r auch ahnen, bis er gebnis r Husch und ?r bat. m die- vollts?
bleibt , wenn
Dialer- t Jahr Hand-
ewefen r man neben n, der
chnerei n, und >ie den n Vor- ich mit ib fest- unver- >u, daß 1 Cock
Hände n Huf- ) meine weifte? ich will
Pinsel n voll- rief er
Quintin irstellte. at Dirk d eines ■träglicf) llatz zu
nd nun lar, ein er nun
Male- e später tau ihm einem
?r alten Gattin. Besiedel de zehn iaß das Gattin, natz be< ima — n haben gen, hat uns das agte die m schon ist her- rigenten kennst, n Jahre e Groß- itorchen- n. „Di- kommen und ich in den darum n gelber :b folgte hon mit n Platz. Juabbeb bümpels is breite e, weiße rej! Aus
die Teuöre erschallten und endlich "erbrauste mächtig
die Frau Pirolin schmelzend, „welcher Zartsinn, welche sie wischte sich das linke Auge mit dem linken Flügel-
die Bässe ein, der Chor.
„Ach," sagte Schönheit", und gelenk.
ßiebeslieb im Frühling
Von Max S i d o w.
Du bist so sehr mein Eigen wie Wolke, Baum und Wind, die tief in ihrem Schweigen, im Wehen, Rauschen, Steigen mir urverbunden sind.
Ich kann dir so vertrauen wie einem jungen Blatt, das früh vor meinem Schauen im perlenden Erb lau en sich lind entfaltet hat: Es legt sich wie in Güte bei Nacht um Knospenruh, daß es den Trieb der Blüte vor raschem Frost behüte ... Die Liebe hüte du!
Kinder des Volks.
Von Alfred Bock.
(Fortsetzung.)
„Lene, wie heißt bas dritte Gebot?"
„Du sollst den Feiertag heiligen."
„Richtig."
„No und?"
„Dabrüber hat Sonntag der Herr Psarrer gepredigt. Sechs -tage soll man arbeiten, am siebenten soll man ruhen."
„Das ist auch so." ,
Ja, pah nur acht. Nach der Kirch' bin ich am Pfarrhaus vorbeigegangen. Und da hat dem Herr Pfarrer seine Minna am Herd gestanden und war ritzefeuerrot! Warum erlaubt dann der Pfarrer so was?"
„Horch einmal zu, Theo. Drin steht doch deinem Vater sein Kanarien- vögelchen."
Ja "
'.Wann das Sonntags kein Futter kriegt, läßt's den Kops hängen und pfeift nicht mehr."
„Und muß auch frisches Wasser haben."
Gelte» Und das Vieh, was die Leut sich halten, will auch am Sonntag fressen. Sollen bann ba die Menschen hungern? Ich denk doch nein Und der Herr Pfarrer zumal. Wenn der sich abgepredigt hat, hernach will er erst recht was Feines essen. Da muß die Minna halt kochen.
„Das ist wahr." ,
Am Sonntag soll man sich auch was Gutes antun. Dessentwegen bist 'du vorgest' mit deinem Vater nach Greisenstein gefahren. Wann du jetzt an die Bahn gekommen wärst, und 's hätt geheißen, 's geht kein Zug weil am Sonntag kein Lokomotivführer da ist? Was hälfst du dann ba für ein Gesicht gemacht? Guck, Theo, wann die einen Pläsier haben, müssen bie anbern babefür schaffen. Auch am Sonntag. Das ist einmal so in der Welt."
Nun war Theo beruhigt.
Sie hatte Überhaupt eine sinnige Art, mit dem Jungen umzugshen. Seinem aufgeregten, frühreifen Wesen setzte sie eine überlegfame Ruhe entgegen. Tat sie ihm auch nicht immer Genüge, wenn er sie mit seinen Fragen bestürmte, wußte sie ihre Antwort doch so einzurichten, daß sie sich keine Blöße gab. Hier zeigte sich, welch gesundes Gefühl, welcher Takt dem Mädchen innewohnte. Er mutzte sich ein über das anberemat wundern wie rasch sie Theos Neigung gewonnen. Ohne Zweifel war sie fähig, auch ein Kind, das sie nicht geboren hatte, wahrhaft mütterlich zu lieben.
Ein Lächeln glitt über sein Gesicht. Vor kaum vier Wochen hatte er sie tennengelernt, und täglich ertappte er sich dabei, daß seine Gedanken sich mit ihr beschäftigten. Je nun, so gar befremdlich war das nicht. Seine ganze Existenz wurzelte im Volk, was wunder, daß er der Eigenart des Mädchens aus dem Volke feine Aufmerksamkeit lieh? Ihre Begabung war unverkennbar. Jüngst hatte er ihr in der Freibibliothek den „Sternsteinhof" von Anzengruber gegeben. Sie las bas Buch unb sprach sich mit einer Klarheit barüber aus, daß es eine Lust war, ihr zuzuhoren. Es beburfte bloß einer gediegenen Lektüre, ihr Denken zu fördern unb zu vertiefen.
