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aab. Dann brach er sein Zelt ab und zog hinab an den Jenissei. Denn her Polarwinter kam mit grünen Nordfeuern heran.
Seine Frau Petrowna sah ihn an einem Mittage von Norden her kommen. Er schoß aus seiner Flinte und rief ihr durch die hohle Hand -u. Er war müde, abgemagert und etwas fahl im Gesicht. Sieben Hunde batte er eingebüht. In einem Sack aus Robbenleder hotte er die Knochen, leite der Asche, das Messer und die Hülsen. Mit einem Bericht schickte er ten Sack an die Sowjets zum Weiterleiten.
Er brach zum zweiten Male auf, als der Frühling kam. Diesmal hielt er sich westlicher. Er hatte schon wochenlang die Küste abgestreist und nichts anderes gesehen und gehört als quäkende Schneehühner und schrille Raubmüven. In den Lehmebenen am Ufer schnatterten Ringel- günse. Auf den Eisschollen sah er Robben sich sonnen. An einem Mittag sei-te sich ein Leinhänfling auf eine Stange seines Zeltes und fang. Es war derselbe Mittag, an dem er auf einem Felsen eine verweste Manner- [eiche fand. Raben und Raubzeug hatten daran herumgehauen und genagt. Reben der Leiche lag eine Taschenuhr, die Tessems Monogramm trug. Sie stand auf zwei. Er begrub den Leichnam unter Steinen und deckte ein Flaggentuch mit dem Sowjetstern darüber. Er kletterte den Kelsen ab, spähte in jede Spalte, aber er sand nichts mehr; Gewehr und Schneeschuhe fehlten. Der Abhang des Felsens war steil. An seinem Fuße brandete das Meer.
Ueber dem Toten lag ein unersorschbares Geheimnis. Himmel und Schnee und das ewige Brausen des Meeres hatten über dieses Geheimnis ihre Schwermut gelegt.
Begitschew brach nach einigen Tagen vergeblichen Suchens und Um« herschweifens zum Rückweg auf. Er hatte auf 117 Grad östlicher Länge und 74 Grad nördlicher Breite eine Insel entdeckt, die Felsklippen wie Buckel in das Meer wölbte. In ihrem nördlichen Teil war sie vereist und ohne Lebewesen.
Er kehrte zurück in sein Haus bei Dudinka, feine Hunde waren heil, aber er war schwermütiger als sonst. Er sandte einen zweiten Bericht, und die Norweger schickten ihm aus Anerkennung eine große Geldsumme. Es waren dreißigtausend Mark. Die Jäger am Jenissei beneideten ihn.
Im Herbst des Jahres 1926 brach Begitschew mit einer Jagdgesellschaft auf, um Eis- und Silberfüchse zu jagen. In seiner Begleitung war der Jäger Natalschenko, der einen Kopf größer war und weißblonde hagre hatte. Er war sehnig wie ein Renntier und schwieg gerne. Dieser . Natalschenko war der Liebhaber von Begitschews Frau geworden.
Die Jäger hatten viel geschossen; drei Schlitten von Fellen zogen die Hunde; am meisten hatte Begitschew erlegt. Am 21. Mai 1927 — sie hatten den Fluß Piefsina erreicht — stießen beide, Begitschew und Natal- jchenko, auf Bärenspuren, die sie verfolgten. Begitschew wollte, als sich die Spuren teilten, nach links, Natalschenko aber nach rechts. Dies war sinnlos; denn die Bären waren tatsächlich nach links abgestrichen. Für Natalschenko war dies Anlaß, einen Streit zu suchen. Er beschimpfte seinen Jagdgenossen und warf ihn schließlich zur Erde. Bei diesem Sturz hatte sich Begitschew den linken Knöchel ausgekugelt; er konnte nicht vom ' Boden auf und bat Natalschenko um Hilfe. Aber dieser schlug dem Gefallenen mit dem Ende seiner harten Stiesel auf den Schädel, bis er bewußtlos umfauk. Er zog ihm den Mantel aus, riß ihm die Stiefel Von den Füßen und ließ ihn liegen. Der Abend brach mit bitterer Kälte . herein. Begitschew lag die Nacht durch. Begitschew lag am nächsten Tage ' noch auf der Erde und lebte. Sein Blut, das aus der gesprungenen Schädeldecke sickerte, fror an ihm fest. Die zweite Nacht kam, Begitschew lag immer noch und sein Herz schlug. Am dritten Tage, in der grünen Morgendämmerung, starb er. Aus der Ferne stieg das Meerrauschen. Ein Eisbär kletterte über eine Felsklippe und brummte furchtbar.
Der Mörder warf Steine über den Toten, brach fein Zelt ab und traf nach drei Tagen die Gefährten. Ihnen fagte er, Nikifor Begitschew sei am Skorbut gestorben.
Der Mereorkrctter von Arizona.
Bon Dr. Balduin Ern st.
