tastsprache sind uns die Verständigungszeichen bei den Ameisen den Bienen, und andern Insekten bekannt.
Der Sang unserer mannigfaltigen, gefiederten Freunde ist uns geläufig. Der Kenner bringt es im Studium der Vögelst Immen zu einer solchen Fertigkeit, daß er jeden Vogel nicht nur an feinem Gesang, sondern auch an seinem Rufe erkennt. Jede Vogelart besitzt also ihre charakteristische Stimme. Auch hier ist durch die Lautäutzerung eine ge- wisse Verständigung möglich und dient wahrscheinlich in erster Lime dem Zweck des Zusammenfindens ber Geschlechter. Sodann kommt sie als Mitellungsgelegenheit in Frage, und zwar wird sie hier als Angst- und Warnruf, Alarm- und Futterruf, Balz- und Lockruf, unterfchieden.
Jeder aufmertfame Beobachter weiß, daß der Hahn die Henne anders zum Futter lockt als wenn er feinen Harem auf eine Gefahr aufmerksam macht ober zum Aufmerken veranlaßt. Wir alle kennen den zeternden Alarmschrei der Amsel, den lockenden Schlag des Buchfinken, deni warnenden Ruf der beunruhigten, in Gefahr schwebenden Nachtigall. Ebenso bekannt ist die Nachahmungskunst der Papageien, die unter den Vögeln wohl über die besten Stimmittel verfügen. Ihr biologischer Wert ist zweifelhaft. Auf jeden Fall lernt der Papagei die von »hm nachgesprochenen Wörter und Sätze seiner Bedeutung nach nur zum geringsten Teil kennen. Schier unglaublich ist das Nachahmungstalent eines solchen Vogels. Imitiert er doch das Knarren einer Tür, das Sagen von Holz, das Pseifen des Windes, bas Bellen des Hundes, das Gackern des Huhnes u.a.m. Einen besonderen Rang in der Tonkunst nehmen die löge- nannten Spötter ein, von denen uns der Eichelhäher und die Elster gute Bekannte sind. Höchst eigenartig ist das Nachahmungstalent der nordamerikanischen Spottdrossel. Es gibt in ihrer Heimat kaum eine Bogelstimme, von dem wilden kreischenden Schrei des Adlers bis zu den zartesten melodischen Tönen der Singvögel, die von diesem Vogel nicht in erstaunlicher Weise nachgeahmt wird. Die Spottdrossel bringt es ertig, durch das Nachqhmen des Angstschreies eines Kükens eine Glucke bis für Verzweiflung zu bringen. Durch Ausstößen des Warnrufes des Dohlengrakels, einer amerikanischen Starenart, vermag sie in einer Schar dieser Vogel die größte Verwirrung anzurichten.
So bestehen in der Lautäußerung der Tiere vielerlei Zusammenhänge nicht nur innerhalb der Arten, sondern auch in der ganzen höheren Tier- weit Wichtig ist dabei, daß sich auch die Geschöpfe derselben Gegend durchaus verstehen. Wohl sind uns diese Tatsachen gut betann. unb wir erkennen in dem Verstehen der einzelnen Geschöpfe wohl auch Ursache und Zweck aber vieles bleibt uns verborgen, weil ber meist von feinem ego- zcntrischen Standpunkt aus urteilende Mensch zu wenig bestrebt isst sich dem Gesichtswinkel der Kreatur und seiner Umgebung chiäupassen. Aus unseren Erwägungen kann festgestellt werden, daß der Ünterichied in der Ausdrucksweise zwischen Mensch und T,er in der «egliedciten La ^ Ivrache des Menschen liegt, wahrend In der höheren Tierwelt nur ein interjektives Sprechen angetroffen wird. Die Lautaußerung im engeren und weiteren Verbände der Tiere ist für sie als Verstandigungsmittel aber ebenso vollkommen und zweckmäßig wie die Sprache im Leben de- Menschen. _________