Aber war es wirklich nur das Auge des Volksdilbners, bas so wohlgefällig auf ihr ruhte? Vor sich selbst gab es kein Verstecken. Das zarte Gesicht mit ben fein geschwungenen Linien, die schönen Körperformen übten ihren Reiz auf ihn. Unb datz sie von jeder Gefallsucht frei, sich ihrer Schönheit gar nicht bewußt war, nahm ihn doppelt für sie ein. — Nach dem Tode feiner Frau war ihm ein Mädchen aus wohlhabender Familie angetragen worden, ohne daß er dem Vorschlag näher getreten wäre. Die Belloffen hatte einmal die scherzhafte Aeußerung getan, in der Stadt heiße es, er sei weiberscheu geworden. Sie bilde sich nicht wenig darauf ein, daß sie als einzige Weibsperson das Vorrecht genieße, bei ihm ein- und auszugehen. .. „ .
Die Treue wußte mehr. Sie hatte die Tragödie feiner Ehe miterlebt.
Seine Frau, eines Baumeisters Tochter, hatte ihm ein Kapital zugebracht. Das gab er einem großen Frankfurter Bankhaus in Verwahrung unb hob alljährlich die Zinsen ab.
inefen Schall hin schwamm eine Reihe großer grüner Wassersröfche auf hen Dirigenten zu unb stellte sich ihm gegenüber auf. Hochglotzenbe Sluqen breite Mäuler waren über der Flut, gespreizte Froschhände ruderten fachte im Takt des herrlichen Liedes: Doooarrquarr, quorx. Platsch, »latfd), platsch, hörte man auf der anberni Seite viele jüngere Frösche Ins Wasser springen. Das waren bie Tenöre, die jetzt in doppelreihiger Gliederung angeschwommen kamen und sich hinter dem Orchesterleiter gruppierten. Mächtig braufte der erste Satz der großen Symphonie auf, / herrlich schwangen sich die Tenöre zu gewaltiger Höhe, aber des-Basses
Grundgewalt herrschte vor. Da schwieg selbst die Rohrammer, die nebenan aus dem Schilfstengel hockte unb ihr Abenblieb zwitscherte: „Zie, zie, >le krr, trr, krr, krr"; denn solcher Kunst war ihre ungeschulte Kehle nicht gewachsen. Bescheiben verstummte sie und lauschte ben herrlichen Klängen, die sechs- unb achtstimmig aus bem lauen Pfuhl erschallten. Er ist wirklich ein genialer Dirigent," meinte die Frau Pirolin zu ihrem Gatten, „wie er die Bässe beherrscht, unb wie die Baritöne schön einfetzten, unb bann bie Uebergänge — unb welche Zartheit in den hohen Lagen!" Sie hob bas Flügelgelenk des linken Flügels zum Auge und trocknete sich eine Rührungsträne. — Jetzt roanbte Patsch Quabbel- tnann feinen dicken Kopf nach der Rohrfeite hin, er hob die gespreizte rechte, klunkersingrige Froschhand. Schon erklang aus dem Schilf der fdimetternbe Chor der Rohrspatzen: „Körle, korle, korle — kiek, kiek, kiek korle, korle, korle — kiekkiekkiek" ... Die Sonne sank. Brummend und summend flogen Mücken, Brummer unb Fliegen um Schilf unb Kalmus, unb ein paar Nachtschwalben gaukelten über bem Tümpel hin unb her. „Kwitt, kwitt, kwitt — zürr, zürr, zürr — troitt" riefen sie unb dann „fchnrr, schnrrrr." — Jetzt machte Patsch Quabbelmann mit beiben Händen bie Beruhigungsgebärbe nach allen Seiten, gleichzeitig mit bem dicken Kopf nach ben Tenören hin nickend, und ganz sein, wie dünner Glockenton aus heimlichen Sumpfgefilden fiel das leise Unkenlied in die Symphonie ein: „Uk, uk, uk — uk, uk, uk, uk." Vom Rande des Tümpels, wo der Graben in die Wiese hinauslauft, könnte der feine Refrain des dritten Satzes der Symphonie „Vom lauen Pfuhl". Es waren dies die braunen Land- unb Taufröfche, die zartsinnig unb fein roie ein sanftes Echo die Melodie wiederholten: „Pürr, purr, purr, quot, quok, quok — pürr." — „Uk, uk — uk, uk" kam der Unkenruf dazwischen, und das Wafferhühnchen machte: „Fuit, fuit, fuit" ... Jetzt begann der vierte Satz mit dem herrlichen Solo der Bassisten Quak > Glibbermann: „Do—oarr, quarr, quarr — orej, orex, erreg, orrrex!"