(Nachdruck verboten.)
Wenn Meteoriten aus die Erdoberfläche niederschlagen, bohren sie sich natürlich stets mehr oder weniger tief in den Boden ein. Bon besonders großartiger Wirkung war der Aufprall eines in vorgeschichtlicher Zeit in Nordarizona nahe bei der Stadt Winslow niedergegangenen gewaltigen Meteoriten oder Meteoritenschwarms, dessen Einschlagsloch feit seiner ersten Auffindung in den siebziger Jahren das Interesse der Fachwelt zunehmend du} sich gezogen hat. Mitten in die einförmig flach gelagerten Sand- und Kalksteinschichten des Gebietes ist unvermittelt ein an 200 Meter tiefes kraterförmiges Loch eingefen'.t, das von einem durch steil stehende Gesteinsbänke gebildeten 40 Meter hohen Randwall umgeben ist und einen x Durchmesser von 1350 Meter im Mittel hat. Seine Entstehung war lange Zeit strittig. Zunächst dachte man an vulkanische Bildung, etwa nach Art unserer Eifelmaare, die einmaligen heftigen Gaszerknallen ihren Ursprung verdanken. Da aber in der ganzen Umgebung sonstige Zeugen vulkanischer Tätigkeit fehlen, so ist man von dieser Anschauung sehr bald zurück- gekommen, um so mehr, als Bohrungen inmitten des Kraterbodens keine Anzeichen für das Vorhandensein einer Vulkanesse ergaben. Nach Durchsinken einer mächtigen Lage von lockeren, großenteils staubförmigen Trüm- inermassen, die den rundlich anstehenden Sandsteinen und Kalken entsprechen und durch reichliche Beimengung meteorischen Stoffs ein besonderes Gepräge erhalten, traf man auf eine gefrittete Gesteinszone und darunter auf feste normale Sandsteinbänke. Eine Decke von feinem Gesteinsmehl, untermengt mit großen Kalk- und Sandsteinbrocken und einer Anzahl von Bruchstücken von Meteoreisen, ist auch für den weiteren i Umkreis des Loches bezeichnend. So kann heute kein Zweifel mehr bestehen,
daß der Arizonakrater mit dem Aufprall einer ungeheuren Meteormass« zujammenhängt, die das Gestein der Erdoberfläche zersprengte.
Der meteorische Stofs tritt in allen Größen von feinstem Korn bis zu Stücken von mehreren hundert Kilogramm Gewicht auf. In {einer chemischen Zusammensetzung zeigt er gegenüber den sonst bekannten Meteoreisen keine Besonderheiten. Neben Eisen besteht er aus etwa 8 v. H. Nickel. Dazu treten noch geringe Mengen von edlen Metallen, im besonderen Platin und Iridium, die nach neueren Untersuchungen etwa 0,0018 v. H. der Gesamtmasse ausmachen. Schließlich ist schon länger auch das gelegentliche Vorhandensein von kleinen, dunklen Diamanten und Graphit im Ärizonoeifen bekannt.
Ueber die Gesamtgröhe des Arizona-Meteoriten bestehen nur Schätzungen, die je nach der Geschwindigkeit, die ihm im Augenblick seines Aus- tresfens auf den Erdboden zugeschrieben wird, mehr oder weniger groß ausfielen. Die oon verschiedenen Seiten genannten Zahlenwerte schwanken zwischen 1 bis 5 Millionen Tonnen. Ein Rätsel, das bisher nicht völlig gelöst werden konnte, ist die Frage nach dem Verbleib des Meteoriten- körpers. Da die früheren Vohrversuche, die in der Mitte des Kraterbodens angesetzt wurden, erfolglos geblieben waren, so tauchte der Gedanke auf, daß die meteorische Masse vielleicht im Laufe der Jahrtausende durch Oxydationsvorgänge ganz aufgezehrt worden sei, eine Annahme, die allerdings von vornherein im Hinblick auf die Unmenge von Estenbrocken in der Trümmerschicht des Kraterbodens wenig Wahrscheinlichkeit für sich hatte. Oder sollte das Eisen, durch die Wucht des Anpralls zurückgeschnellt, vielleicht in weiter Entfernung erst endgültig zur Ruhe gekommen sein? Neuere Untersuchungen durch den amerikanischen Ingenieur Min- h i n n i ck gingen nun von der Ueberlegnng aus, daß der Meteorit nicht senkrecht, sondern möglicherweise in schräger Richtung auf die Erdoberfläche aufgetroffen und deshalb heute nicht in der Mitte des Loches, sondern an irgendeiner Stelle unter dem Randwall anzutreffen sei. Diese Vorstellung ist nicht ohne weiteres mit den sonstigen Beobachtungen von Meteoritenfällen in Einklang zu bringen, da die mit kosmischer Geschwindigkeit schräg in die irdische Lufthülle eindringenden Himmelskörper in großer Höhe durch den Luftwiderstand abgebremst werden und dann senk- recht zur Erde stürzen. Immerhin haben die Bohrungen am Südrcmd des Kraters, die bis 450 Meter Tiefe vordrangen, eine über 10 Meter mächtige Schicht von rein meteorischer Natur durchläuft, fo daß die Hoffnung auf die endliche Auffindung des Hauptmeteoriten neue Nahrung erhält.
Meteoriten, die dem Arizonaeisen auch nur annähernd an Größe gleich- tommen, waren der Wissenschaft bis vor kurzem unbekannt. Der Eisenklotz von Ranchito in Mexiko, als der gewaltigste unter ihnen, wurde auf 50 Tonnen geschätzt. Das von Nordenskjöld aus Grönland mit« gebrachte Eisen wiegt 25 Tonnen, und das älteste, heute noch unversehrt erhaltene, das von Kuyahinya in Ungarn 293 Kilogramm. Erst die den russischen Geologen nach planmäßigem Suchen vor einiger Zeit geglückte Auffindung des Riefenmeteors im sibirischen Gouvernement Jenisseisk hat dem Arizonafall einen nahezu ebenbürtigen Bruder zur Seite gestellt, der auch sonst manche Uebereinftimmung mit ihm zeigt. Das sibirische Eisen ist 1908 erschienen. Sein Aufprall machte seinerzeit die Erdkruste in einem Umkreis von mehreren taufend Kilometer erzittern. Heute findet sich an der Aufschlagstelle ein 200 Meter tiefes, kraterförmiges Loch, ähnlich dem vom Canyon Diablo, nur daß in diesem Fall der Meteoreisenklotz an der Sohle des Kraters einwandfrei erkannt werden kann. Sein Gewicht wird vom Finder auf 820 000 Tonnen geschätzt. Noch jetzt, nach 20 Jahren, sollen die Wälder in meilenweiter Umgebung die schrecklichsten Verwüstungen erkennen lassen, die der niederstürzende Koloß verursachte. Ihrer Entstehung nach werden die Meteoriten bekanntermaßen als Bruchstücke eines zerstörten Himmelskörpers angesehen. Da sie in Ablagerungen erdgeschichtlich älterer Zeiten bisher noch nie angeiroffen worden sind und 'Eisenmeteoriten nicht einmal der Urmensch, der als großer Sammler sicher nicht an ihnen vorbeigegangen wäre, gekannt zu haben scheint, so hat man neuerdings hieraus schließen woll.n, daß unser Sonnensystem erst vor verhältnismäßig ganz kurzer Frist in den Bereich der Meteoriteuwolke eingetreten sei. So würde sich auch für den Arizonafall eine gewisse Abgrenzung nach der Vergangenheit hin ergeben. Die hohe wissenschaftliche Bedeutung der Meteoriten als Zeugen des Weltalls liegt auf der Hand. Für das Arizona- wie für das sibirische Eisen aber wird man auch die wirtschaftliche Seite nicht übersehen dürfen. Legen wir für unsere Betrachtung nur eine Gesamtmasse von 1 Million Tonnen zugrunde, so würden bei einer praktischen Ausdeutung in Arizona neben den gewaltigen Eifenmengen 80 000 Tonnen Nickel und 18 000 Kilogramm Platin und Iridium zu erwarten sein, die bei den hohen Preisen der drei Metalle einen ungeheuren Wert haben.
Kinder des Volks.
Von Alfred B o ck.
(Fortsetzung.)
„Ihr Alaun hat sich vor'm Jahr aufgehangen. Aus lauter Kummer über das Mensch. Die hott' gleich ein halbes Dutzend am Bändel. Und nahm sie, weih Gott, mit ins Haus. Und der Stadler, der Schlappes, ließ fich's gefallen. Wie sie ihn abgeschnitten haben, hott' er einen Zettel in der Tnsch'. Dodrauf stand: „Vettel, du siehst mich nicht wieder." Seit sie nun los und ledig ist, treibt sie das Geschäft ganz offen. Und muß eine gute Kundschaft haben. Beim Schuster Reinig kriegt sie ihr' Schuh' umsonst gemacht. Und der Buckelmüller nimmt ihr für den Kaffee nix ab. Jetzt scheint's, sie will über den Skandal ein Mäntelchen hängen, dann sie heirat' wieder die andere Woch'."
„Wen?" fragte Lene ahnungsbang.
„Jo, wen! Den SchollosI Den elenden Fittch!"
„Den Schollas?" schrie Lene auf, und die Tränen stürzten ihr aus den Augen. „Gott steh' mir bei!"
Der Belloffen schmolz vor Mitleid das Herz.
„Ich hab' dir's die Zeit her nicht sogen wollen. Schon feit Johanni geht er zu dem Mensch. Und alleweil sind sie ousgehängt. Hab's mit meinen eignen Augen gesehen."