Dann schmetterte der Tenor des berühmten Teichsänges Pietschte Oualster- mann dazwischen mit der Arie: „O wie schön ist es im Teich." Ganz janft klang der Chor darein und füllte mit Bassen, Baritönen, TeNören und säuselndem Diskant die Fülle der Töne: „Ooarr, quorr, oarr, quarr, / oarr — forte, korle, forte — fets, erreg, uk, uk — pürre, pürre — fuit — forte, forte — kiek, kiek, kiek ..."
Patsch Quabbelmann rann bereits der Froschschweitz von der grünen Stirn. Er wandte sich nach allen Seiten, er nickte ausmunternd nach links, er wehrte mit beiden Ktunkerhänben nach rechts ab, er drehte sich seitwärts und winkte den Bassisten, machte dann eine abwehrende Bewegung mit beiden Froschhänden, und dröhnend setzte die gewaltige Flut der Töne des fünften Satzes ein. „Himmel, wie schön," meinte die Frau Pirolin, „diese geniale Führung unb bann die Schulung in ben Stimmen, bie geschmackvolle Auswahl der Themata! Von wem ist bie Symphonie?" „Gloria, Gtoriola," pfiff ber Pirol, „es ist bie große Symphonie in zwölf Sätzen von Unfmeier unb Glucks", meinte er bann. „Glucks ist längst im Storchenmagen, aber ber alte Unfmeier lebt noch. Er war früher Baßsolist, ist aber jetzt in ben Ruhestand getreten und lebt still unb zurückgezogen in einem Nebengraben bes Tümpels. Er ist allgemein verehrt unb hochgeachtet unb erhielt erst kürzlich bas Prädikat „Quabbligfeit" für feine hohen Verdienste um die Musik ber Walb- gemäffer."
Schon ertönte fachte der sechste Satz mit einem leisen Andante. Wie fernes, leises Echo klangen bie Stimmen vom Graben, aber allmählich schwollen bie Tone, unb endlich brauste ein Orkan burch bas Schilfge- woge. Mit voller Wucht fetzte die Musik zu dem gewaltigen Requiem ein, das Unfmeier seinem verstorbenen Freunde Glucks zu Ehren fürzlich in bie Symphonie hineinkomponiert hatte. Da blieb kein Auge trocken. Selbst Rotkäppchen, ber Schwarzspecht horte auf, am Wipfel ber Branb- tiefer zu klopfen unb zu hämmern, fo herrlich unb rührend war die Musik.
Plötzlich tönte ein Rauschen, gerade, als die Sonne mit ihren letzten Strahlen in ben runben Wipfeln ber alten Ulmen, Eichen unb Buchen spielte. Wie ein großes, schwarz-weißes Schiff kam es dahergeschwebt, streckte lange, rote Beine aus unb — stand am Rande des Tümpels. „Rette sich, wer kann!" ertönte die Stimme des Bassisten Kleinpietsch unb — flupp, flupp, tlupp, flupp, verschwanben die Frösche in der Tiese der Flut. Adebar Langbein aber hatte mit bem Siegellackschnabel ein zärtlich umschlungenes Pärchen Taufröfche erwischt unb verschluckt unb vernichtete so mit einem Ruck unb Schluck zwei hoffnungsvolle, junge Froschleben. .
„Es ist eine Gemeinheit," meinte ber Pirol, „gerade in bie schönste .. Musik hineinzukommen unb zu stören! Dem Himmel fei Dank, daß wenigstens ber Dirigent unb die größten der Künstler gerettet sind. „Die armen braunen Fröschchen," seufzte bie Pirolin, „es ist ein bitter-süßes Los, so im Tode vereint, mitten aus der Liebe heraus." Sie hob das rechte Flügelgelenk zum Auge unb wischte sich eine Träne ab. ztbebar Langbein aber lief auf feinen Stelzen eilig über die Wiese, breitete bie f Schwingen aus unb wuchtete sich empor, schwenkte über bie Wipfel der
Eichen unb verschwanb in der Richtung nach bem Dorfe.
Da tauchten roieber nach unb nach hochglotzenbe Augen auf, breite Mäuler, gespreizte Klunkerfinger, unb wieder nahmen die Sanger die Ordnung ein, und in ihrer Mitte schwamm Patsch Quabbelmann, ber Dirigent. Er gab bas Zeichen, unb bie Backen blähten sich. Feinsinnig unb zart wie immer, takt- und pietätvoll wählte ber geniale Dirigent die Trauersymphonie von Qualftermann unb das „In memonam von Tümpelsprung unb Quafs. Leise, wie fern grollender Donner fetzten


